Braunschweigischer Landtag

Der Braunschweigische Landtag, auch als Braunschweigische Landschaft und im 19. Jahrhundert als Braunschweigische Landesversammlung bezeichnet, stellte das Braunschweigische Ständeparlament im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel und seit 1814 im Nachfolgestaat Herzogtum Braunschweig dar. Im 1918/22 begründeten Freistaat Braunschweig war der Landtag das Parlament der demokratisch gewählten Abgeordneten. Der im April 1933 von den Nationalsozialisten gleichgeschaltete Landtag wurde 1934 aufgelöst. Am 21. November 1946 wurde der letzte tagende Braunschweigische Landtag aufgelöst, nachdem das Land Braunschweig am 1. November im neu geschaffenen Land Niedersachsen aufgegangen war.

Die Vorrechte der Landstände im Herzogtum Braunschweig-Wolfenbüttel entwickelten sich in Form von Privilegien, die der welfische Landesherr gewährte. Der Grund zu einer landständischen Verfassung wurde bereits im Mittelalter gelegt. Während des 13. und 14. Jahrhunderts schlossen sich die Prälaten der Stifte und Klöster, die Ritter und die Städte des Herzogtums zu einer Art Genossenschaft zusammen, um gemeinsame Rechte gegenüber dem Landesfürsten zu verteidigen.Wichtigstes Recht der Stände war die Bewilligung von Abgaben und Steuern. Diese wurden den häufig verschuldeten Landesherren unter schriftlich fixierten Bedingungen, den Landesverträgen, zugestanden. Der Begriff Landschaft in der Bedeutung einer politischen Vereinigung der Prälaten, Ritter und Städte findet sich bereits 1488 in einem Reverse Herzog Wilhelms II. († 1503) an die Prälaten. Unter Herzog Heinrich dem Älteren († 1514) wurden die Landstände auch zur Gesetzgebung hinzugezogen. Neue Gesetze bedurften nun der Zustimmung durch die Stände. Der seit 1514 regierende Herzog Heinrich der Jüngere (†&nbsp

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;1568) rief 1530 die Landstände in Salzdahlum zusammen, um über die Verringerung seiner Schuldenlast zu verhandeln. In den drei ständischen Kurien waren 22 Stifte und Klöster, 66 Adelsherren, zehn Städte und drei Flecken vertreten. Zu letzteren zählten Alfeld, Bockenem, Braunschweig, Gandersheim, Helmstedt, Holzminden, Königslutter, Schöningen, Schöppenstedt, Seesen, Stadtoldendorf, Calvörde, Heinrichstadt und Lamspringe. Die Stände gewährten 1530 eine sechsjährige Steuer. In einem der folgenden Landtage wurde eine „Türkensteuer“ für das Reich verhandelt, nachdem die Türken 1529 erstmals Wien belagert hatten.

Im Zeitraum von 1568 bis 1807 sind 59 Landtage an neun verschiedenen Orten nachweisbar. Eine weitere Statistik zählt 55 Landtage für die Zeit von 1500 bis 1621. Zwischen 1585 und 1615 nahm die Stadt Braunschweig zur Demonstration ihrer Unabhängigkeit nicht an den landständischen Versammlungen teil. Die Stände traten jeweils für ein bis zwei Tage zusammen, was mit einem hohen Aufwand verbunden war. Zur Vereinfachung der Verhandlungen mit dem Herzog wurden bevollmächtigte Ausschüsse geschaffen. So ist für das Jahr 1505 ein „Ausschuss der Sechs“ belegt. In den 1580er Jahren wurden ein „Kleiner Ausschuss“ und ein „Großer Ausschuss“ der Landstände mit festen Aufgabenbereichen ins Leben gerufen.

Die Landstände traten 1682 zur Beratung über die Landesfinanzen zusammen. In der Folgezeit ersetzte das Schatzkollegium sowie der „Engere Ausschuss“ die Landschaft, so dass für mehr als 80 Jahre kein Landtag mehr einberufen wurde. Der folgende Landtag tagte erst wieder 1768, als durch ererbte Landesverschuldung und die verschwenderische Hofhaltung Herzog Karls I. († 1780) ein Staatsbankrott drohte. Dieser machte den Ständen erhebliche Zugeständnisse, woraufhin der „Landtagsabschied“ von 1770 eine kurzzeitige Linderung der Finanzkrise erbrachte. Die gestiegene politische Bedeutung des Landtags fand ihren Ausdruck im Neubau des 1793 bis 1798 durch Christian Gottlob Langwagen an der Martinikirche errichteten Landschaftlichen Hauses. Herzog Karl Wilhelm Ferdinand († 1806) übernahm die Hälfte der Baukosten. Der Herzog erließ am 1. Mai 1794 ein Schuldenedikt, wonach ohne Zustimmung der Landstände keine Anleihen aufgenommen werden durften. Dies wurde von den Zeitgenossen als Beginn einer konstitutionellen Ära gefeiert. Der letzte Landtag vor der napoleonischen Besatzung des Herzogtums tagte im Januar 1801.

Der regierende Herzog Karl Wilhelm Ferdinand wurde 1806 in der Schlacht bei Jena und Auerstedt tödlich verwundet. Als Folge des sich daran anschließenden Friedens von Tilsit wurde das Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel kampflos von den Franzosen besetzt und war vom Juli 1807 bis Oktober 1813 mit dem Département Oker Teil des neu gegründeten napoleonischen Königreiches Westphalen. Dieses verfügte auf Ebene des Départements über einen Départementrat und auf Ebene des Königreichs über die Reichsstände des Königreichs Westphalen als Parlament.

