Tel Aviv Museum of Art

Das Tel Aviv Museum of Art wurde am 2. April 1932 im Haus des ersten Bürgermeisters von Tel Aviv, Meir Dizengoff, eröffnet. Das Museum trug damals den Namen seiner verstorbenen Frau, Sina Dizengoff. 1971 zog es an seinen heutigen Standort in der Shaul-Hamelekh-Straße.

Das Museum beherbergt eine Sammlung klassischer und zeitgenössischer Kunst, speziell von israelischen Künstlern, einen Skulpturgarten und einen Jugendflügel.
Ausgestellt werden Werke der wichtigsten Stilrichtungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts: Fauvismus, deutscher Impressionismus und Expressionismus, Kubismus, Futurismus, russischer Konstruktivismus, De Stijl und Surrealismus mit Werken von Joan Miró, französische Kunst vom Impressionismus und Spätimpressionismus bis zur Pariser Schule mit Werken von Chaim Soutine. Unter den ausgestellten Künstlern sind Claude Monet, Camille Pissarro, Pierre-Auguste Renoir, Paul Cézanne, Alfred Sisley, Henri Edmond Cross, Pierre Bonnard, Tsuguharu Foujita, Henri Matisse, Amedeo Modigliani, Gustav Klimt, Wassily Kandinsky, Marc Chagall, Ernst Oppler und Reuven Rubin. Ebenso zu sehen sind Werke von Pablo Picasso aus der Blauen Periode, der Neoklassischen Periode und aus seinem Spätwerk. Die Peggy Guggenheim-Sammlung des Museums, eine Spende aus dem Jahr 1950, umfasst 36 Werke, unter anderem von Jackson Pollock, William Baziotes, Richard Pousette-Dart, Yves Tanguy, Roberto Matta und André Masson.
Am 2. November 2011 wurde das neue Herta und Paul Amir Gebäude mit der Ausstellung Schevirat ha-Kelim (Bruch der Gefäße) des deutschen Künstlers Anselm Kiefer eröffnet. Der großzügige Gebäudeflügel entstand unter der Leitung des amerikanischen Architekten Preston Scott Cohen. In dem neuen Gebäude befinden sich zwei Räume von 244 m² Größe, die Galerie der deutschen Freunde. Der Verein Freunde des Tel Aviv Museums of Art, Deutschland hat sich finanziell an der Errichtung des Neubaus beteiligt und will zum Austausch zwischen deutschen und israelischen Museen beitragen.
Das neue Archiv der israelischen Architektur Galerie soll im Jahr 2013 geöffnet werden.
Für März 2015 war die Eröffnung einer gemeinsamen Ausstellung von Ai Weiwei und Miki Kratsman zum Thema Flüchtlingslager weltweit geplant, in der u. a. Porträtfotos von dreitausend Palästinensern gezeigt werden sollten. Die Ausstellung wurde mehrmals verschoben. Doron Sabag, ein Mitglied des Kuratoriums, forderte Kratsman angeblich auf, die geplante Ausstellung mit Rücksicht auf „das gegenwärtige politische Klima … abzumildern“. Kratsman warf dem Museum Zensur vor. Das Museum erklärte, der Ausstellungsplan für 2017 sei schon voll, deshalb habe man noch keinen geeigneten Termin für die geplante Ausstellung finden können.
32.07744134.786847Koordinaten: 32° 4′ 39″ N, 34° 47′ 13″ O

Ann Strother

Ann Elise Strother (* 11. Dezember 1983 in Castle Rock, Colorado, Vereinigte Staaten) ist eine professionelle Basketball-Spielerin. Zurzeit spielt sie für die Atlanta Dream in der Women’s National Basketball Association.

Strother spielte bis 2006 für das Damen-Basketballteam der University of Connecticut. Insgesamt absolvierte sie 143 Spiele für die University of Connecticut, dabei erzielte sie durchschnittlich 12,9 Punkte pro Spiel.
Ann Strother wurde im WNBA Draft 2006 von den Houston Comets an der 15. Stelle ausgewählt. Strother war aber nicht lange eine Spielerin der Comets, den kurz nach dem Draft wurde sie zu den Phoenix Mercury für Liz Shimek und Mistie Williams transferiert. Jedoch versäumte Strother in der Saison 2006 einige Spiele wegen einer Verletzung. Des Weiteren bekam sie, wenn sie spielte nur wenig Spielzeit, da die Mercury viele hochwertige Guards im Team hatten. Dies führte dann auch dazu, dass sie zu den Indiana Fever für Olympia Scott transferiert wurde.
In der Saison 2008 traten die Atlanta Dream der WNBA bei und im Expansion Draft entschied sich Atlanta unter anderem für Strother, die somit seit der Saison 2008 für die Atlanta Dream spielt.

