AMTOR

AMTOR (engl.: Amateur Teleprinting Over Radio) ist ein Kunstwort und bezeichnet eine digitale Betriebsart im Amateurfunk. Es wurde speziell für den Fernschreibverkehr auf Kurzwelle entwickelt, um die auf diesen Frequenzen vorkommenden Störungen (Schwankungen der Feldstärke, Interferenzen) zu kompensieren.
Bei AMTOR handelt es sich um eine Weiterentwicklung des Amateurfunk-Fernschreibens (RTTY). Im Gegensatz zu RTTY handelt es sich um ein Verfahren mit hoher Übertragungssicherheit, da bei einer AMTOR-Verbindung die empfangende Station nach der Aussendung von drei Zeichen zur Quittierung des fehlerfreien Empfangs aufgefordert wird (ARQ, automatic repeat request), oder bei Blindübermittlung die Zeichen redundant sendet (FEC, forward error correction). Bei ARQ sind beide Sender wechselweise in Betrieb und müssen rasch (ca. 20 ms) von Senden auf Empfangen umschalten können.
Das Prinzip der Übertragung von Fernschreibzeichen nach dem ARQ- oder FEC-Verfahren existiert im kommerziellen Seefunk unter dem Namen SITOR, SPECTOR oder MICROTOR und wurde für den Amateurfunk entsprechend abgewandelt.
Zur Durchführung des AMTOR-Betriebs werden Controller benötigt, die zwischen den Terminal (meist ein gewöhnlicher PC) und den Transceiver geschaltet werden. Es gibt auch kostenlose Software, die die Signale mit einer Soundkarte erzeugt und keinen speziellen Controller mehr benötigt.
AMTOR verwendet AFSK mit zwei Tönen und eine synchrone Übertragung mit Fehlerkorrektur wie PACTOR jedoch mit 7 Bit pro Zeichen.
Die Übertragung der Signale geschieht, wie bei RTTY, durch Frequenzumtastung mit den gleichen Tönen und gleicher Shift. Die höhere Frequenz nennt man Mark und die niedrigere Space. Sie liegen um die Shift (Frequenzunterschied) auseinander. Auf Kurzwelle beträgt die Shift 170 Hertz, auf Ultrakurzwelle (VHF/UHF) 850 Hz. Die Dreierblocks werden mit 100 Baud gesendet. Bei 100 Baud wird für ein Bit 1/100 Sekunde, also 10 Millisekunden benötigt. Ein 7-Bit-Zeichen benötigt 70 ms und für einen Dreierblock werden also 210 Millisekunden benötigt. Die Dreierblocks werden in einem Abstand von 450 ms gesendet, so dass der Gegenstation eine Lücke von 240 ms verbleibt, sein Kontrollzeichen zu senden. Die Zeit für die Empfangs-Sende-Umschaltung muss also in dieser Betriebsart sehr kurz sein. Die Bandbreite beträgt 500 Hz. AMTOR wird mehr und mehr durch das neuere und bessere Verfahren PACTOR verdrängt.
Frequenzmodulation (FSK/AFSK): RTTY | AMTOR | Packet Radio | PACTOR | CLOVER | G-TOR | WINMOR | Olivia | ROS | WSJT | WSPR 
Phasenmodulation (PSK): PSK31 | PSK63 | PSK125 | MT63 | PACTOR | WINMOR 
Traditionelle Betriebsarten (OOK): CW 

Lonoke County

Das Lonoke County ist ein County im US-Bundesstaat Arkansas. Der Verwaltungssitz (County Seat) ist Lonoke. Das County gehört zu den Dry Countys, was bedeutet, dass der Verkauf von Alkohol eingeschränkt oder verboten ist. Das Lonoke County ist Bestandteil der Metropolregion Little Rock.