Mit der Gründung des Deutschen Bundes hatten sich die Staaten in § 13 der Deutschen Bundesakte verpflichtet, landständige Verfassungen zu erlassen und dort Landtage vorzusehen.

Am 12. Oktober 1819 traten die Landstände im Residenzschloss zur Beratung der Erneuerten Landschaftsordnung zusammen, die gemeinsam mit dem vormundschaftlich regierenden König Georg IV. vereinbart und am 25. April 1820 verabschiedet wurde. Der neue Landtag zählte 130 Abgeordnete. Erstmals waren die freien Bauern mit 20 Abgeordneten vertreten. Der faktisch seit 1826 regierende Herzog Karl II. erkannte die Erneuerte Landschaftsordnung nicht an, entmachtete die Stände und installierte eine Günstlingsherrschaft. Der wachsende Unmut der Bevölkerung eskalierte und führte im September 1830 zur Flucht Herzog Karls II. Infolge der Revolution trat Karls Bruder Wilhelm am 20. April 1831 offiziell die Regentschaft an.

Am 30. September 1831 trat die Landschaft zur Beratung der Neuen Landschaftsordnung zusammen, die am 12. Oktober 1832 erlassen wurde. Mit diesem Braunschweigischen Staatsgrundgesetz wurde ein Ausgleich zwischen Herzog, Rittergutsbesitzern, städtischen Besitzbürgern und freien Bauern geschaffen. Mit dem steuerabhängigen Zensuswahlrecht war der Großteil der Bevölkerung jedoch von der Wahl ausgeschlossen. Die Abgeordnetenzahl des Landtags wurde von 130 auf 48 verringert. Seit 1833 führte der Holzmindener Advokat Karl Steinacker († 1847) die liberale Opposition im Landtag an, dessen Präsident er von 1842 bis 1846 war. Nach der Revolution von 1848/1849 auch in Braunschweig wurden die Landtagssitzungen öffentlich, wofür im Landschaftlichen Haus Zuhörertribünen eingebaut wurden.

Nach dem Tod des kinderlosen Herzogs Wilhelm 1884 wählte die Landesversammlung 1885 Albrecht von Preußen zum Regenten des Herzogtums.

In der Endphase des Ersten Weltkrieges kam es auch in Braunschweig zu revolutionären Unruhen. Herzog Ernst August dankte am 8. November 1918 gegenüber dem örtlichen Arbeiter- und Soldatenrat unter Führung von August Merges ab. Am 10. November bewegte sich ein großer Demonstrationszug vom Schloss zum Landtag, wo eine Alleinregierung der USPD durch den Arbeiter- und Soldatenrat ausgerufen wurde. Die „Sozialistische Republik Braunschweig“ wurde proklamiert und zu ihrem ersten Präsidenten wurde auf Vorschlag des USPD-Politikers Sepp Oerter einstimmig August Merges gewählt. Der „Rat der Volkskommissare“ hingegen, mit Oerter als Vorsitzendem, übte die tatsächliche Regierungsgewalt aus. Dem Rat gehörten acht „Volkskommissare“ an, Minna Faßhauer (Volksbildung), Karl Eckardt (Arbeit), Gustav Gerecke (Ernährung), August Junke (Justiz), Michael Müller (Verkehr und Handel, am 28. Januar 1919 durch Rudolf Löhr abgelöst), Sepp Oerter (Inneres und Finanzen), Gustav Rosenthal (revolutionäre Verteidigung, am 28. Januar 1919 durch Herling abgelöst) und August Wesemeier (Stadt Braunschweig). Am 22. Dezember 1918 fand eine Landtagswahl nach neuem Wahlrecht statt. Die USPD erreichte 14 der 60 Sitze, die MSPD 17, der bürgerliche Landeswahlverband 16 und die liberale demokratische Volkspartei, später DDP, 13 Sitze. Der neue Landtag wurde am 10. Februar 1919 eröffnet. Der neu gewählte Landtagspräsident Jasper vertrat gegenüber dem Arbeiter- und Soldatenrat eine demokratische Gegenposition: In den Wahlen hat das Volk gesprochen, und mit dem Zusammentritt dieser Landesversammlung, der Vertretung des gesamten Volkes, ist die Macht auf die Vertretung des Volkes, auf die Landesversammlung übergegangen. Das Landtagsgebäude wurde am 19. Februar durch linksradikale Arbeitslose gestürmt. Seit dem 22. Februar 1919 regierte der „Rat der Volksbeauftragten“, eine Koalitionsregierung zwischen USPD und SPD, unter ihrem Präsidenten Oerter. Diese Regierung wurde am 17. April durch General Maercker abgesetzt, der die Stadt zur Abwendung eines Bürgerkriegs mit Freikorps-Truppen kampflos besetzt hatte. Am 30. April 1919 wählte der Landtag eine neue Regierung, die von dem SPD-Politiker Heinrich Jasper geführt wurde. Mit dem Inkrafttreten der Weimarer Reichsverfassung am 11. August 1919 wurde die Autonomie der Landesregierung eingeschränkt.

Nach der Landtagswahl vom 16. Mai 1920 wurde am 22. Juni vom Landtag ein neues Staatsministerium mit dem Vorsitzenden Sepp Oerter gewählt. Landesminister waren Gustav Steinbrecher (Arbeit), August Junke (Justiz) und Hans Sievers (Volksbildung), der am 25

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. November 1920 durch Otto Grotewohl ersetzt wurde. Am 22. Dezember 1921 wurde die neue braunschweigische Verfassung durch den Landtag angenommen, womit dessen Amtszeit beendet war. Die Verfassung trat am 6. Januar 1922 in Kraft.

