Burg Morioka

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Burg Morioka

Die Burg Morioka (jap. 盛岡城, Morioka-jō), auch Burg Kozukata (不来方城, Kozukata-jō), befindet sich in der Stadt Morioka, Präfektur Iwate. In der Edo-Zeit residierten dort die Nambu, die mit einem Einkommen von 100

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.000 Koku zu den größeren Tozama-Daimyō gehörten.

Nachdem Nambu Nobunao (南部 信直; 1546–1599) 1592 die Gegend erhalten hatte, begann er 1598 mit dem Bau einer Burg in Morioka an Stelle der mittelalterlichen Burg Kozukata. Er starb zwar im folgenden Jahr, aber sein Sohn Toshinao (利直; 1576–1632) setzte den Bau fort. Die gewählte Lage zwischen den Flüssen Nakatsugawa und Kitakami-gawa führte zu großen Problemen, so dass die Burg erst in der An’ei-Ära (1624–1644) fertiggestellt werden konnte.

Der zentrale Bereich ist von einer Steinmauer umgeben. Die Bereiche Hommaru, Ni-no-maru (auch Naka-no-maru genannt) und San-no-maru liegen auf einer Linie, bilden eine Verbundanlage

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, sind also vom Typ renkaku-shiki (連郭式) mcm taschen sale. Zwischen Hommaru und Naka-no-maru wird ein trockener Graben mit einer Brücke (廊下橋, rōkabashi) überquert.

1634 brannte die Residenz im Hommaru nach einem Blitzschlag ab. 1673 wurde die Residenz wieder aufgebaut und zugleich das Hommaru repariert. So wurde in der Südostecke ein als Burgturm fungierender dreistöckiger Wachturm und an der Südwestecke ein zweistöckiger Wachturm errichtet. Es heißt, dass beide Türme mit bei hoher Temperatur gebrannten roten Dachziegeln gedeckt waren, die widerstandsfähig gegenüber der Kälte waren. Die Residenz im Hommaru war wegen dessen Enge dreistöckig angelegt und ergänzte die Hauptresidenz (表御殿, omote-goten) im Naka-no-maru.

Nach der Meiji-Restauration hatte die Burg ihre Bedeutung verloren. 1874 wurden alle Gebäude abgetragen, so dass heute nur noch die Wallanlagen existieren. Der zeitweilig in Morioka lebende Dichter Ishikawa Takuboku hat die Burgruine unter ihrem alten Namen Kozukata no o-shiro (不来方のお城) besungen. Sie bildet heute den öffentlichen Burgpark Iwate-Park (岩手公園, Iwate kōen). Innerhalb des Parks befindet sich das „Geschichtsmuseum Morioka“ (もりおか歴史博物館, Morioka rekishi hakubutsukan) und der „Sakurayama-Schrein“ (桜山神社, Sakurayama jinja).

Blick durch den trockenen Graben mit der Brücke

Denkmalsockel für Nambu Toshinaga

Tafel mit Ishikawas Gedicht

Sakurayama-Schrein