I’m Not There: Original Soundtrack

I’m Not There: Original Soundtrack ist eine Doppel-CD, die am 30. Oktober 2007 parallel zum Film I’m Not There erschien. Das Album, das auch auf vier LPs herauskam, enthält 34 Songs von Bob Dylan; auf iTunes gibt es zusätzlich vier Bonustracks. Nur der Titelsong I’m Not There ist in Dylans eigener Version zu hören, die anderen Stücke wurden von verschiedenen Interpreten neu eingespielt.
Den Song I’m Not There hatte Dylan 1967 mit The Band während der Basement Tape Sessions aufgenommen, jedoch nicht veröffentlicht. Auf dem Original-Soundtrack-Album befindet sich neben Dylans Originalaufnahme auch eine Coverversion von Sonic Youth.
Bei einigen Titeln ist eine Begleitband namens The Million Dollar Bashers zu hören. Diese eigens für die Aufnahmen zusammengestellte Supergruppe bestand aus Lee Ranaldo (Gitarre) und Steve Shelley (Schlagzeug) von Sonic Youth, Nels Cline (Gitarre) von Wilco, Tom Verlaine (Gitarre) von Television, Dylans Bassisten Tony Garnier, dem Gitarristen Smokey Hormel sowie dem Keyboarder John Medeski.

„Ballad of Hollis Brown“ in einer Version der Stooges ist im Film zu hören, jedoch nicht auf dem Soundtrack-Album enthalten. Andererseits sind nicht alle Songs des Albums im Film zu hören.

Jerkbaits

Jerkbaits (von englisch to jerk = rucken und bait = Köder) sind Kunstköder zum Angeln. Sie stellen eine Sonderform des Wobblers dar. Durch Bewegungen der Angelrute imitieren sie einen flüchtenden und angeschlagenen Beutefisch, der durch das Glitzern bei der Flucht das Interesse der Räuber weckt. Das Jerkbaitfischen ist eine Art des Spinnfischens.

Sie werden häufig aus Hartplastik oder Balsaholz hergestellt und sind meist zwischen 10 und 25 cm groß. Jerkbaits gibt es als Diver (bewegt sich durch die Führung ruckartig auf und ab) und Glider (schwingt beim Einholen seitlich hin und her), sowohl in schwimmender und sinkender Version. Manche Jerkbaits sind, im Gegensatz zum konventionellen Wobbler, mit einer kleinen biegsamen Metallschaufel am Hinterteil (Tauchschaufel) versehen, um damit die Tauchtiefe zu beeinflussen. Oftmals haben Jerkbaits keinen eigenen Köderlauf und müssen daher mit einer harten Rute geruckt werden.
Die Hauptbeute beim „Jerken“ in Europa ist der Hecht, ab und zu vergreifen sich auch große Barsche an dem Köder. Jerkbaits werden an der Oberfläche geführt. Die Rute sollte zum Jerkbaitangeln kurz und hart sein sowie über einen Rollenhalter auf der Oberseite verfügen, um die Balance bei Verwendung einer Multirolle zu verbessern. Es werden geflochtene Schnüre verwendet, weil diese einen besseren Kontakt zum Köder erlauben. Der am häufigsten benutzte Rollentyp ist die Baitcasterrolle, eine kleine Multirolle.

Ralph Dommermuth

Ralph Dommermuth (* 19. November 1963 in Dernbach) ist ein deutscher Unternehmer. Er ist Gründer, Vorstandsvorsitzender und größter Aktionär der United Internet AG mit Sitz in Montabaur.