Die Landtagswahl vom 22. Januar 1922 ergab eine sozialistische Mehrheit. Die Koalitionsregierung von USPD und MSPD wurde von August Junke (USPD) angeführt.

Bei den Landtagswahlen am 14. September 1930 erreichte die NSDAP 22,2 % der Stimmen. Obwohl die SPD 41 % erzielte, besaß die Linke keine Mehrheit mehr im Landtag. Ernst Zörner (NSDAP) wurde am 30. September mit 20 zu 17 Stimmen zum Landtagspräsidenten gewählt, mit der gleichen Mehrheit wurde am nächsten Tag eine neue Rechtsregierung gewählt. Die Bürgerliche Einheitsliste bestand aus DNVP, DVP, Zentrum und WP und bildete gemeinsam mit der NSDAP die Regierung mit Werner Küchenthal als Ministerpräsidenten und dem Nationalsozialisten Anton Franzen als Staatsminister für Inneres und Volksbildung.

Die NSDAP-Landespolitiker, darunter Klagges und Landtagspräsident Zörner, betrieben die Einbürgerung Adolf Hitlers, der als Staatenloser nicht für die Reichspräsidentenwahl 1932 hätte kandidieren dürfen. Am 26. Februar 1932 wurde Hitler als Sachbearbeiter für wirtschaftliche Fragen des Landes Braunschweig bei der Braunschweigischen Gesandtschaft in Berlin vereidigt, womit er gleichzeitig die deutsche Staatsangehörigkeit erhielt. Der Landtag stimmte nachträglich am 1. März 1932 der vom Staatsministerium für Inneres beantragten Regierungsratstelle zu.

22. Dezember 1918 (60 Sitze): MSPD 27,7 % – 17 Sitze | Landeswahlverband (DVP, ZENTRUM, Welfen, DNVP u.a.) 26,2 % – 16 Sitze | USPD 24,3 % – 14 Sitze | DDP 21,8 % – 13 Sitze
Liste der Mitglieder des Landtages (Freistaat Braunschweig) (1. Wahlperiode)

16. Mai 1920 (60 Sitze): Landeswahlverband 37,3 % – 23 Sitze | USPD 37,3 % – 23 Sitze | MSPD 14,8 % – 9 Sitze | DDP 9,5 % – 5 Sitze | KPD 1,1 % – 0 Sitze
Liste der Mitglieder des Landtages (Freistaat Braunschweig) (2. Wahlperiode)

22. Januar 1922 (60 Sitze): Landeswahlverband 38,0 % – 23 Sitze | USPD 27,6 % – 17 Sitze | MSPD 19,8 % – 12 Sitze | DDP 10,7 % – 6 Sitze | KPD 4,0 % – 2 Sitze
Liste der Mitglieder des Landtages (Freistaat Braunschweig) (3. Wahlperiode)

7. Dezember 1924 (48 Sitze): SPD 37,4 % – 19 Sitze | DNVP 18,5 % – 10 Sitze | DVP 17,2 % – 9 Sitze | Wirtschaftliche Einheitsliste 8,3 % – 4 Sitze | DDP 5,3 % – 2 Sitze | KPD 4,5 % – 2 Sitze | NSFB 3,4 % – 1 Sitz | Welfen 3,2 % – 1 Sitz | ZENTRUM 1,6 % – 0 Sitze | USPD 0,6 % – 0 Sitze
Liste der Mitglieder des Landtages (Freistaat Braunschweig) (4. Wahlperiode)

27. November 1927 (48 Sitze): SPD 46,2 % – 24 Sitze | DVP 14,3 % – 8 Sitze | DNVP 9,4 % – 5 Sitze | Wirtschaftsverband des Mittelstandes 8,1 % – 4 Sitze | KPD 4,7 % – 2 Sitze | | DDP/Bauernbund 4,6 % – 2 Sitze | NSDAP 3,7 % – 1 Sitz | Volksrechtpartei 1,7 % – 0 Sitze | ZENTRUM 1,7 % – 0 Sitze | Welfen 1,2 % – 0 Sitze
Liste der Mitglieder des Landtages (Freistaat Braunschweig) (5. Wahlperiode)

14. September 1930 (40 Sitze): SPD 41,0 % – 17 Sitze | Bürgerliche Einheitsliste (DNVP, DVP, ZENTRUM u.a.) 26,0 % – 11 Sitze | NSDAP 22,9 % – 9 Sitze | KPD 6,8 % – 2 Sitze | DStP 3,0 % – 1 Sitz | Volksrechtpartei 0,8 % – 0 Sitze | Nationale Mitte 0,2 % – 0 Sitze Liste der Mitglieder des Landtages (Freistaat Braunschweig) (6. Wahlperiode)

Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung vom 30. Januar 1933 begann am 15. März die sogenannte „Mandatsverzichtswelle“ im Land Braunschweig. Sozialdemokratische und kommunistische Landtagsabgeordnete wurden unter Androhung und teilweise Anwendung von Gewalt zur Unterzeichnung einer Erklärung gezwungen, mit der sie auf ihr Landtagsmandat verzichteten. Lediglich Heinrich Jasper unterschrieb trotz massiver Misshandlungen keine derartige Verzichtserklärung. Der Landesvorstand der DVP löste sich auf und der Landesvorstand der DNVP trat vollständig zur NSDAP über. Zur Landtagseröffnung am 29. April 1933 konnte Klagges somit Hitler telegrafisch einen rein nationalsozialistischen Landtag melden. Klagges wurde am 6. Mai 1933 zum braunschweigischen Ministerpräsidenten ernannt und behielt dieses Amt bis zu seiner Festnahme im April 1945. Der gleichgeschaltete Landtag wurde 1934 aufgelöst, nachdem mit dem Gesetz über den Neuaufbau des Reichs vom 30. Januar die Hoheitsrechte der Länder auf das Reich übergegangen waren. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Landtagsgebäude 1944 weitgehend zerstört.