Johann II. (Sachsen-Lauenburg)

Johann II. Herzog von Sachsen-Lauenburg (* um 1275; † 22. April 1322) war ein deutscher Landesfürst aus dem Geschlecht der Askanier.
Geboren als Sohn von Johann I. übernahm er mit Erreichung der Volljährigkeit, seine ihm angestammten Besitzungen in Bergedorf mit dem halben Sachsenwald und Mölln. Während der 1306 stattfindenden Auseinandersetzungen seiner Schwäger Graf Gerhard III. von Schauenburg und Holstein-Rendsburg und Graf Adolf VI. von Schauenburg und Holstein-Pinneberg mit den Städten Lübeck und Hamburg, schlug er sich auf die Seite der Grafen von Schauenburg und Holstein. Diese ließen sich ihre Errungenschaften in Holstein von Johann II., ihrem Lehnsherrn, als Lehen bestätigen. Nach seinem Tod überließ Johanns II. Witwe Elisabeth ihrem Bruder Gerhard III., die Besitzungen Mölln und später auch Bergedorf und schließlich auch 1330 auch den halben Sachsenwald als Pfand. Von den Enkeln wurden beide Herrschaften der Reichsstadt Lübeck überlassen. Der Sachsen-Lauenburger Linie hat es nie angestanden, diese Gebiete zurückzuerlangen.
1315 vermählte er sich mit Elisabeth, der Tochter des Grafen Heinrich I. von Holstein-Rendsburg (1258–1304). Aus dieser Ehe ist der Sohn Herzog Albrecht IV. zu Bergdorf und Mölln (1322-43) bekannt. Mit seinen Kindern starb die Linie 1401 im Mannesstamm aus.

Carl Karwinsky

Carl Freiherr von Karwinsky, ab 1918 Carl Karwinsky (* 17. September 1888 in Innsbruck; † 10. April 1958 in Schruns) war k.u.k. Offizier und österreichischer Politiker.
Karwinsky entstammte einer altösterreichischen Adelsfamilie. Sein Vater war Generalmajor Gustav von Karwinski, seine Mutter war Eugenie, geborene Freiin von Lichtenthurn. Er war verheiratet mit Elisabeth, geborene Gerngross; aus der Ehe stammte der Sohn Nikolaus. Karwinsky verbrachte seine Gymnasialzeit am Theresianum und seine Studienzeit an der Universität Wien, wo er als Jurist promovierte. Während des Ersten Weltkrieges war Karwinsky Husarenoffizier und musterte als Oberleutnant des K.u.k. Husaren-Regiment „Wilhelm II. König von Württemberg“ Nr. 6 ab.
In der Nachkriegszeit begann er seine Karriere als Präsidialchef beim Landeshauptmann von Niederösterreich. 1933 wurde er zum Sicherheitsdirektor für Niederösterreich und das Burgenland ernannt. Von 1933 bis 1934 war Karwinsky parteiloser Staatssekretär für das Angelegenheiten des Sicherheitswesens in der Regierung Dollfuß (bis zum 29. Juli 1934). Dabei war er im Auftrag von Engelbert Dollfuß in der Zeit nach der Parlamentskrise als Unterhändler mit den Sozialdemokraten, vor allem mit Landesrat Heinrich Schneidmadl und Karl Renner sowie dessen Entwurf für eine neue österreichische Verfassung, befasst. Diese Verhandlungen kamen aufgrund des Februaraufstandes der Sozialdemokraten zu einem abrupten Ende. Während des Juliputsches der Nationalsozialisten befand er sich im Bundeskanzleramt und erlebte mit einem weiteren Mitglied der Bundesregierung, Minister Emil Fey, die Ermordung von Bundeskanzler Dollfuß. Vom 29. Juli 1934 bis zum 17. Oktober 1935 war Karwinsky Staatssekretär für Justiz in der Regierung Schuschnigg. Nach 1935 wurde er Präsident des Bundesamtes für Statistik. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich wurde er verhaftet und in das KZ Dachau beziehungsweise später in das KZ Mauthausen verbracht.
Nach dem Zweiten Weltkrieg fungierte er als Berater der amerikanischen Militärregierung in Salzburg. Karwinsky war in den 1950er Jahren Initiator und Mitglied des Forschungsinstituts für Fragen des Donauraumes in Salzburg, das von Theodor Hornbostel gegründet wurde. Das Forschungsinstitut für Fragen des Donauraumes hatte sich weniger Aufgaben der Forschung zum Ziel gesetzt, sondern es war eine Vereinigung sogenannter Legitimisten (Monarchisten), die nach 1945 Hoffnungen in eine habsburgisch regierte Föderation, bestehend aus Bayern, Österreich und Ungarn, setzten. Die heutige Nachfolgeinstitution ist das Institut für den Donauraum und Mitteleuropa, dessen Vorsitzender Erhard Busek ist.