Ralph Dommermuth ist der Sohn eines Immobilienmaklers in Montabaur und hat einen Bruder. Nach einer Ausbildung bei der Deutschen Bank begann er 1983 in seinem Heimatort Montabaur als freier Mitarbeiter im Vertrieb eines örtlichen PC-Händlers.
Dommermuth hat einen volljährigen Sohn und ist mit der Modeunternehmerin Judith Berger verheiratet.
1988 gründete er gemeinsam mit einem Partner die 1&1 EDV Marketing GmbH. Als erste Geschäftsidee wurde die „Software-Börse“, ein Marketinginstrument für Softwarehäuser, gegründet. Für diese Idee gewann 1&1 1989 den Deutschen Direktmarketing-Preis. Außerdem organisierte die Gesellschaft unter anderem Sonderausstellungen auf der CeBIT in Hannover wie das Software-Zentrum Mittelstand und Software for Europe. 1992 hatte dann Dommermuths Konzept zur externen Vermarktung Erfolg, als seine Firma 1&1 von der Deutschen Telekom den Auftrag erhielt, BTX-Zugänge und später T-Online-Zugänge zu verkaufen. Eine weitere Aktivität war auch die später in twenty4help umbenannte 1&1 ServiceLine, die von IBM den Auftrag zur Hotline für OS/2 und PS/2 als auch für die Druckerreihen des Computerherstellers erhielt und in der Folge für Firmen wie Apple, Deutsche Telekom, HP, Microsoft, Sun Microsystems und AOL tätig war.
Nach dem Erfolg als Marketing-Dienstleister baute Dommermuth 1&1 ab 1996 zum Internet-Service-Provider um. Im März 1998 ging das Unternehmen als erste deutsche Internet-Firma an die Börse. Aufgrund der in diesem Zusammenhang durchgeführten Kapitalerhöhung hatte 1&1 jetzt die Möglichkeit sich an anderen IT-Unternehmen wie GMX und Schlund+Partner AG zu beteiligen. Auf dem Höhepunkt des Internet-Booms Anfang 2000 hielt die 1&1 Holding Beteiligungen an 17 Internet-Firmen und Dommermuth benannte das Unternehmen in United Internet um.
Zwischenzeitlich hat sich United Internet durch organisches Wachstum und weitere Akquisitionen wie WEB.DE, Fasthosts, arsys, InterNetX, united-domains, Sedo, Affilinet und Versatel zu einem der führenden europäischen Internet-Unternehmen entwickelt. 2014 wurden 3,065 Mrd. Euro umgesetzt. Das Unternehmen verfügt über mehr als 14,78 Mio. zahlende Kunden, weitere 32,1 Mio. Anwender nutzen kostenlose Services wie E-Mail-Dienste von WEB.DE, GMX und mail.com welche über Online-Werbung finanziert werden. United Internet beschäftigt ca. 7.800 Mitarbeiter in Deutschland, England, Frankreich, Österreich, Rumänien, der Schweiz, Spanien, Italien, Polen, den USA und auf den Philippinen.
Dommermuth besitzt 82 Mio. Aktien der United Internet AG – das entspricht 40 %. Zudem hält Dommermuth 2,98 % an der freenet AG.
Nachdem United Internet für 433 Millionen Euro einen Anteil von 10,7 Prozent am Berliner Beteiligungsunternehmen Rocket Internet übernommen hatte, gehörte Dommermuth von August 2014 bis Juni 2015 dessen Aufsichtsrat an.
Laut Forbes Magazine besaß Dommermuth im Juli 2015 ein Vermögen von 3,9 Milliarden Dollar und lag damit auf dem Platz 435 der reichsten Menschen der Welt.
Dommermuth wurde 1994 vom Norman Rentrop Verlag als Gründer des Jahres ausgezeichnet, 2007 von der Financial Times als Stratege des Jahres. 2014 wurde Dommermuth von der Wirtschaftswoche als CEO des Jahres ermittelt. Im selben Jahr zeichnete ihn der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) als Unternehmer des Jahres aus.
Dommermuth wurde von Bundeskanzlerin Angela Merkel als ständiges Mitglied des Steuerkreises Innovationsdialog berufen.
Im September 2006 gründete Ralph Dommermuth die Stiftung United Internet for UNICEF mit dem Ziel, die Lebenssituation von Kindern und notleidenden Menschen durch die Einwerbung von Spenden zu verbessern. Hierzu wird die Marketing-Maschine von United Internet für Spenden-Verdopplungsaktionen genutzt und die Nutzer von WEB.DE, GMX und 1&1 in regelmäßigen Abständen zu Spenden aufgefordert. Die Stiftung gehört zeitweise zu den größten Einzelspendern von UNICEF und wurde 2014 mit dem neu geschaffenen „Gustav Rau Preis“ von UNICEF Deutschland ausgezeichnet.
Im Jahr 2007 ermöglichte Dommermuth mit dem neu gegründeten United Internet Team Germany die erstmalige Teilnahme eines deutschen Bootes beim America’s Cup. Am 29. April 2005 wurde das Team wenige Stunden vor dem Meldeschluss als Herausforderer für den 32sten America’s Cup akzeptiert. Neben dem von United Internet bereitgestellten Werbebudget steckte Dommermuth rund 20 Millionen Euro aus seinem Vermögen in das Projekt.

24-Stunden-Rennen von Le Mans 2012

Das 80. 24-Stunden-Rennen von Le Mans, der 80e Grand Prix d’Endurance les 24 Heures du Mans, fand vom 16. bis 17. Juni 2012 auf dem Circuit des 24 Heures statt. Das Rennen war Wertungslauf der Langstrecken-Weltmeisterschaft 2012.