Zwischen dem 6. und 23. April 1945 wurde das Land Braunschweig von den Alliierten Truppen besetzt. Am 24. April ernannte die britische Militärregierung den ehemaligen SPD-Reichstagsabgeordneten Hubert Schlebusch zum Ministerpräsidenten des Landes Braunschweig. Die Militärregierung setzte weiterhin einen Ernannten Braunschweigischen Landtag zur Kontrolle der Braunschweigischen Landesregierung ein. Er bestand vom 21. Februar 1946 (erste Sitzung) bis zum 21. November 1946 (letzte Sitzung). Da das alte Landtagsgebäude ausgebrannt war, tagte es in der „Kant-Hochschule“ (heute Haus der Wissenschaft Braunschweig). Das Land Braunschweig ging am 1. November 1946 im neu geschaffenen Land Niedersachsen auf. Am 20. April 1947 erfolgten die ersten niedersächsischen Landtagswahlen.

Anhalt | Baden | Bayern | Braunschweig | Bremen | Coburg (bis 1920) | Hamburg | Hessen | Lippe | Lübeck | Mecklenburg-Schwerin | Mecklenburg-Strelitz | Oldenburg | Preußen | Reuß (bis 1920) | Saargebiet (unter Völkerbundsverwaltung 1920-1935) | Sachsen | Sachsen-Altenburg (bis 1920) | Sachsen-Gotha (bis 1920) | Sachsen-Meiningen (bis 1920) | Sachsen-Weimar-Eisenach (bis 1920) | Schaumburg-Lippe | Schwarzburg-Rudolstadt (bis 1920) | Schwarzburg-Sondershausen (bis 1920) | Thüringen (ab 1920) | Waldeck (bis 1929) | Württemberg

Burg Morioka

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Burg Morioka

Die Burg Morioka (jap. 盛岡城, Morioka-jō), auch Burg Kozukata (不来方城, Kozukata-jō), befindet sich in der Stadt Morioka, Präfektur Iwate. In der Edo-Zeit residierten dort die Nambu, die mit einem Einkommen von 100

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.000 Koku zu den größeren Tozama-Daimyō gehörten.

Nachdem Nambu Nobunao (南部 信直; 1546–1599) 1592 die Gegend erhalten hatte, begann er 1598 mit dem Bau einer Burg in Morioka an Stelle der mittelalterlichen Burg Kozukata. Er starb zwar im folgenden Jahr, aber sein Sohn Toshinao (利直; 1576–1632) setzte den Bau fort. Die gewählte Lage zwischen den Flüssen Nakatsugawa und Kitakami-gawa führte zu großen Problemen, so dass die Burg erst in der An’ei-Ära (1624–1644) fertiggestellt werden konnte.

Der zentrale Bereich ist von einer Steinmauer umgeben. Die Bereiche Hommaru, Ni-no-maru (auch Naka-no-maru genannt) und San-no-maru liegen auf einer Linie, bilden eine Verbundanlage

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, sind also vom Typ renkaku-shiki (連郭式) mcm taschen sale. Zwischen Hommaru und Naka-no-maru wird ein trockener Graben mit einer Brücke (廊下橋, rōkabashi) überquert.

1634 brannte die Residenz im Hommaru nach einem Blitzschlag ab. 1673 wurde die Residenz wieder aufgebaut und zugleich das Hommaru repariert. So wurde in der Südostecke ein als Burgturm fungierender dreistöckiger Wachturm und an der Südwestecke ein zweistöckiger Wachturm errichtet. Es heißt, dass beide Türme mit bei hoher Temperatur gebrannten roten Dachziegeln gedeckt waren, die widerstandsfähig gegenüber der Kälte waren. Die Residenz im Hommaru war wegen dessen Enge dreistöckig angelegt und ergänzte die Hauptresidenz (表御殿, omote-goten) im Naka-no-maru.

Nach der Meiji-Restauration hatte die Burg ihre Bedeutung verloren. 1874 wurden alle Gebäude abgetragen, so dass heute nur noch die Wallanlagen existieren. Der zeitweilig in Morioka lebende Dichter Ishikawa Takuboku hat die Burgruine unter ihrem alten Namen Kozukata no o-shiro (不来方のお城) besungen. Sie bildet heute den öffentlichen Burgpark Iwate-Park (岩手公園, Iwate kōen). Innerhalb des Parks befindet sich das „Geschichtsmuseum Morioka“ (もりおか歴史博物館, Morioka rekishi hakubutsukan) und der „Sakurayama-Schrein“ (桜山神社, Sakurayama jinja).

Blick durch den trockenen Graben mit der Brücke

Denkmalsockel für Nambu Toshinaga

Tafel mit Ishikawas Gedicht

Sakurayama-Schrein

Vääna-Jõesuu

Koordinaten:

Vääna-Jõesuu ist ein Dorf (estnisch küla) in der estnischen Landgemeinde Harku (deutsch Hark) im Kreis Harju (Harrien). Es hat 686 Einwohner (Stand 1. Juni 2010)

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Vääna-Jõesuu ist ein beliebter Ferienort an der estnischen Ostseeküste. Der breite Strand ist sandig und für Kitesurfen geeignet. Er ist beliebtes Ausflugsziel für die Bevölkerung der estnischen Hauptstadt Tallinn. Bei Naturliebhabern bekannt ist besonders der Klint von Türisalu mit seiner weiten Aussicht über das Meer. Bei dem Ort mündet der Fluss Vääna in den Finnischen Meerbusen.