Terrell County (Texas)

Das Terrell County ist ein County im Bundesstaat Texas der Vereinigten Staaten. Der Verwaltungssitz (County Seat) ist Sanderson.

Das County liegt im mittleren Westen von Texas, grenzt im Süden an Mexiko und hat eine Fläche von 6107 Quadratkilometern, ohne nennenswerte Wasserfläche. Das County grenzt im Uhrzeigersinn an folgende Countys: Pecos County, Crockett County, Val Verde County und Brewster County.
Terrell County wurde 1905 aus Teilen des Pecos County gebildet. Benannt wurde es nach Alexander Watkins Terrell, Staatsanwalt, Richter, Diplomat und Offizier der Kavallerie der Konföderierten und späteren US-Senator von Texas.
2000 2010
Nach der Volkszählung im Jahr 2000 lebten im Terrell County 1.081 Menschen in 443 Haushalten und 295 Familien. Die Bevölkerungsdichte betrug 0 Einwohner pro Quadratkilometer. Ethnisch betrachtet setzte sich die Bevölkerung zusammen aus 88,34 Prozent Weißen, 1,67 Prozent Afroamerikanern und 8,33 Prozent aus anderen ethnischen Gruppen; 1,02 Prozent stammten von zwei oder mehr Ethnien ab. 48,57 Prozent der Einwohner waren spanischer oder lateinamerikanischer Abstammung.
Von den 443 Haushalten hatten 29,8 Prozent Kinder oder Jugendliche, die mit ihnen zusammen lebten. 54,4 Prozent waren verheiratete, zusammenlebende Paare 7,4 Prozent waren allein erziehende Mütter und 33,4 Prozent waren keine Familien. 31,8 Prozent waren Singlehaushalte und in 16,3 Prozent lebten Menschen im Alter von 65 Jahren oder darüber. Die durchschnittliche Haushaltsgröße betrug 2,44 und die durchschnittliche Familiengröße betrug 3,09 Personen.
26,5 Prozent der Bevölkerung war unter 18 Jahre alt, 5,0 Prozent zwischen 18 und 24, 23,4 Prozent zwischen 25 und 44, 27,5 Prozent zwischen 45 und 64 und 17,6 Prozent waren 65 Jahre alt oder älter. Das Durchschnittsalter betrug 42 Jahre. Auf 100 weibliche Personen kamen 103,2 männliche Personen und auf 100 Frauen im Alter von 18 Jahren oder darüber kamen 101,5 Männer.
Das jährliche Durchschnittseinkommen eines Haushalts betrug 24.219 USD, das Durchschnittseinkommen einer Familie betrug 28.906 USD. Männer hatten ein Durchschnittseinkommen von 21.429 USD, Frauen 15.804 USD. Das Prokopfeinkommen betrug 13.721 USD. 21,2 Prozent der Familien und 25,2 Prozent der Einwohner lebten unterhalb der Armutsgrenze.
Liste der Countys in Texas Anderson | Andrews | Angelina | Aransas | Archer | Armstrong | Atascosa | Austin | Bailey | Bandera | Bastrop | Baylor | Bee | Bell | Bexar | Blanco | Borden | Bosque | Bowie | Brazoria | Brazos | Brewster | Briscoe | Brooks | Brown | Burleson | Burnet | Caldwell | Calhoun | Callahan | Cameron | Camp | Carson | Cass | Castro | Chambers | Cherokee | Childress | Clay | Cochran | Coke | Coleman | Collin | Collingsworth | Colorado | Comal | Comanche | Concho | Cooke | Coryell | Cottle | Crane | Crockett | Crosby | Culberson | Dallam | Dallas | Dawson | Deaf Smith | Delta | Denton | DeWitt | Dickens | Dimmit | Donley | Duval | Eastland | Ector | Edwards | El Paso | Ellis | Erath | Falls | Fannin | Fayette | Fisher | Floyd | Foard | Fort Bend | Franklin | Freestone | Frio | Gaines | Galveston | Garza | Gillespie | Glasscock | Goliad | Gonzales | Gray | Grayson | Gregg | Grimes | Guadalupe | Hale | Hall | Hamilton | Hansford | Hardeman | Hardin | Harris | Harrison | Hartley | Haskell | Hays | Hemphill | Henderson | Hidalgo | Hill | Hockley | Hood | Hopkins | Houston | Howard | Hudspeth | Hunt | Hutchinson | Irion | Jack | Jackson | Jasper | Jeff Davis | Jefferson | Jim Hogg | Jim Wells | Johnson | Jones | Karnes | Kaufman | Kendall | Kenedy | Kent | Kerr | Kimble | King | Kinney | Kleberg | Knox | La Salle | Lamar | Lamb | Lampasas | Lavaca | Lee | Leon | Liberty | Limestone | Lipscomb | Live Oak | Llano | Loving | Lubbock | Lynn | Madison | Marion | Martin | Mason | Matagorda | Maverick | McCulloch | McLennan | McMullen | Medina | Menard | Midland | Milam | Mills | Mitchell | Montague | Montgomery | Moore | Morris | Motley | Nacogdoches | Navarro | Newton | Nolan | Nueces | Ochiltree | Oldham | Orange | Palo Pinto | Panola | Parker | Parmer | Pecos | Polk | Potter | Presidio | Rains | Randall | Reagan | Real | Red River | Reeves | Refugio | Roberts | Robertson | Rockwall | Runnels | Rusk | Sabine | San Augustine | San Jacinto | San Patricio | San Saba | Schleicher | Scurry | Shackelford | Shelby | Sherman | Smith | Somervell | Starr | Stephens | Sterling | Stonewall | Sutton | Swisher | Tarrant | Taylor | Terrell | Terry | Throckmorton | Titus | Tom Green | Travis | Trinity | Tyler | Upshur | Upton | Uvalde | Val Verde | Van Zandt | Victoria | Walker | Waller | Ward | Washington | Webb | Wharton | Wheeler | Wichita | Wilbarger | Willacy | Williamson | Wilson | Winkler | Wise | Wood | Yoakum | Young | Zapata | Zavala
30.23-102.07Koordinaten: 30° 14′ N, 102° 4′ W

Thiago Neves

2 Stand: 16. Oktober 2012
Thiago Neves Augusto (* 27. Februar 1985 in Curitiba, Brasilien) ist ein brasilianischer Fußballspieler.