Durch die Entscheidung der Peugeot-Vorstandes im Frühjahr 2012, das Sportwagenprogramm mit sofortiger Wirkung einzustellen, ging dem Rennen der große Zweikampf zwischen Peugeot und Audi, der die Veranstaltung seit 2007 geprägt hatte, verloren. Der Peugeot 908 Hybrid4 kam damit nie zu einem Renneinsatz.
Neuer Gegner von Audi um den Gesamtsieg wurde der Le-Mans-Rückkehrer Toyota mit dem Toyota TS030. Ende 2011 gab Toyota bekannt, wieder im Langstreckenmotorsport antreten zu wollen und dafür einen Prototyp nach LMP1-Reglement aufzubauen. Während das Chassis des TS030 Hybrid bei der in Köln ansässigen Toyota Motorsport GmbH konstruiert und gefertigt wurde, die schon für die Formel-1-Rennboliden von Toyota zuständig war, entstand der komplette Antriebsstrang im japanischen Toyota-Entwicklungszentrum Higashi-Fuji.. Als Karosserie für den TS030 Hybrid entstand ein Monocoque aus Kohlefaserverbundwerkstoff, das mit einem aerodynamisch effizienten geschlossenen Aufbau in Coupé-Form versehen wurde. Das Fahrwerk besitzt an der Vorder- und Hinterachse eine Einzelradaufhängung mit doppelten Querlenkern. Die Federung ist mit Drehstabfedern realisiert und wird wie die Stoßdämpfer über Schubstangen angesteuert. Um eine gute Verzögerung zu gewährleisten, sind rundum innenbelüftete Carbon-Keramik-Scheibenbremsen montiert. Bei der Wahl des Verbrennungsmotorkonzepts entschied man sich für einen nicht aufgeladenen Benzinmotor. Obwohl bereits ein Triebwerk vorhanden war, das schon vom Privatteam Rebellion Racing in Le Mans eingesetzt wurde, beschloss man bei Toyota eine komplette Neuentwicklung. Zwar weist der für den TS030 Hybrid konstruierte 3,4-Liter-V8-Motor den gleichen Hubraum wie der ebenfalls als V8 gebaute Kundenmotor auf, hat allerdings keine weitere Verwandtschaft zu diesem und ist um 20 kg leichter. Audi kam mit zwei Konzepten und vier Fahrzeugen nach Le Mans, zwei R18 ultra und zwei R18 e-tron Quattro.
Zu Beginn des Rennens konnten die Toyotas erstaunlich gut mithalten und nach drei Stunden lagen beide 030 Hybrid sogar kurzzeitig in Führung. Beide Wagen fielen jedoch aus. Anthony Davidson kollidierte beim Anbremsen der Mulsanne mit dem Ferrari 458 Italia GTC von Piergiuseppe Perazzini. Der Toyota hob dabei ab, überschlug sich in der Luft und krachte mit hohem Tempo in die Absperrung. Davidson trug ein Schleudertrauma davon und konnte den Rest der Saison keine Rennen mehr fahren. Nach dem Ende der folgenden Safety-Car-Phase fiel auch der zweite Toyota nach einer Kollision aus. Am Ende gab es einen klaren Dreifachsieg für Audi. Gewonnen wurde das Rennen vom Audi R18 e-tron quattro mit den Fahrern Marcel Fässler, André Lotterer und Benoît Tréluyer.
Am 2. Februar 2012 veröffentlichte der Automobile Club de l’Ouest als Veranstalter eine erste vorläufige Startliste mit 56 Teilnehmer plus neun Reserveteams.
Wie in den Jahren davor veröffentlichte der ACO zeitgleich mit der ersten vorläufigen Startliste auch eine Liste der Reservefahrzeuge. Fünf LMP- und vier GT-Teams wurden auf die Liste gesetzt und bekamen die Möglichkeit, jene Teams zu ersetzen, die aus den unterschiedlichsten Gründen am Rennen nicht teilnehmen konnten. Dabei durften die LMP-Reservisten nur Fahrzeuge der LMP1- und LMP2-Klasse ersetzen, so wie die GT-Reservisten nur GT-Fahrzeuge. Die Nachrückung erfolgte in der Reihenfolge der Nominierung.
Weitere gemeldete Teams, Fahrzeuge und Fahrer finden sich in der Start- und Reserveliste.
1923 | 1924 | 1925 | 1926 | 1927 | 1928 | 1929 | 1930 | 1931 | 1932 | 1933 | 1934 | 1935 | 1936 | 1937 | 1938 | 1939 | — | 1949 | 1950 | 1951 | 1952 | 1953 | 1954 | 1955 | 1956 | 1957 | 1958 | 1959 | 1960 | 1961 | 1962 | 1963 | 1964 | 1965 | 1966 | 1967 | 1968 | 1969 | 1970 | 1971 | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1978 | 1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990 | 1991 | 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016
12-Stunden-Rennen von Sebring | 6-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps | 24-Stunden-Rennen von Le Mans | 6-Stunden-Rennen von Silverstone | 6-Stunden-Rennen von São Paulo | 6-Stunden-Rennen von Bahrain | 6-Stunden-Rennen von Fuji | 6-Stunden-Rennen von Shanghai

Camille Delthil

Camille Delthil (* 30. Juni 1834 in Paris; † 14. Juli 1902 ebenda) war ein französischer Politiker und Schriftsteller.