Früher bevölkerten in den Sommermonaten zahlreiche Esten die Sommerhäuser mcm taschen sale, Laubenkolonien und die Datschensiedlung des Ortes. Heute leben viele Menschen das ganze Jahr über in Vääna-Jõesuu.

Nach Wiedererlangung der estnischen Unabhängigkeit ließen sich Neureiche Anfang der 1990er Jahre bei Vääna-Jõesuu zahlreiche überdimensionierte Häuser in einem eklektizistischen Disney-Stil bauen.

Vääna-Jõesuu war während der sowjetischen Besetzung Estlands Teil des geschützten Grenzkontrollstreifens entlang der Ostsee. In den alten Militärgebäuden ist heute ein Schulungszentrum des estnischen Verfassungsschutzes (kaitsepolitseiamet) untergebracht

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Liste der denkmalgeschützten Objekte in Lieboch

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Lieboch enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Lieboch im steirischen Bezirk Graz-Umgebung.

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes. Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Deutschfeistritz | Dobl-Zwaring&nbsp

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;| Eggersdorf bei Graz | Feldkirchen bei Graz | Fernitz-Mellach | Frohnleiten | Gössendorf | Gratkorn | Gratwein-Straßengel | Hart bei Graz | Haselsdorf-Tobelbad | Hausmannstätten | Hitzendorf | Kainbach bei Graz | Kalsdorf bei Graz | Kumberg | Laßnitzhöhe | Lieboch | Nestelbach bei Graz | Peggau | Premstätten | Raaba-Grambach | St. Bartholomä | Sankt Marein bei Graz | Sankt Oswald bei Plankenwarth | Sankt Radegund bei Graz | Seiersberg-Pirka | Semriach | Stattegg | Stiwoll | Thal | Übelbach | Vasoldsberg | Weinitzen* | Werndorf&nbsp

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;| Wundschuh

(*) für diese Gemeinde sind keine denkmalgeschützten Objekte ausgewiesen

Sauveterre-de-Béarn

Sauveterre-de-Béarn ist eine französische Gemeinde mit 1.424 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2013) im Département Pyrénées-Atlantiques in der Region Aquitanien. Sie gehört zum Arrondissement Oloron-Sainte-Marie und zum Kanton Orthez et Terres des Gaves et du Sel (bis 2015: Kanton Sauveterre-de-Béarn). Die Einwohner werden Sauveterriens genannt.

Sauveterre-de-Béarn liegt etwa 47 Kilometer westnordwestlich von Pau am Gave d’Oloron. Umgeben wird Sauveterre-de-Béarn von den Nachbargemeinden Salies-de-Béarn im Norden, Burgaronne im Osten und Nordosten, Andrein im Osten, Barraute-Camu im Südosten, Saint-Gladie-Arrive-Munein im Süden, Guinarthe-Parenties im Süden und Südwesten, Autevielle-Saint-Martin-Bideren im Westen, Athos-Aspis im Westen und Nordwesten sowie Oraàs im Nordwesten.

Durch die Gemeinde führt die frühere Route nationale 133 (heutige D933) sowie die Via Lemovicensis, einer Variante des Jakobswegs.

Während des Mittelalters befand sich hier eine der wichtigsten Brücken auf der Straße nach Spanien. Noch heute zeugt der mittelalterliche Ortskern von der damaligen Bedeutung.

Kirche Saint-André

protestantische Kirche

Kapelle Saint-Martin

Brücke La Légende

Turm Monréal

Mit der spanischen Gemeinde Gurrea de Gállego in der Provinz Huesca (Aragonien) besteht seit 1993 eine Partnerschaft.

Abitain | Abos | Accous | Agnos | Ainharp | Alos-Sibas-Abense | Alçay-Alçabéhéty-Sunharette | Ance | Andrein | Angous | Aramits | Araujuzon | Araux | Aren | Arette | Arrast-Larrebieu | Arudy | Asasp-Arros | Aste-Béon | Athos-Aspis | Aubertin | Audaux | Aussurucq | Autevielle-Saint-Martin-Bideren | Aydius | Barcus | Barraute-Camu | Bastanès | Bedous | Berrogain-Laruns | Bescat | Bidos | Bielle | Bilhères | Borce | Bugnein | Burgaronne | Buziet | Buzy | Béost | Camou-Cihigue | Cardesse | Castet | Castetbon | Castetnau-Camblong | Cette-Eygun | Charre | Charritte-de-Bas | Chéraute | Cuqueron | Dognen | Eaux-Bonnes | Escot | Escou | Escout | Espiute | Espès-Undurein | Esquiule | Estialescq | Estos | Etchebar | Etsaut | Eysus | Féas | Garindein | Geüs-d’Oloron | Gotein-Libarrenx | Goès | Guinarthe-Parenties | Gurmençon | Gurs | Gère-Bélesten | Géronce | Haux | Herrère | Idaux-Mendy | Issor | Izeste | Jasses | L’Hôpital-Saint-Blaise | L’Hôpital-d’Orion | Lacarry-Arhan-Charritte-de-Haut | Lacommande | Laguinge-Restoue | Lahourcade | Lanne-en-Barétous | Larrau | Laruns | Lasseube | Lasseubetat | Lay-Lamidou | Laàs | Ledeuix | Lescun | Lichans-Sunhar | Lichos | Licq-Athérey | Lourdios-Ichère | Louvie-Juzon | Louvie-Soubiron | Lucq-de-Béarn | Lurbe-Saint-Christau | Lys | Lées-Athas | Mauléon-Licharre | Menditte | Moncayolle-Larrory-Mendibieu | Monein | Montfort | Montory | Moumour | Musculdy | Méritein | Nabas | Narp | Navarrenx | Ogenne-Camptort | Ogeu-les-Bains | Oloron-Sainte-Marie | Oraàs | Ordiarp | Orin | Orion | Orriule | Ossas-Suhare | Osse-en-Aspe | Ossenx | Parbayse | Pardies | Poey-d’Oloron | Préchacq-Josbaig | Préchacq-Navarrenx | Précilhon | Rivehaute | Roquiague | Rébénacq | Saint-Gladie-Arrive-Munein | Saint-Goin | Sainte-Colome | Sainte-Engrâce | Sarrance | Saucède | Sauguis-Saint-Étienne | Sauveterre-de-Béarn | Sus | Susmiou | Sévignacq-Meyracq&nbsp