Der offensive Mittelfeldspieler begann seine Laufbahn als Fußballprofi bei Paraná Clube in Curitiba. Die Saison 2006 verbrachte er auf Leihbasis in Japan bei Vegalta Sendai, bevor er 2007, zunächst auf Leihbasis, von Fluminense verpflichtet wurde und dort seinen Durchbruch hatte. Im Juni des Jahres gewann er nach einem 1:0-Sieg im Finalrückspiel des Brasilianischen Pokals in Florianópolis gegen den Figueirense FC seinen ersten Titel. Das Hinspiel im heimischen Maracanã-Stadion endete 1:1. Ende des Jahres wurde er mit der Bola de Ouro als bester Spieler der Meisterschaftssaison, bei der Fluminense mit dem 4. Platz abschloss, ausgezeichnet.
Mit Fluminense stand er im Finale der Copa Libertadores 2008 und erzielte im Turnier insgesamt sieben Tore, vier davon in den Finalspielen gegen LDU aus der ecuadorianischen Hauptstadt Quito. Nach einem 2:4 im Hinspiel stand es nach 90 Minuten im Rückspiel vor 86.000 Zusehern 3:1. Fluminense verlor das anschließende Elfmeterschießen, bei dem der gegnerische Torhüter Neves Schuss hielt, mit 1:3.
Am 26. März 2008 debütierte Neves in der brasilianischen Fußballnationalmannschaft, als er in einem Spiel gegen Schweden eingewechselt wurde. Im August 2008 gewann er bei den Olympischen Spielen die Bronzemedaille. Er kam bei fünf Spielen zum Einsatz und schoss dabei zwei Tore.
Am 30. August 2008 wechselte er für geschätzte 7,5 Millionen Euro zum Hamburger SV, wo er einen Vertrag bis 2013 unterschrieb. Mit seinem Reservisten-Status dort unzufrieden, wünschte Neves in der Winterpause 2008/09 einen Vereinswechsel, der ihn per Leihe für ein halbes Jahr zurück zu Klub Fluminense führte. Kurz darauf verkündete der saudische Verein Al-Hilal die Verpflichtung von Neves ab Juli 2009 für vier Jahre.
Am 13. Januar 2011 wurde Neves für ein Jahr an Flamengo Rio de Janeiro ausgeliehen. Mit dem Verein gewann er nach einem Finalsieg im Elfmeterschießen gegen CR Vasco da Gama die Staatsmeisterschaft von Rio de Janeiro und wurde Vierter in der nationalen Meisterschaft.
Im Juni 2011 kam er in einen Freundschaftsspiel gegen Rumänien zu seinem zweiten Einsatz in der Nationalmannschaft. Er gehörte zum Aufgebot für die anschließende Copa América, bei der er nicht zum Zug kam.
Mitte Januar 2012 wechselte er nach langem Tauziehen mit Flamengo zum Fluminense FC. Als Ablösesumme an Al-Hilal werden 15 Millionen Réis (6,56 Millionen Euro) vermeldet. Mit Fluminense gewann er im selben Jahr die Staatsmeisterschaft von Rio und die brasilianische Meisterschaft.
Zur Saison 2015/16 wechselt Thiago Neves für ca. 11 Millionen Euro von al-Hilal zu al-Jazira nach Abu Dhabi.