Delthil erhoffte sich seit der Februarrevolution 1848 eine Verbesserung der politischen Lage Frankreichs. Spätestens aber nach dem Staatsstreich vom Dezember 1851 durch Napoléon III., den letzten Kaiser der Franzosen, war er desillusioniert. Politisch liberal, war Delthil vehement gegen das zweite Kaiserreich eingestellt. Während des deutsch-französischen Krieges berief man Delthil mit Wirkung vom 4. September 1870 zum „Vize-Präfekten“ von Castelsarrasin, Dépt. Tarn-et-Garonne.
Befreundet mit Sully Prudhomme und Louis Ratisbonne wurde Delthil auch mit anderen Parnassiens bekannt. Der Verleger Alphonse Lemerre nahm einige Gedichte Delthils in die später berühmt gewordene Anthologie Le Parnasse contemporain mit auf. Heute zählt Delthil ebenfalls zu dieser literarischen Vereinigung.
Am 22. Juni 1902 wurde Delthil zum Nachfolger von Louis Bourgeat ernannt. Er sollte damit als Vertreter der „Demokratischen Linken“ in den Senat gewählt werden. Delthil verstarb jedoch drei Wochen später an den Folgen einer Operation.
Der Jurist Roger-Camille Delthil war sein Sohn.

Kreuzworträtsel

Ein Kreuzworträtsel ist ein Buchstabenrätsel auf einer durch Spalten und Zeilen in Kästchen geteilten (meist rechteckigen) Fläche. Die gesuchten Wörter werden senkrecht und waagerecht in benachbarte Kästchen eingetragen, und zwar so, dass alle eingetragenen oder sich ergebenden Buchstabengruppen einen Sinn (entsprechend der Aufgabenstellung) ergeben.