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;| Tabaille-Usquain | Tardets-Sorholus | Tarsacq | Trois-Villes | Urdos | Verdets | Viellenave-de-Navarrenx | Viodos-Abense-de-Bas

Dieter Below

Dieter Below (* 23. Juni 1942 in Rostock) ist ein ehemaliger deutscher Segelsportler, der für die Deutsche Demokratische Republik antrat.

Der gelernte Schiffbauer begann mit dem Segelsport beim SC Empor Rostock, 1965 wechselte er nach Berlin zum TSC Berlin aus dem 1969 der SC Berlin-Grünau hervorging. Below begann seine Karriere in der Drachenklasse, in der er 1971 zusammen mit Michael Zachries und einem dritten Segler namens Nolte den DDR-Titel gewann. 1971 und 1972 waren Below und Zachries Vizeeuropameister im Drachen. Für die Olympischen Spiele 1972 vor Kiel waren die Europameister im Drachen 1972 Paul Borowski

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, Karl-Heinz Thun und Konrad Weichert qualifiziert.

1973 wechselte Below mit Michael Zachries in die Soling-Klasse und als dritter Mann kam Olaf Engelhardt hinzu. Bei den Europameisterschaften 1973 siegten Below, Zachries und Engelhardt vor einem österreichischen Boot und dem zweiten DDR-Boot mit Roland Schwarz, Lothar Köpsel und Werner Christoph. Bei den Europameisterschaften 1974 siegte die bundesdeutsche Crew von Willi Kuhweide vor den Booten von Roland Schwarz und von Dieter Below. 1976 siegten Below, Zachries und Engelhardt bei den Europameisterschaften vor der dänischen Mannschaft mit Valdemar Bandolowski, Erik Hansen und Poul Jensen. Bei der Olympischen Regatta 1976 gewannen die Dänen vor den Weltmeisterschaftsdritten von 1975 aus den USA, dahinter erhielten Below, Zachries und Engelhardt die olympische Bronzemedaille. 1978 gewann Belows Crew noch einmal Bronze bei den Europameisterschaften, dann wechselte Engelhardt ins Starboot und für ihn ergänzte Bernd Klenke die Soling-Crew von Dieter Below. Below, Zachries und Klenke belegten bei der Olympischen Regatta 1980 den vierten Platz. Danach beendete Below seine aktive sportliche Laufbahn.

Below war bis 1990 stellvertretender Generalsekretär im DDR-Seglerverband, danach war er vier Jahre beim SC Berlin Grünau beschäftigt und dann bis 2007 als Koordinator Leistungssport beim Berliner Segler-Verband.

Aesculap-Werke

Leitung

Die Aesculap AG ist mit 3500 Mitarbeitern am Hauptsitz das größte Unternehmen Tuttlingens und stellt Medizinprodukte und Medizintechnik, speziell für die Chirurgie her.

Das Unternehmen ist Teil der Sparte des B. Braun-Konzerns. Der Umsatz der Sparte Aesculap erreichte im Geschäftsjahr 2008 1.098,2 Millionen Euro, eine Steigerung von 7,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr (29,0 % vom Gesamtumsatz). Im Geschäftsjahr 2012 wurde ein Umsatz von 1.442 Millionen Euro erwirtschaftet und damit eine Steigerung von 6,3 % gegenüber dem Vorjahr erreicht.

Das Produktprogramm reicht von der allgemeinen Chirurgie über die Arthroskopie und Orthopädie (Gelenkimplantate, Osteosynthese, Motorensysteme) bis hin zu den Spezialdisziplinen Mikro-Neurochirurgie, Wirbelsäulenchirurgie, Herz-Thorax-Gefäßchirurgie, Kieferchirurgie, Gynäkologie, Abdominalchirurgie, Urologie und HNO.

1867 richtete Gottfried Jetter eine Werkstatt ein, begann mit der Herstellung chirurgischer Instrumente und legte damit den Grundstein für das heutige Unternehmen AESCULAP. 1873 stellte Jetter mit anderen Tuttlinger Messerschmieden seine Produkte auf der Wiener Weltausstellung aus. Bis 1878 stieg die Belegschaft auf 120 Mitarbeiter.

1887 machte Jetter seine beiden Schwager Wilhelm und Karl Christian Scheerer zu gleichberechtigten Teilhabern. Die Firma hieß nun Jetter & Scheerer. 1889 wurde in Berlin die erste Filiale eröffnet, gleichzeitig wurde der Schlangenstab mit Krone als Warenzeichen eingetragen. 1893 wurde die Zweigniederlassung in New York City gegründet. Die Umwandlung der Firma in Aktiengesellschaft für Feinmechanik vormals Jetter & Scheerer wurde 1895 vollzogen. Im selben Jahr wurde die Eröffnung einer Vertretung in London gegründet. Von 1898 bis 1899 wurde die bis heute existierende neue Fabrik am westlichen Stadtrand Tuttlingens gebaut. 1899 wurde der Markenname AESCULAP angemeldet. 1914 betrug der Versandumsatz 5,3 Mio Mark. 1.751 Mitarbeiter waren beschäftigt.