Kei Kecil

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Kei Kecil (Kai Kecil, Kai Ketjil, Klein oder Low Kei, lokal: Nuhu Roa) ist eine Insel der Kei-Inseln im Archipel der Molukken. Der Name rührt wahrscheinlich von den Portugiesen her, die diese Insel als erste in Besitz nahmen. Da die Insel sehr steinig ist und das portugiesische Wort kayos so viel wie „Stein“ oder „Fels“ bedeutet, liegt diese Herleitung am nächsten. Die Insel ist im Gegensatz zu anderen Molukkeninseln flach, lediglich zwei kleinere Erhebungen sind die Ausnahme. Die Insel ist vor allem für ihre außergewöhnlichen Strände und die schönen Korallenriffe bekannt.
Kei Kecil ist eine der drei großen der Kei-Inseln und liegt im Osten des Archipels. Östlich liegen die Inseln Kei Dullah und Kei Besar. Westlich und nördlich zahlreiche kleinere Inseln. Kei Kecil gehört zum Regierungsbezirk (Kabupaten) Maluku Tenggara der Provinz Maluku.
Den Norden der Insel bildet den Subdistrikt Kei Kecil mit der Inselhauptstadt Langgur und dem Flughafen des Archipels. Kei Kecil Barat ist der Subdistrikt im Südwesten von Kei Kecil. Hauptort des Subdistrikts ist Ohoira. Den Südosten von Kei Kecil bildet der Subdistrikt Kei Kecil Timur mit dem Hauptort Rumat (Rummat).
Kei Kecil ist, im Gegensatz zu den meisten anderen Inseln des Archipels, flach und weitgehend abgeholzt.
Die einheimische Bevölkerung besteht aus Melanesiern, die sich mit malaiischen Ethnien vermischt haben. Land gehört meistens der Dorfgemeinschaft und Ackerflächen demjenigen, der es bewirtschaftet. Die Einwohner von Kei Kecil sprechen traditionell die austronesische Sprache Kei (Saumlaki, Veveu Evav). Die Bevölkerung ist mehrheitlich römisch-katholischen Glaubens, zum Teil auch muslimisch. Langgur ist das Zentrum der Christen auf den Kei-Inseln.
Östliche Gruppe: Adranan | Amut | Ana | Aran Kot | Aran Laai | Baeer | Beor | Daar | Dranan | Dufin | Duroa | Er | Fair | Far | Haeh | Hoa | Kalvik | Karod | Kei Besar | Kei Dullah | Kei Kecil | Kran | Krus | Labulin | Lea | Liek | Maas | Manir | Masular | Moanumayanat | Nai | Nasu Lar | Ngaf | Ngodan | Nota | Nuhu Taa | Nuhutuwak | Nuhuyanan | Nuhuyanko | Nura | Ohoiwa | Rumadan | Rumadan Laer | Sua | Tangwain | Tanimbar Kei | Taroa | Ubur | Ur | Ut | Utir | Vatilmas | Verkuku | Waha | Warbal | Wat | Watlus | Watlora | Watokmas | Wear Hu
Tayandoinseln: Furalnur | Heniar | Nuwait | Nuniai | Nusreen | Ree | Reeyanat | Tam | Tayando | Walir
Westliche Gruppe: Bui | Fadol | Kaimear | Kur | Mangur | Tengah | Wonin