Das erste Kreuzworträtsel der Welt erschien am 21. Dezember 1913 in der Weihnachtsbeilage der Zeitung New York World und enthielt 31 Suchbegriffe. Erfunden haben soll es der aus Liverpool stammende Journalist Arthur Wynne. Grundlage soll ein Spiel seines Großvaters mit dem Namen Die magischen Quadrate gewesen sein. Das Kreuzworträtsel von Wynne enthielt keine schwarzen Felder und war rautenförmig.
Einige Jahre variierte Wynne seine Worträtsel, fügte zur Begrenzung der Worte schwarze Felder ein und ordnete die Begriffe in die bis heute üblichen symmetrischen Gitter. Seinen kommerziellen Durchbruch erhielt das Kreuzworträtsel durch die Verleger Dick Simon und Max Schuster. Simon präsentierte dem Blatt eine Idee zu dem Rätselbuch Cross Word Puzzle Book, die „World“ genehmigte das Vorhaben, da es kein Copyright gab. Das Buch wurde in der Erstauflage von 3.600 Exemplaren noch mit einem Bleistift veröffentlicht und nach einem Jahr bereits in einer Anzahl von 400.000 Stück verkauft. Noch heute gilt Simon & Schuster als einer der größten englischsprachigen Verlage.
Anfang der 1920er Jahre gab es die ersten Kreuzworträtsel in europäischen Zeitungen und Zeitschriften. Das erste Kreuzworträtsel in einer deutschen Zeitung druckte die Berliner Illustrirte 1925. Charles Cilard stellte 1985 nach vierjähriger Vorarbeit das bislang größte Kreuzworträtsel der Welt vor. Es war 870 m lang, 30 cm breit und hatte 2.610.000 Kästchen. Ein gelöstes Kreuzworträtsel führte 1981 nach dem weltweit größten Schriftprobenvergleich zur Aufklärung des so genannten Kreuzworträtselmordes, eines der bekanntesten Kriminalfälle der DDR.
Bei „gewöhnlichen“ Kreuzworträtseln, manchmal auch als Deutsches Kreuzworträtsel bezeichnet, verweist eine Zahl im Rätsel auf die zugehörige Frage, die in einer nummerierten Liste zu finden ist.
Die Nummer im Rätsel steht normalerweise im ersten Buchstabenkästchen des gesuchten Wortes. Je nach Design des Rätsels kann es dann erforderlich sein, dass die Fragenliste nach „waagrecht“ und „senkrecht“ einzutragenden Wörtern aufgeteilt ist. Bei diesem Typ des Kreuzworträtsels sind nicht unbedingt Blindkästchen notwendig; die Trennung der Wörter im Rätsel kann auch durch Trennstriche erfolgen, die den Kästchenrahmen an den Wortenden deutlich verstärken.
Im Bezug auf die Blindfächer und derer Anstellung ist das typische amerikanische Kreuzworträtsel geradezu immer in beiden Richtungen diagonal symmetrisch. Alle einzutragende Wörter bestehen aus mindestens zwei Buchstaben, auch wenn es im Englischen einige Wörter wie ‘a’ und ‘I’ gibt, die aus einzelnen Buchstaben bestehen. Also gehört jeder einzutragende Buchstabe einem senkrechten sowie einem waagerechten Wort zu.
Alternativ kann die Nummer im Rätsel auch in einem Blindkästchen angebracht sein, das mit einem Pfeil in Richtung des gesuchten Worts versehen ist.
Bei einem sogenannten Schwedenrätsel steht die Frage selbst in einem Blindkästchen, das mit einem Pfeil in die Richtung des gesuchten Worts versehen ist. Durch den geringen für die Frage zur Verfügung stehenden Platz sind Schwedenrätsel oft durch besonders kurze Fragen gekennzeichnet, die einem weitgehend standardisierten Repertoire von gesuchten Begriffen entsprechen.
Im Kreuzworträtsel ohne Blindfelder (und ohne Trennstriche) sind die Fragen zeilen- und spaltenweise (z. B. „Waagerecht: 1. X – Y – Z (4)“) angegeben, wobei die Anzahl der Blindfelder für die jeweilige Zeile oder Spalte in Klammern angegeben ist. Neben den Lösungswörtern mit der richtigen Buchstabenzahl muss auch die Lage der Blindfelder herausgefunden werden.
Im deutschen Sprachraum wird dieser Rätseltyp gern als „amerikanisches Kreuzworträtsel“ bezeichnet. Jedoch sind auch in den USA die oben beschriebenen einfachen Kreuzworträtsel Standard.
Das Kreuzgitter enthält im Rätselfeld keine Zahlen – der Ratende muss selber kombinieren, wo das gesuchte Wort einzutragen ist. Als Hilfestellung sind einige Buchstaben bereits eingetragen.
Bei dieser Art (als Kreuzworträtsel oder Kreuzgitter) werden in jedes Feld nicht einzelne Buchstaben, sondern Silben nach den sprachlichen Trennungsregeln eingesetzt.
Beim Zahlenrätsel steht in jedem Feld eine Zahl von 1 bis 26. Dabei soll herausgefunden werden, für welchen Buchstaben des Alphabets jede Zahl steht. Meist ist ein Wort als Start gegeben. Fragen gibt es bei diesem Rätseltyp nicht: Lösungsstrategien drehen sich um die Häufigkeit von Buchstaben und Buchstabenkombinationen sowie typische Wortbilder.
Eine Variante des Zahlenrätsels ist das Janusrätsel. Hier gibt es zwei Rätselfelder, wobei die Wörter im zweiten Feld in umgekehrter Schreibweise (von rechts nach links bzw. von unten nach oben) eingetragen werden müssen. Die Zahlen für jeden Buchstaben sind jedoch in beiden Rätselfeldern identisch.
Hier sind die Lösungswörter, alphabetisch und nach Buchstabenzahl geordnet, vorgegeben und müssen in ein vollkommen leeres Gitter eingesetzt werden, so dass sich ein vollständig ausgefülltes Kreuzworträtsel ergibt. Einige Blindfelder können schon eingetragen sein.