Das County liegt östlich des geografischen Zentrums von Arkansas und hat eine Fläche von 2078 Quadratkilometern, wovon 94 Quadratkilometer Wasserfläche sind. Es grenzt im Uhrzeigersinn an folgende Countys:
2000 2010
Das Lonoke County wurde am 16. April 1873 aus den Prairie County und dem Pulaski County gebildet. Das County ist das einzige von Arkansas, dessen Bezirkshauptstadt den gleichen Namen trägt wie das County selbst. Benannt wurde es nach einem Landvermesser einer Eisenbahngesellschaft, der eine massive und alte Roteiche als Bezugspunkt für seine Vermessung benutzte.
Nach der Volkszählung im Jahr 2000 lebten im Lonoke County 52.828 Menschen in 19.262 Haushalten und 15.024 Familien. Die Bevölkerungsdichte betrug 27 Einwohner pro Quadratkilometer. Ethnisch betrachtet setzte sich die Bevölkerung zusammen aus 91,03 Prozent Weißen, 6,44 Prozent Afroamerikanern, 0,49 Prozent amerikanischen Ureinwohnern, 0,42 Prozent Asiaten, 0,03 Prozent Bewohnern aus dem pazifischen Inselraum und 0,51 Prozent aus anderen ethnischen Gruppen. Unabhängig von der ethnischen Zugehörigkeit waren 1,08 Prozent der Bevölkerung spanischer oder lateinamerikanischer Abstammung.
Von den 19.262 Haushalten hatten 40,3 Prozent Kinder oder Jugendliche im Alter unter 18 Jahre, die mit ihnen zusammen lebten. 63,3 Prozent waren verheiratete, zusammenlebende Paare, 10,6 Prozent waren allein erziehende Mütter, 22,0 Prozent waren keine Familien. 19,0 Prozent aller Haushalte waren Singlehaushalte und in 7,6 Prozent lebten Menschen im Alter von 65 Jahren oder darüber. Die Durchschnittshaushaltsgröße lag bei 2,71 und die durchschnittliche Familiengröße bei 3,09 Personen.
28,7 Prozent der Bevölkerung waren unter 18 Jahre alt, 8,0 Prozent zwischen 18 und 24, 30,9 Prozent zwischen 25 und 44, 21,9 Prozent zwischen 45 und 64 und 10,4 Prozent waren 65 Jahre oder älter. Das Durchschnittsalter betrug 35 Jahre. Auf 100 weibliche kamen statistisch 96,8 männliche Personen und auf 100 Frauen im Alter von 18 Jahren und darüber kamen durchschnittlich 93,5 Männer.
Das jährliche Durchschnittseinkommen eines Haushalts betrug 40.314 USD, das Durchschnittseinkommen der Familien 46.173 USD. Männer hatten ein Durchschnittseinkommen von 32.451 USD, Frauen 22.897 USD. Das Prokopfeinkommen betrug 17.397 USD. 8,1 Prozent der Familien und 10,5 Prozent der Einwohner lebten unterhalb der Armutsgrenze.
Townships
Liste der Countys in Arkansas Arkansas | Ashley | Baxter | Benton | Boone | Bradley | Calhoun | Carroll | Chicot | Clark | Clay | Cleburne | Cleveland | Columbia | Conway | Craighead | Crawford | Crittenden | Cross | Dallas | Desha | Drew | Faulkner | Franklin | Fulton | Garland | Grant | Greene | Hempstead | Hot Spring | Howard | Independence | Izard | Jackson | Jefferson | Johnson | Lafayette | Lawrence | Lee | Lincoln | Little River | Logan | Lonoke | Madison | Marion | Miller | Mississippi | Monroe | Montgomery | Nevada | Newton | Ouachita | Perry | Phillips | Pike | Poinsett | Polk | Pope | Prairie | Pulaski | Randolph | Saline | Scott | Searcy | Sebastian | Sevier | Sharp | St. Francis | Stone | Union | Van Buren | Washington | White | Woodruff | Yell
34.778055555556-91.871666666667Koordinaten: 34° 47′ N, 91° 52′ W

Nördlicher Regenbogenfisch

Nördlicher Regenbogenfisch (Melanotaenia solata)
Der Nördliche Regenbogenfisch (Melanotaenia solata) ist eine Süßwasserfischart aus der Familie der Regenbogenfische (Melanotaeniidae). Er kommt in Australien im nördlichen Northern Territory und auf den größeren Inseln im Golf von Carpentaria vor.