Nassfäule (Holzschutz)

Nassfäule ist eine Form der Holzfäule. Sie bezeichnet eine durch holzzerstörende Pilze hervorgerufene Fäulnis an verbautem oder lagerndem Holz.
Dabei dient der Begriff insbesondere dazu, Schäden durch Nassfäulepilze wie z. B. Braunen Kellerschwamm oder Weißen Porenschwamm gegenüber dem Echten Hausschwamm abzugrenzen, da letzterer u.a. aufgrund seines geringeren Anspruchs an die Holzfeuchte eine Sonderstellung hinsichtlich der Gefährdung von Holzkonstruktionen und des notwendigen Sanierungsaufwandes einnimmt. Dennoch ist der Begriff „Nassfäule“ umstritten, da jeglicher Befall durch holzzerstörende Pilze (auch durch Echten Hausschwamm) in der Regel eine erhöhte Holzfeuchte (oberhalb des Fasersättigungsbereiches) voraussetzt. Der früher gelegentlich als Gegensatz verwendete Begriff „Trockenfäule“ ist aus diesem Grunde irreführend und sollte nicht mehr verwendet werden.
Nassfäule kann in Form von Braunfäule, Moderfäule oder Weißfäule auftreten. Die aus holzschutztechnischer Sicht notwendigen Maßnahmen zur Sanierung von Bauschäden durch Nassfäulepilze oder den Echten Hausschwamm sind in Deutschland in der DIN 68800 T.4 geregelt.

Saint-Ybard

Saint-Ybard (Sanch Ibarch auf Okzitanisch) ist eine französische Gemeinde mit 662 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) im Département Corrèze in der Region Limousin. Die Gemeinde ist Mitglied des Gemeindeverbandes Pays d’Uzerche.

Die Gemeinde liegt am Rande des Zentralmassivs in einer Höhe von etwa 400 Meternü. d. M.. Die Oberläufe der Vézère und Auvézère sowie der Bradascou durchziehen das Gemeindegebiet. Die Stadt Tulle, die Präfektur des Départements, liegt ca. 35 Kilometer (Fahrtstrecke) südöstlich, Brive-la-Gaillarde ca. 40 Kilometer südlich und Uzerche ca. sechs Kilometer südöstlich.
Nachbargemeinden von Saint-Ybard sind Salon-la-Tour im Norden, Condat-sur-Ganaveix im Nordosten, Uzerche im Osten, Vigeois im Süden, Saint-Martin-Sepert im Westen sowie Saint-Pardoux-Corbiers und Benayes im Nordwesten.
Beschreibung: In Rot ein mit großen Eisenhutfeh belegter Pfahl und ein silberner fünflätziger Turnierkragen am oberen Schildrand.
Im 19. Jahrhundert hatte die Gemeinde beständig zwischen 1.300 und 1.600 Einwohner. Die Mechanisierung der Landwirtschaft führte zu einem deutlichen Rückgang von Arbeitsplätzen und damit auch der Einwohnerzahlen bis auf die Tiefststände in den 1990er Jahren.
Der Ort lebte jahrhundertelang von der landwirtschaftlichen Selbstversorgung; größere Städte und damit Märkte waren zu weit entfernt. Im 17. und 18. Jahrhundert entstanden entlang der Vézère kleinere Metallschmelzen und Papiermühlen. Heutzutage spielt der Tourismus in Form der Vermietung von Ferienwohnungen (gîtes) eine nicht unbedeutende Rolle für die Einnahmen des Ortes.
Die Kirchengemeinde von Saint-Ybard wurde unter diesem Namen erstmals im Jahre 987 im Kopialbuch von Uzerche urkundlich erwähnt. Der Name geht auf den heiligen Eparchius, oder auch Cybard von Angoulême genannt, zurück.
Doch die Besiedlungsgeschichte dieser Region ist schon älter. Eine hier vorbeiführende Fernstraße bestand in der Bronze- und Eisenzeit zwischen dem Atlantik und dem Mittelmeer sowie ein Kammweg, der das Haut-Limousin mit dem Bassin de Brive verband und bis ins 19. Jahrhundert hinein genutzt wurde.
Vom 10. bis zum 12. Jahrhundert gehörte Saint-Ybard den Vizegrafen von Limoges und der Baronie de Bret. Ab dem 13. Jahrhundert bis zum 18. Jahrhundert stand die Gemeinde unter der Herrschaft der Familie von Pérusse des Cars aber auch unter den religiösen Interessen der Abtei von Uzerche. Im 17. und 18. Jahrhundert stand die Gemeinde in dem Ruf reicher als die Nachbargemeinden zu sein.
Die Französische Revolution hatte – abgesehen von der Zerstörung des Château de Garaboeuf – keine negativen Auswirkungen auf die Gemeinde. So erreichte danach im Jahre 1846 der Ort seine größte Bevölkerungszahl mit 1636 Einwohnern. Doch zwei Weltkriege und die Landflucht im 20. Jahrhundert sorgten für eine ständige Verkleinerung der Bevölkerung von Saint-Ybard.
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Psaros 40

Die Psaros 40 ist ein Renn-Segelyacht-Typ, dessen erstes Exemplar 2002 gebaut wurde. Sie wurde für Segelregatten wie der Bol d’Or auf dem Genfersee konzipiert.
Der Segler und Bootsbauer Jean Psarofaghis, der in der Bootsklasse „5,5 JI“ Schweizermeister und Vizeweltmeister wurde, entwickelte zusammen mit Sebastien Schmidt (Designbüro SebSchmidt) diese Bootsklasse. Der Name Psaros 40 setzt sich aus Psarofaghis und der Länge von 40 Fuß zusammen. Die Psaros 40 wird von der Werft Chantier Naval Psaros in Vésanez bei Genf gebaut. Der Schiffsrumpf wird von Maxi Dolphin in Erbusco (Provinz Brescia) gefertigt. Bis Ende 2008 wurden fünf Exemplare gebaut.
Das Schiff zeichnet sich durch einen hydraulische Schwenkkiel und variablen Wasserballast (2×450 Liter) aus. Dadurch kann der Ballastanteil im Kiel verhältnismäßig gering bleiben, was ein leichteres Gesamtgewicht des ganzen Schiffes zur Folge hat. Das Schiff kann mit einer verhältnismäßig kleinen Crew beherrscht werden. Sechs bis acht Personen sind, je nach äußeren Bedingungen auf Regatten nötig, um alle Positionen zu besetzen.
Schiffe des Typs Psaros 40 waren die schnellsten Einrumpfboote des Bol d’Or 2002 und von 2004 bis 2008 und gewannen somit den „Bol der Vermeille“: Tilt 2002, 2004 und 2006, Oyster 2005 und 2008, Syz & Co 2007.
Die Psaros 40 Da Capo war 2007 das schnellste Schiff bei dem Rund um den Bodensee und gewann damit den „Blauen Pokal“.