Erfragt werden insbesondere in Schwedenrätseln oft Synonyme sowie einfaches Wissen aus Geographie, Geschichte oder Politik. Beispiel: „russischer Fluss“ (mit zwei Buchstaben) „Ob“. Wörter oder Namen mit besonders häufigen Buchstaben in ungewöhnlicher Kombination oder besonders kurze Wörter kommen zudem oft nur in Rätseln wirklich häufig vor („Rätselwissen“), kaum jedoch im Alltag und in den Medien. Zur Lösung der Rätsel stehen Lexika des typischen Rätselwissens als Buch oder im Internet zur Verfügung, die im Gegensatz zu anderen Lexika und Wörterbüchern auch besonders die Buchstabenzahl der Wörter vermerken oder gar nach dieser sortiert sind.
Es gibt auch eine Reihe von Rätseln mit höherem Anspruch, deren Fragestellungen eine breitere Allgemeinbildung und geistige Flexibilität erfordern. Das populärste Rätsel dieser Art in Deutschland ist Um die Ecke gedacht, aus der Wochenzeitschrift Die Zeit, auch „Zeit-Rätsel“ genannt. Auch in der Hörzu, im Süddeutsche Zeitung Magazin, in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Freitagsausgabe und FAS) und im Stern gibt es „um die Ecke gedachte“ Rätsel dieser Art.
Eine spezielle Form des anspruchsvollen kryptischen Kreuzworträtsels, in Anlehnung an die cryptic crosswords in den englischen Tageszeitungen wie The Times oder The Guardian, findet man in der Wochenendausgabe der taz. Eine Besonderheit liegt hier auch im Formalen: Die Lösungswörter kreuzen sich nur an wenigen Stellen, so dass maximal jeder zweite Buchstabe durch ein anderes Lösungswort gefunden werden kann. Auch die Definitionen halten sich weitgehend an Regeln, die denen der englischen Rätsel entsprechen.
Traditionell wurden Kreuzworträtsel „von Hand“ entworfen. Gute Kreuzworträtsel haben ein hohes Verhältnis von Gesamtfelderzahl zur Blindfelderzahl (4:1 oder mehr). Dabei darf kein Teil eines Kreuzworträtsels vollständig von einem anderen Teil abgeschnitten sein (durch sich berührende Blindfelder), und alle waagerechten und senkrechten Buchstabengruppen müssen einen Sinn ergeben, auch die zweibuchstabigen (soweit diese nicht ganz vermieden werden).
Im englischen Sprachraum wird großer Wert auf Rotationssymmetrie der Blindfelder gelegt, im Deutschen ist dies nicht in diesem Maße der Fall. Bei den Freitagsrätseln in der FAZ sind die Blindfelder jedoch immer rotationssymmetrisch, und auch das Rätsel in der taz wurde bis auf sprachbedingte Ausnahmen nach diesem Prinzip gestaltet, wobei das mittlerweile eingestellte taz-Rätsel wahrhaftig und verborgen auch noch von Hand entworfen wurde.
Heutige Kreuzworträtsel werden aus Kostengründen immer häufiger von Software erstellt. Heutige Software verstößt häufig noch gegen eines oder (meist) mehrere der oben genannten Qualitätskriterien. Einige Rätselhersteller verwenden die Software allerdings nur, um Füllwörter automatisch zu generieren, die Hauptbestandteile können bei guten Softwarevarianten manuell eingegeben bzw. editiert werden.
Seit wenigen Jahren gibt es auch online-spielbare Kreuzworträtsel, die mit modernen Rätselthemen und ungewöhnlichen Spielfunktionen (z. B. schummeln, Infos holen) eine neue Rätselgeneration eingeläutet haben.
Es gibt bereits Algorithmen, die sowohl Rätselgitter automatisch erstellen als auch das gesamte Kreuzworträtsel automatisch generieren. Dabei werden oben genannte Qualitätskriterien immer besser beachtet, was jedoch aufwendige Rechenoperationen mit sich bringt. Ein Webservice zum Generieren von Kreuzworträtsel im Onlinebereich als auch im Printbereich wächst mit dem Rätselgenerator Krupion heran. Sowohl die Anordnung der Pfeile als auch das thematische Basteln von Rätseln wird bereits unter anderem durch das Einbinden von eigenen Wortlisten unterstützt. Auch das automatische Verteilen von Lösungswörtern ist algorithmisch vorgesehen. Neben dem als „normales Kreuzworträtsel“ bekannten Schwedenrätsel gibt es weitere Kreuzworträtselvarianten (Zahlen-Schwedenrätsel, Klassisches Kreuzworträtsel, Schüttel-Schwedenrätsel). Jede Variante erfordert einen eigenen Algorithmus zum Erstellen des Rätsel, was das automatische Generieren des Kreuzworträtsel zusätzlich erschwert. Insgesamt gibt es mehr als 30 Kreuzworträtselvarianten.
Seit dem Jahr 2010 richtet der Deutsche Rätselverein Logic Masters Deutschland e.V. zusammen mit der Frauen- und Rätselzeitschrift das neue die Deutschen Kreuzworträtselmeisterschaften aus. Die Qualifikation für die Meisterschaft wird im Rätselteil von das neue organisiert. Dazu sind die vier Finalisten des Vorjahres automatisch qualifiziert. Am Wettkampftag werden dann in mehreren Vorrunden die vier besten Rätselrater ermittelt, die schließlich im Finale vor Publikum auf Zeit direkt gegeneinander antreten müssen. Der schnellste Rater mit einer fehlerfreien Lösung wird der neue Deutsche Meister. Deutscher Kreuzworträtsel-Champion 2014 ist Andreas Weber.
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Burg Neamț