Während des Ersten Weltkriegs wurde die Produktion teilweise auf Kriegsmaterial umgestellt. Durch Einberufungen ging die Belegschaft auf rund 1.000 zurück. Trotzdem wurde 1915 das Werksareal für das 50-jährige Bestehen von 1917 ausgebaut. 1923 fand ein weiterer Ausbau des Werksareals mit Bau von Werkswohnungen und einem Gleisanschluss statt. 1929 erreichte die Expansionsphase mit 7,6 Mio. Mark Versandumsatz, 1.800 Mitarbeitern und einer Exportquote von 73,14 % ihren Höhepunkt. Ab 1939 wurde der Umsatz nach der Depression durch die Weltwirtschaftskrise durch deutsche Militäraufträge gesteigert: Das Unternehmen wurde im Zweiten Weltkrieg zur Produktion von Munitionsteilen eingesetzt. Von 1945 bis 1946 war das Werk durch französische Truppen besetzt.

Das Unternehmen rang in den 1950er Jahren ums Überleben. Erst weit in den 1960er Jahren erholte sich das Unternehmen wieder von den Einschnitten des Zweiten Weltkriegs, erst in den 1970er Jahren wurde von den Hauptgebäuden der Kriegs-Tarnanstrich entfernt. 1969 wurde die „Aktiengesellschaft für Feinmechanik“ in „AESCULAP-Werke Aktiengesellschaft vormals Jetter & Scheerer“ umfirmiert. Als Reaktion auf Billigprodukte aus Pakistan eröffnete Aesculap 1973 eine Produktionsstätte in Penang, Malaysia. Dort arbeiten 179 Mitarbeiter. Der Umsatz stieg so um 18,2 % auf 87,9 Mio DM. 1976 wurde B. Braun Melsungen AG Mehrheitsaktionär. Ein Jahr später wurde die AESCULAP Instruments Corp. in South San Francisco gegründet. 1983 wurde Michael Ungethüm, bisheriger Forschungsvorstand von Aesculap

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, zum Vorstandsvorsitzenden ernannt, der maßgeblich an der Modernisierung des Unternehmens mitwirkte.

Nach der Gründung 1986 der AESCULAP Japan Co. Ltd. in Tokio hatte der Konzern 2.676 Beschäftigte.

In den folgenden Jahren wuchs der Konzern weiter: Meditec, eine Laser-Firma, und zwei Chirurgie-Hersteller in England kamen hinzu. Die Firma hieß nun AESCULAP AG. 1994 wurde der Anteilsbesitz der B. Braun Melsungen AG auf deren 100%ige Tochtergesellschaft B. Braun Surgical GmbH (BBS), Melsungen, übertragen. Drei Jahre später wurde die ehemalige Aesculap AG durch Eintragung im Handelsregister Tuttlingen am 17. März 1997 formwechselnd in die AESCULAP AG & CO. KG umgewandelt.

Der Anteilsbesitz der B. Braun Surgical GmbH wurde auf rund 99,5 % gesteigert, womit eine komplette Einbindung von Aesculap in B. Braun stattfand. Im Jahr 2001 eröffnete das Unternehmen als bislang letzte Erweiterung die sogenannte Benchmark Factory. Im Jahre 2008 wurde die Eintragung im Handelsregister Stuttgart formwechselnd in die AESCULAP AG umgewandelt. Im Jahr 2009 gab Michael Ungethüm sein Amt an seinen Nachfolger Hanns-Peter Knaebel ab.

Koordinaten:

Pendeli

Blick von Nea Pendeli auf das Pendelimassiv

Die Pendeli (neugriechisch Πεντέλη, transkribiert auch Penteli; altgriechisch&nbsp

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;Πεντελικὸν ὄρος Pentelikon oros oder Βριλησσός Brilēssos beziehungsweise Βριληττός Brilēttos) ist ein kegelförmiger, nach allen Seiten steil abfallender Berg von 1.108 m Höhe nordöstlich von Athen und die zweithöchste Erhebung in Attika.

Der Name leitet sich ursprünglich von dem antiken Demos Pentele ab.

Der Berg ist international berühmt wegen seines weißen Pentelischen Marmors, der auch für den Bau der Athener Akropolis verwendet wurde.

„Noch lange lässt Apoll den Sommer blauen,
Pendelis Marmor glänzend zu erhöhn.“

Die heutige leichte Verfärbung dieses Marmors an antiken Bauten ins gelblich beige/sandfarbene entspricht nicht der ursprünglich weißen Färbung, sondern entstand im Verlauf der Jahrhunderte durch Witterungseinfluss.

Eine Straße führt von Athens Vorstadt Nea Pendeli oder Kifissia vorbei am Kloster Moni Pendelis und aufgelassenen Steinbrüchen auf den Gipfel, der eine Fernmeldestation beherbergt mcm taschen sale. Ein empfohlener Wanderweg beginnt im Norden an der Sommerfrische Dionysos. An hellen Tagen reicht die Sicht vom Gipfel nach Norden bis zum Olymp und nach Süden bis zum kretischen Idagebirge (Peter Goeßler in Preußische Jahrbücher 119 (1905), S. 453).

Nach dem Berg ist die attische Gemeinde Pendeli benannt.