Der Nördliche Regenbogenfisch hat einen relativ hochrückigen, seitlich stark abgeflachten Körper und wird für gewöhnlich 8 cm, in seltenen Fällen bis zu 12 cm lang. Bei Exemplaren, die länger als 5 cm sind beträgt die Körperhöhe 30,5 bis 36,2 % (Weibchen) bzw. 32,9 bis 41 % (Männchen) der Standardlänge. Die Fische haben eine goldgelbe Grundfärbung, worauf der Artname verweist (Latein: “solata” = sonnenverbrannt), und schwarze und rote Längsstreifen. Die Schwanzflossenbasis ist leuchtend gelb. Ein charakteristischer bronzefarbener Streifen verläuft vom Auge über das Präoperculum bis zum Kiemendeckel. Es existieren verschiedene Farbvarianten und Varianten, die sich hinsichtlich der Intensität der Färbung unterscheiden. Nördliche Regenbogenfische von Yirrkala haben leuchtend rote Rücken- und Afterflossen.
Melanotaenia solata wurde 1964 durch William R. Taylor anhand von Exemplaren beschrieben, die 1948 während einer Amerikanisch-australischen Expedition zur Erforschung des Arnhemlandes auf Groote Eylandt, auf Bickerton Island und in einem Bach bei Yirrkala gefangen wurden. 1980 zählte der australische Ichthyologe Gerald Allen den Nördlichen Regenbogenfisch in einer Revision mit Hinblick auf das Farbmuster und die Morphometrie zur Art Melanotaenia australis und stellte diese als Unterart Melanotaenia splendida australis zu Melanotaenia splendida. Aufgrund von molekulargenetischen Untersuchungen wurde Melanotaenia solata im Jahr 2002 wieder als eigenständige Art anerkannt.
Der Nördliche Regenbogenfisch lebt in sehr unterschiedlichen Lebensräumen. Darunter sind Flüsse, Bäche, Sümpfe, Lagunen, Seen und Stauseen. In der Regel bildet er Schwärme nahe der Wasseroberfläche, insbesondere wo Deckung in Form von Vegetation, Schutt oder Geröll vorhanden ist.

Maxim (Kino)

Das Kino Maxim ist nach dem Gabriel Filmtheater (1907) und den Museum Lichtspielen (1910) das drittälteste Kino Münchens. Es befindet sich in der Landshuter Allee 33 im Münchner Stadtteil Neuhausen.

Am 14. September 1912 wurde das Maxim als „Lichtspieltheater des Westens“ eröffnet. Dazu war das Kaufhaus Schottländer in der Landshuter Allee 33 umgebaut worden. Nach der Umbenennung der Straße 1918 hieß es dann „Hindenburg Lichtspiele“.
Im Zweiten Weltkrieg war das Kino unbeschädigt geblieben. Ab 1946 wurden wieder Filme gezeigt. Den Namen „Maxim“ erhielt es 1953. Zu diesem Zeitpunkt wurden auch gebrauchte Filmprojektoren aus dem Jahre 1935 eingebaut, die bis heute in Betrieb sind.
Das große Kinosterben der 1960er Jahre überlebte das Maxim, bis die Betreiberfamilie Halbig 1977 in den Ruhestand ging. Die Umstellung auf ein Filmkunstkino klappte zunächst nicht. Von den vier engagierten Leuten, die im August 1978 das Kino übernahmen, blieb schließlich der heutige Betreiber Siegfried Daiber übrig.
2012 feierte das Kino 100. Geburtstag. Der Vertrag mit Siegfried Daiber läuft Ende März 2016 aus. Das Kino ist sehr sanierungsbedürftig.
Da das Kino weniger als 100 Sitzplätze hat, wurden in der Anfangszeit mehrmals pro Tag Filme gezeigt. Von den Unterhaltungsfilmen der Anfangszeit entwickelte sich das Programm über Abenteuerfilme bis hin zu gesellschaftskritischen russischen Filmen (etwa ab 1927).
Unter Siegfried Daiber wurde das Maxim zum Programmkino. Er zeigt thematische Filmreihen, Dritte-Welt-Filme, Dokumentarfilme und Retrospektiven.
48.14995411.536374Koordinaten: 48° 9′ 0″ N, 11° 32′ 11″ O

Maria Schrader

Maria Schrader (* 27. September 1965 in Hannover) ist eine deutsche Schauspielerin und Regisseurin.

Maria Schrader wurde 1965 in Hannover als Tochter eines Malers und einer Bildhauerin geboren. Sie besuchte das Matthias-Claudius-Gymnasium in Gehrden, einer Stadt in der Nähe von Hannover, auf dem sie mehrere Jahre in der Theater-AG mitwirkte. Mit 15 Jahren begann sie ihre Schauspielkarriere im Theater. Es folgte 1983 eine Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien, die sie aber nach zwei Jahren abbrach.
In der Spielzeit 1982/83 gehörte sie zum Ensemble des Staatstheaters von Hannover. Es folgten Auftritte in Wien, Venedig und Bonn. Im Jahr 1988 gab sie ihr Filmdebüt in der Komödie RobbyKallePaul von Dani Levy, unter dessen Regie sie in insgesamt 11 Filmen auftrat und mit dem sie auch privat einige Jahre lang zusammenlebte.
Ihre ersten Erfolge als Darstellerin feierte sie 1993 mit den Komödien Burning Life von Peter Welz und Doris Dörries Keiner liebt mich.
Im Disney-Film Atlantis – Das Geheimnis der verlorenen Stadt sprach sie die Rolle der Atlantischen Prinzessin Kidagakash.
2005 führte Schrader erstmals Regie bei der Verfilmung des Bestsellers Liebesleben von Zeruya Shalev. Der Film, dessen Drehbuch sie gemeinsam mit Laila Stieler schrieb, kam im November 2007 in die deutschen Kinos. 2014 stand sie für RTLs 8 teilige Miniserie Deutschland 83 vor der Kamera.
Maria Schrader hat eine Tochter (* 1998) aus der Beziehung mit dem Regisseur Rainer Kaufmann. Sie lebt in Berlin.
Im Jahr 1992 erhielt Maria Schrader beim Max-Ophüls-Preis den Darstellerpreis als beste Nachwuchsdarstellerin. Den Bayerischen Filmpreis konnte Schrader 1994 für Keiner liebt mich und 1998 für ihre Rolle in Aimée & Jaguar entgegennehmen.
Den Bundesfilmpreis erhielt Maria Schrader bereits mehrfach, darunter das Filmband in Gold für darstellerische Leistungen für Keiner liebt mich, Burning Life und Einer meiner ältesten Freunde. Das Filmband in Gold als beste Hauptdarstellerin bekam sie für ihre Rolle in dem Filmdrama Aimée & Jaguar. Für ebendiese Darstellung wurde Maria Schrader bei den Internationalen Filmfestspielen von Berlin 1999 mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet. Dort erhielt sie im selben Jahr auch die Auszeichnung zum deutschen Shooting Star des europäischen Films.
2010 erhielt Schrader in der Kategorie Beste Interpretin für Geschichte einer Ehe (Autor Andrew Sean Greer; Regie Sabine Buss, Verlag Random House Audio/Köln) den Deutschen Hörbuchpreis.
Als Schauspielerin:
Als Synchronsprecherin:
Als Regisseurin:

Marvin Griffin

Samuel Marvin Griffin (* 4. September 1907 in Bainbridge, Georgia; † 13. Juni 1982) war ein US-amerikanischer Politiker und Gouverneur von Georgia.