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Straße und Zugangsrampe zur Festung
Burg Neamț (rumänisch Cetatea Neamț or Cetatea Neamțului) ist eine mittelalterliche Festung in der Stadt Târgu Neamț im Nordosten von Rumänien. Sie wurde im 14. Jahrhundert im Fürstentum Moldau während der Regierungszeit von Petru I. Mușat von Moldavien errichtet und im 15. Jahrhundert erweitert. Die Burg hatte eine Schlüsselrolle im Verteidigungssystem Stefans des Großen, zusammen mit Suceava, Festung Chotyn, Soroca, Orhei, Bender, Kilija und Weißenburg.

Aus Mangel an zuverlässigen Informationen über die Ursprünge der Burg Neamţ existieren mehrere Hypothesen, deren Verlässlichkeit oft in Frage gestellt wurde. Einige Historiker und Philologen, wie A.D. Xenopol, B.P. Hasdeu, D. Onciul ziehen in Betracht, dass – entsprechend der päpstlichen Bulle von 1232 – der Deutsche Orden aus dem Burzenland zwischen 1211 und 1225 auf der Ostseite der Karpaten ein castrum muntissimum errichtete, das später als diese Burg identifiziert wurde. Die deutsche (oder Sachsen-)Hypothese wurde von vielen rumänischen Historikern übernommen.
Die Festung liegt am unteren Hang des mit dichtem Eichenwald bedeckten, 525 Meter hohen Pleșu-Hügels. Der kurze Aufstieg auf einer Asphaltstraße beginnt etwa einen Kilometer westlich der zentralen Kreuzung von Târgu Neamț und führt durch eine touristische Infrastruktur mit Hotels und Restaurants. Der Fluss Neamț fließt parallel zum Hügel in südöstliche Richtung rund 600 Meter an der Festung vorbei. Der Hügel bildet den östlichen Zipfel eines zum Nationalpark Vânători-Neamț gehörenden geschlossenen Waldgebiets.
Fürst Petru I. Mușat (reg. 1375–1391) ließ um 1380 die Festung mit 3 Meter dicken und 12 bis 15 Meter hohen Mauern errichten. Die Blütezeit begann mit Ștefan cel Mare in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Die Mauern wurden erhöht, um vier Bastionen verstärkt und gegen die Hangseite im Norden und Nordosten durch einen tiefen Graben zusätzlich gesichert. Aus dieser Zeit stammt der über elf gemauerte Pfeiler führende Brückenzugang.
Eingang
Innenhof
Rückseite
Blick nach Norden

Colomba Antonietti

Colomba Antonietti (* 19. Oktober 1826 in Bastia Umbra; † 13. Juni 1849 in Rom) war eine italienische Patriotin, die während des Ersten Italienischen Unabhängigkeitskrieges fiel. Heute tragen Straßen und Schulen ihren Namen.

Die Eltern – der Bäcker Michele Antonietti und seine Frau Diana Trabalza – zogen mit ihren Kindern nach Foligno um. Dort lernte die 15-jährige Colomba den Grafen Luigi Porzi, Kadett in der päpstlichen Truppe, kennen. Das gesellschaftlich ungleiche Paar heiratete am 13. Dezember 1846 gegen den Willen der Angehörigen in Foligno. Der Graf ging mit seiner Frau nach Bologna, wo seine Mutter lebte, und später nach Rom. Dort war das Bataillon des Ehemannes stationiert. Porzi wurde zum Leutnant befördert, musste aber eine Weile in der Engelsburg bei halbem Sold verbringen, weil er sich unerlaubt verehelicht hatte.
Nachdem sie sich ihr Haar nach Männerart gekürzt hatte, trat Colomba im Frühjahr 1849 in die Freischar Garibaldi ein, in der sie als Schütze diente. Während der Verteidigung der Römischen Republik kämpfte sie zunächst Mitte Mai 1849 gegen die spanischen Bourbonen in Velletri und in Palestrina. Anschließend beteiligte sie sich an der Verteidigung Roms gegen das von Pius IX. zu Hilfe gerufene französische Expeditionskorps unter General Oudinot. Während einer Kanonade der Franzosen wurde Colomba am 13. Juni an der Porta San Pancrazio tödlich verwundet. Sterbend in den Armen ihres Gatten, soll Colomba geflüstert haben: „Viva l’Italia“ (Es lebe Italien).[A 1][A 2]