Pfarrkirche Zillingdorf

Die römisch-katholische Pfarrkirche Zillingdorf steht in der Marktgemeinde Zillingdorf in Niederösterreich. Die Pfarrkirche hl. Georg gehört zum Dekanat Wiener Neustadt im Vikariat Unter dem Wienerwald der Erzdiözese Wien. Die Kirche steht unter Denkmalschutz.

Um 1300 entstand vermutlich die Pfarre, welche 1493 dem Domkapitel von Wiener Neustadt übertragen wurde. Die Kirche wurde 1605 zerstört und 1614 mit Kardinal Melchior Khlesl wiederaufgebaut

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. Nach Schäden im Türkenkrieg (1683) war die Kirche bis 1686 eine Ruine und wurde dann bis 1700 wiederaufgebaut. Die Pfarre war bis 1785 eine freie bischöfliche Kollationspfarre. 1829 war eine Einwölbung. 1859 war ein Brand. 1865 erfolgte ein Umbau und eine Erweiterung in neoromanischen Formen mit dem Baumeister Johann Nothaft

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. Die Kirche wurde 1952 restauriert.

An der im Kern gotischen Kirche mit einem eingezogenen Chor wurde das Langhaus westlich um ein Joch verlängert und erhielt eine neoromanische Hauptfassade mit einem vorgestellten Südturm

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Koordinaten:

Brief an den Sohn des Wolfes

Der Brief an den Sohn des Wolfes gehört zum Offenbarungswerk Baha’u’llahs, dem Religionsstifter der Bahai. Die persischsprachige Epistel, die kurz vor seinem Tod im Jahre 1892 entstand, gilt als Zusammenfassung seiner Lehre und gehört damit zu den wichtigsten heiligen Schriften der Bahai.

Der Brief an den Sohn des Wolfes ist an den damals führenden Mujtahid aus Isfahan, den schiitischen Scheich Muhammad-Taqi Nadjafi, gerichtet (* 19. April 1846 Isfahan; † 5. Juli 1914 ebenda), der in Nadschaf studierte und als Gegner des Bahai-Glaubens vor Gewalt gegen die Bahai nicht zurückschreckte. Zusammen mit seinem Vater, dem muslimischen Geistlichen Scheich Muhammad-Baqir († Dezember 1883 in Nadschaf), welchen Baha’u’llah als „Wolf“ bezeichnete, hatte er den Tod vieler Bahai zu verantworten. Obwohl der Brief in erster Linie an den Sohn des „Wolfes“ gerichtet ist, steht dieser keineswegs im Mittelpunkt; Baha’u’llah wendet sich vielmehr an die ganze Menschheit. In dem Buch blickt er zurück auf sein Leben, fasst seine ethischen, metaphysischen, theologischen und gesellschaftlichen Lehren zusammen und begegnet so auch den Angriffen auf seine Anhänger.

Die erste deutsche Fassung wurde auf der Grundlage der englischen Übersetzung von Shoghi Effendi angefertigt. 2010 erschien beim Verlag der Weltreligionen erstmals eine deutsche Übersetzung aus dem Original, die mit einem ausführlichen Kommentar versehen wurde und zahlreiche Hintergrundinformationen liefert

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, wodurch vieles für den westlichen Leser verständlicher wird, was „den Band gleichzeitig zu einer Einführung in die jüngste Weltreligion macht“.

Den Brief beginnt Baha’u’llah mit einer Lobpreisung Gottes und preist sich danach selbst als den „Höchsten Mittler“, die „Erhabenste Feder“ und als den „Tagesanbruch“ von Gottes „vortrefflichsten Namen“ und „herrlichsten Eigenschaften“. Nachdem er dem Adressaten eindeutig seinen Anspruch offengelegt hat, fordert Baha’u’llah Shaykh Muhammad-Taqi auf, seine Seele zu reinigen und das nachfolgende spezielle Gebet zur Sündenvergebung und göttlichen Führung zu rezitieren. Der Brief enthält eine Anthologie, da Baha’u’llah zahlreiche Textabschnitte seiner eigenen Schriften zitiert. Er fordert den Adressaten auf, die darin enthaltenen Botschaften zu beachten und zu prüfen. Eine der zitierten Schriften ist „Das Sendschreiben vom Beweis“

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, das ursprünglich für den Vater des Adressaten, Shaykh Muhammad-Baqir, bestimmt war und vollständig in den Botschaften aus Akka wiedergegeben wird. Außerdem findet man Textpassagen aus den „Worten des Paradieses“, dem Stralenglanz (Tajallíyát) und der „Tafel der Pracht“ (Ishráqát), die ebenfalls vollständig in den Botschaften aus Akka wiedergegeben werden. Die zitierte Textstelle aus der Sure des Tempels (Súratu’l-Haykal) und die zitierten Textstellen aus den Episteln an Königin Victoria vom Vereinigten Königreich von Großbritannien und Irland, an Napoléon III. von Frankreich, an den Zaren Alexander II. des Russischen Reiches und an Nāser al-Dīn Schah von Persien findet man alle vollständig übersetzt in Anspruch und Verkündigung. Des Weiteren findet man Textpassagen aus dem Kitab-i-Aqdas. Weitere Textstellen stammen aus bisher wenig bekannten Sendschreiben. Die Quellen mancher Textstellen konnten bisher noch nicht identifiziert werden. Außerdem beschreibt Baha’u’llah den Tod zahlreicher Bahai-Märtyrer. Ein beträchtlicher Umfang ist Mirza Yahya (Subh-i-Azal) und seinen Anhängern gewidmet, die in dem Werk als „Volk des Bayans“ angesprochen werden. Außerdem werden die Aktivitäten des Geistlichen Mirza Hadi Dawlat-Abadi aus Isfahan und verschiedener anderer dargestellt

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