Griffin absolvierte 1929 die Militärschule “The Citadel” in Charleston, South Carolina. Anschließend unterrichtete er an der Randolph-Macon Academy in Front Royal, Virginia. Dort heiratete er auch Mary Elizabeth Smith, mit der er zwei Kinder haben sollte. Als sein Vater 1933 erkrankte, kehrte die Familie nach Bainbridge zurück; er wurde dort Herausgeber der familieneigenen Zeitung “Post Searchlight”. 1934 unternahm er seine ersten politischen Schritte, indem er sich in die Nationalversammlung (general assembly) von Georgia wählen ließ. Zwei Jahre später scheiterte sein Versuch, in das Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten gewählt zu werden. Stattdessen erhielt er von Gouverneur Eurith Rivers einen Verwaltungsposten in dessen Regierung.
Im Zweiten Weltkrieg trat er in die Armee ein und brachte es bis zum Oberstleutnant. Er war Kommandeur einer Einheit im Südpazifik. 1944 berief ihn Gouverneur Ellis Arnall als Stabsoffizier in das Führungskorps der Nationalgarde. Dieses Amt hatte er bis 1947 inne. 1948 fanden in Georgia aufgrund einer vorausgegangen Verfassungskrise Gouverneursneuwahlen statt. Griffin wurde dabei zum Vizegouverneur gewählt, 1950 wurde er bei den nächsten regulären Wahlen in diesem Amt bestätigt. Griffin war der erste Vizegouverneur Georgias, der dieses erst kurz zuvor in der Verfassung etablierte Amt tatsächlich ausübte.
1954 kandidierte er dann selbst für das Amt des Gouverneurs und wurde als Nachfolger von Herman Talmadge gewählt. Als Gouverneur erhöhte er die Einkommensteuer, um Mindereinnahmen zu kompensieren. Mit dem Geld wurde der Straßenbau in Georgia gefördert. Insgesamt wurden im ländlichen Raum Straßen in einer Gesamtlänge von 12.000 Meilen asphaltiert. Auch das Bildungswesen wurde ausgebaut und das Budget für diesen Bereich um 50 % erhöht. Andererseits war Griffin ein strenger Anhänger der Rassentrennung. Obwohl der Oberste Gerichtshof der USA bereits 1954 in Brown v. Board of Education, kurz vor Griffins Wahl zum Gouverneur, die Rassentrennung in Schulen für verfassungswidrig erklärt hatte, weigerte sich Griffin, das Urteil umzusetzen. Trotzdem sorgte er dafür, dass seine Bildungsreform auch den schwarzen Mitbürgern zugutekam. Allerdings waren die Schulen der Weißen für Schwarze weiterhin verboten. Der Prozess zur Überwindung dieses Zustands begann erst langsam im Jahr 1961, als Griffin schon nicht mehr im Amt war.
Im weiteren Verlauf seiner Amtszeit geriet seine Regierung immer mehr unter Korruptionsverdacht. Einige seiner Minister wurden wegen verschiedener Delikte schuldig gesprochen, auch der Bruder des Gouverneurs war angeblich in illegale Aktivitäten verwickelt. Eine Kommission ermittelte auch gegen den Gouverneur selbst; es kam aber zu keiner Anklage. Aufgrund dieser Missstände gelang es ihm 1958 nicht wiedergewählt zu werden. Er schied damit Anfang 1959 aus seinem Amt aus.
1962 kandidierte Griffin noch einmal für das Amt des Gouverneurs. Da aber die Korruptionsaffären während seiner Amtszeit noch nicht vergessen waren und von seinen Gegnern auch im Wahlkampf angeführt wurden, hatte er keine Chance die Wahlen zu gewinnen. 1968 war er bei der American Independent Party, einer dritten, chancenlosen, Partei bei der bevorstehenden Präsidentschaftswahl, zeitweise als Kandidat für die Vizepräsidentschaft im Gespräch. Am Ende wurde er nicht nominiert. In den 1970er Jahren zog es den früheren Demokraten Griffin mehr und mehr zu den Republikanern. So unterstützte er die Wahlkämpfe von Gerald Ford und Ronald Reagan. Am 13. Juni 1982 starb Marvin Griffin an Lungenkrebs.
Walton | Bulloch | Gwinnett | Treutlen | Houstoun | Wereat | Walton | Howley | Heard | Davies | Brownson | Martin | Hall | Houstoun | Elbert | Telfair | Mathews Handley | Walton | Telfair | Mathews | Irwin | Jackson | Emanuel | Tattnall | Milledge | Irwin | Mitchell | Early | Mitchell | Rabun | Talbot | Clark | Troup | Forsyth | Gilmer | Lumpkin | Schley | Gilmer | McDonald | Crawford | Towns | Cobb | H. Johnson | J.E. Brown | J. Johnson | Jenkins | Ruger | Bullock | Conley | J. Smith | Colquitt | Stephens | Boynton | McDaniel | Gordon | Northen | Atkinson | Candler | Terrell | M. Smith | J.M. Brown | M. Smith | Slaton | J.M. Brown | Slaton | N. Harris | Dorsey | Hardwick | Walker | Hardman | Russell | E. Talmadge | Rivers | E. Talmadge | Arnall | Thompson | H. Talmadge | Griffin | Vandiver | Sanders | Maddox | Carter | Busbee | J. Harris | Miller | Barnes | Perdue | Deal
Thompson | Griffin | Vandiver | Byrd | Geer | Smith | Maddox | Miller | Howard | Taylor | Cagle

Universität Balamand

Die Universität Balamand (englisch University of Balamand, arabisch جامعة البلمند, DMG Ǧāmiʿat al-Balamand) ist eine nichtstaatliche, konfessionelle Universität im Norden des Libanons in Deir El-Balamand in der Region El-Koura auf dem Gelände des Klosters Balamand (arab. Dayr-al-Balamand, ehemals Belmont). Trägerin der Universität ist die griechisch-orthodoxe Kirche.
Seit der ersten Gründung des Klosters durch Zisterzienser im Jahre 1157 und der Neugründung 1603 durch eine griechisch-orthodoxe Ordensgemeinschaft wurden mehrmals theologische Institute (1833, 1921 und 1966) gegründet, welche meist nach ein paar Jahren wieder geschlossen wurden. Dem zuletzt gegründeten Institut wurden 1988 die Universitätsrechte verliehen. Die Universitätsklinik ist St. Georges Hopital und liegt in Ashrafieh (Beirut).
Die Universität hat neun Fakultäten und vier verschiedene Unterrichtssprachen.
Die Universität hatte im Jahre 2005 etwa 2200 Studenten und 819 Fakultätsmitglieder, davon 148 Vollzeitkräfte.

Fritz Judtmann

Fritz Judtmann, eigentlich: Friedrich Judtmann, (* 15. Juni 1899 in Wien; † 10. Dezember 1968 ebenda) war ein österreichischer Architekt und Bühnenbildner.

Nach Absolvierung seines Kriegsdienstes während des Ersten Weltkrieges besuchte Judtmann von 1918 bis 1922 die Bauschule der Technischen Hochschule in Wien. Dort war er anschließend von 1922 bis 1928 Assistent an der Lehrkanzel für Gebäudelehre bei Leopold Simony. Gleichzeitig führte er gemeinsam mit Egon Riss von 1924 bis 1934 ein Architekturbüro. Nach dessen Schließung wegen der allgemeinen schlechten Wirtschaftslage wandte sich Judtmann der Bühnenbildnerei zu und war seit 1934 am Wiener Burgtheater tätig. Ab 1945 war er dort Ausstattungschef. Von 1946 bis 1948 lehrte er an der Akademie der bildenden Künste Wien Kostüm- und Trachtenkunde. Er ist auf dem Wiener Zentralfriedhof begraben (Gruppe 1, Reihe 2, Nr. 72).
Fritz Judtmann war ein Verwandter des Schaf- und Bienenkundlers Joseph Michael Judtmann Freiherrn von Ehrenfels (1767–1843).

Albert Klütsch

Albert Klütsch (* 7. Juni 1944 in Wesseling) ist ein deutscher Politiker und ehemaliger nordrhein-westfälischer Landtagsabgeordneter der SPD.
Nach dem Besuch der Volksschule in Kerpen-Sindorf und des Gymnasiums in Bad Münstereifel mit dem Abschluss Abitur an der Oberrealschule Landsberg am Lech studierte er nach der Bundeswehrzeit, die er als Leutnant d.R. bei einem Fallschirmjägerbataillon beendete, ab 1965 Rechts- und Staatswissenschaften in Bonn und München. Nach der Referendarausbildung war er Richter an den Arbeitsgerichten in Bonn, Siegburg und Köln. Seit 1981 ist Klütsch als Rechtsanwalt, von 1986 bis 2012 auch als Fachanwalt für Arbeitsrecht zugelassen. Neben seiner anwaltlichen Tätigkeit arbeitet er seit 2004 – nach einer dreijährigen Ausbildung – als Schauspieler und Sprecher.
Mitglied der SPD war er von 1969 bis 2012. Er war in zahlreichen Gremien der Partei tätig, so zum Beispiel als Vorsitzender des Juso-Unterbezirks und Mitglied des SPD-Unterbezirksvorstandes Erftkreis, des Landes- und Bundesvorstandes der ASJ – Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Juristen. Klütsch ist Präsident der Stiftung „Soziale Arbeit“ der Arbeiterwohlfahrt Regionalverband Rhein-Erft & Euskirchen
Vom 29. Mai 1980 bis zum 30. Mai 1990 war Klütsch Mitglied des Landtags des Landes Nordrhein-Westfalen. Er wurde jeweils im Wahlkreis 011 Erftkreis III – Euskirchen I direkt gewählt.
Dem Stadtrat der Stadt Wesseling gehörte er von 1976 bis 1979 und dem Kreistag des Rhein-Erft-Kreises von 1976 bis 1989 an.
Albert Klütsch beim Landtag Nordrhein-Westfalen

Avon (Seine-et-Marne)

Avon ist eine französische Stadt mit 13.761 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) im Département Seine-et-Marne in der Region Île-de-France, die etwa 65 km südlich von Paris im Arrondissement Fontainebleau liegt. Der Name der Stadt leitet sich vom keltischen Wort Avo (Wasser) ab.

Die Städte Avon und Fontainebleau besitzen einen gemeinsamen Bahnhof an der Bahnstrecke Paris–Marseille. Von diesem besteht Anschluss durch die Transilien-Vorortzüge nach Paris. Die Reisezeit zum Bahnhof Paris-Gare du Lyon beträgt etwa 40 Minuten.
Achères-la-Forêt | Amponville | Arville | Aufferville | Avon | Bagneaux-sur-Loing | Beaumont-du-Gâtinais | Blennes | Bois-le-Roi | Boissy-aux-Cailles | Bougligny | Boulancourt | Bourron-Marlotte | Bransles | Burcy | Buthiers | Chaintreaux | Champagne-sur-Seine | Chenou | Chevrainvilliers | Chevry-en-Sereine | Château-Landon | Châtenoy | Darvault | Diant | Dormelles | Égreville | Épisy | Faÿ-lès-Nemours | Flagy | Fontainebleau | Fromont | Garentreville | Gironville | Grez-sur-Loing | Guercheville | Héricy | Ichy | La Chapelle-la-Reine | La Genevraye | La Madeleine-sur-Loing | Larchant | Le Vaudoué | Lorrez-le-Bocage-Préaux | Maisoncelles-en-Gâtinais | Mondreville | Montarlot | Montcourt-Fromonville | Montigny-sur-Loing | Montmachoux | Nanteau-sur-Essonne | Nanteau-sur-Lunain | Nemours | Noisy-Rudignon | Noisy-sur-École | Nonville | Obsonville | Ormesson | Orvanne | Paley | Poligny | Recloses | Remauville | Rumont | Saint-Ange-le-Viel | Saint-Mammès | Saint-Pierre-lès-Nemours | Samois-sur-Seine | Samoreau | Souppes-sur-Loing | Thomery | Thoury-Férottes | Tousson | Treuzy-Levelay | Ury | Vaux-sur-Lunain | Veneux-les-Sablons | Vernou-la-Celle-sur-Seine | Ville-Saint-Jacques | Villebéon | Villecerf | Villemaréchal | Villemer | Villiers-sous-Grez | Voulx | Vulaines-sur-Seine