Christoph Friedrich Zilliger

Christoph Friedrich Zilliger (* in Hof (Saale); † 24. November 1693 in Braunschweig) war ein deutscher Buchdrucker, Buchhändler und Verleger. Er veröffentlichte 1650 erstmals den heute noch verlegten Braunschweigischen Kalender, der damit der älteste kontinuierlich erscheinende Kalender im deutschsprachigen Raum ist.
Der aus Hof im Vogtland stammende Zilliger erhielt am 1. Februar 1647 das Braunschweiger Bürgerrecht. Er heiratete am 1. April 1647 die Witwe des Buchdruckers Balthasar Gruber († 1645), der um 1634 in Braunschweig eine Druckerei gegründet hatte. Mit der Heirat übernahm Zilliger die Gruber’sche Druckerei, in der er vermutlich bereits zuvor gearbeitet hatte und führte diese in den folgenden Jahrzehnten sehr erfolgreich. Zilliger veröffentlichte seit 1650 den heute noch erscheinenden Braunschweigischen Kalender und gab seit 1680 die braunschweigische politische Zeitung heraus. Im Jahre 1678 begründete er zusätzlich einen Buchladen, wofür er einige Jahre mit dem Verlagsbuchhändler Caspar Gruber, dem Sohn seines Vorgängers, zusammenarbeitete. Sie erhielten am 14. März 1678 gemeinsam ein herzogliches Privileg, ihre Bücher und Papiere durch das ganze Fürstentum und in der Stadt Braunschweig zoll- und lizenzfrei aus- und einführen zu dürfen. Am 6. Juli 1680 wurde Zilliger und Gruber der Titel eines herzoglichen Hofbuchdruckers und Hofbuchhändlers verliehen. Daneben besaß Zilliger weitere Privilegien, darunter ein kurfürstlich-sächsisches Kalenderprivileg, ein Zeitungsprivileg und Privilegien für den Druck des Gesangbuchs und des Katechismus. Die Zusammenarbeit zwischen Zilliger und Gruber endete 1686, so dass es in der Folge zwei Buchhandlungen in Braunschweig gab. Zilliger kaufte 1681 die Druckerei von Johann Heinrich Duncker († 1680), wodurch seine Druckerei fortan konkurrenzlos in Braunschweig war. So beschäftigte Zilliger im Jahre 1691 elf Gesellen.
In zweiter Ehe war Zilliger seit 1680 mit der Ratsherrentochter Emerentia Wittekop verheiratet, nachdem seine erste Ehefrau 1679 gestorben war.
Zilliger starb 1693. Das Geschäft wurde zunächst von seiner Witwe und seit 1708 von beider Sohn Johann Georg Zilliger fortgeführt. Die Firma ging 1716 nach einem Konkurs in den Besitz des aus Lemgo stammenden Druckers und Buchhändlers Heinrich Wilhelm Meyer über.

Philipp Ernst von Borcke

Philipp Ernst von Borcke (* 20. September 1729 in Bayreuth; † 10. April 1792 in Breslau) war ein preußischer Offizier, zuletzt Generalmajor sowie Chef des Infanterieregiments „von Tauentzien“ Nr. 31.

Philipp Ernst war der Sohn des Bayreuth-Kulbacher Oberst Melchior von Borcke (* 31. August 1679; † 17. Oktober 1755) und dessen Ehefrau Anna Magarethe, geborene von Trotzenberg. Sein Bruder war der spätere Generalmajor Christian Ernst Wilhelm Benedikt von Borcke (1714–1783).
Borcke kam 1742 als Gefreitenkorporal in das Infanterieregiment „von Borcke“ Nr. 20. Im Zweiten Schlesischen Krieg nahm er an den Schlachten von Hohenfriedberg und Kesselsdorf teil und kämpfte bei der Belagerung von Prag. Am 8. Mai 1746 erfolgte seine Beförderung zum Fähnrich und am 25. Mai 1750 zum Secondeleutnant.
Im Siebenjährigen Krieg kämpfte er bei Kolin, wo er schwer verletzt wurde, sowie bei Leuthen, Hochkirch, Torgau und Freiberg. Im Krieg wurde er zum 6. Februar 1758 Premierleutnant und am 18. Februar 1760 zum Stabskapitän ernannt. Ab 9. Februar 1762 wurde Borcke als Kapitän und Kompaniechef im Infanterieregiment „von Stutterheim“ Nr. 20 verwendet. Am 3. Dezember 1773 wurde er Major. Während des Bayrischen Erbfolgekriegs konnte er sich im Gefecht bei Brüx auszeichnen. Am 5. Juni 1783 wurde er Oberstleutnant. Am 22. April 1784 wurde er als Kommandeur in das Infanterieregiment „von Wangenheim“ Nr. 47 versetzt. Am 28. Mai 1785 erfolgte seine Beförderung zum Oberst. Während einer Truppenparade in Schlesien am 22. August 1789 erhielt er den Pour le Mérite. Am 20. Mai 1790 folgte seine Ernennung zum Chef des Infanterieregiments „von Tauentzien“ Nr. 31 und am 24. August 1790 die Beförderung zum Generalmajor. Er starb am 10. April 1792 in Breslau.
Borcke war mit Katharina Christine, geborene Stielke verheiratet und hatte folgende Kinder: