Tagesanbruch Bibelstudien-Vereinigung

Die Tagesanbruch Bibelstudien-Vereinigung (engl. Dawn Bible Students Association) ist ein gemeinnütziger Verlag der Ernsten Bibelforscher mit Hauptbüro in den USA, New Jersey

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. Das deutsche Zweigbüro befindet sich in Ober-Ramstadt.

Die Ernsten Bibelforscher entstanden aus der Bibelforscherbewegung, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts von Pastor Charles Taze Russell gegründet wurde. Nach seinem Tod im Jahre 1916 entstand in dieser Bewegung eine Spaltung, die schließlich die Bildung verschiedener Gruppierungen hervorbrachte. Die Ernsten Bibelforscher folgen dabei den ursprünglichen Ansichten von Russell.

Die Vereinigung wurde 1931 in New York City, nur wenige Häuserblocks von der Wachtturm-Gesellschaft entfernt, von der ansässigen Brooklyner Bibelforschergemeinde gegründet. Ab 1944 übersiedelte der Verlag nach New Jersey. Die Absicht der Gründung dieses Verlages war von Anfang an, das Schriftentum Russells wieder herauszugeben und zu verbreiten, da die Wachtturmgesellschaft deren Verbreitung ab 1928 einstellte.

Bis heute werden von der Vereinigung „Die sechs Bände der Schriftstudien“, „Die Stiftshütte“, „Das Photo-Drama der Schöpfung“ und viele weitere Broschüren und Traktate herausgegeben. Unter anderem erscheint zweimonatlich die Zeitschrift „Der Tagesanbruch“. Des Weiteren werden auch Radio- und Fernsehprogramme produziert. Die Tagesanbruch Bibelstudien-Vereinigung arbeitet eng mit dem Pastoralen Bibel-Institut zusammen

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, um gemeinsam den Ernsten Bibelforschern auf der ganzen Welt christliche Literatur zur Verfügung zu stellen.

Braunschweigischer Landtag

Der Braunschweigische Landtag, auch als Braunschweigische Landschaft und im 19. Jahrhundert als Braunschweigische Landesversammlung bezeichnet, stellte das Braunschweigische Ständeparlament im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel und seit 1814 im Nachfolgestaat Herzogtum Braunschweig dar. Im 1918/22 begründeten Freistaat Braunschweig war der Landtag das Parlament der demokratisch gewählten Abgeordneten. Der im April 1933 von den Nationalsozialisten gleichgeschaltete Landtag wurde 1934 aufgelöst. Am 21. November 1946 wurde der letzte tagende Braunschweigische Landtag aufgelöst, nachdem das Land Braunschweig am 1. November im neu geschaffenen Land Niedersachsen aufgegangen war.

Die Vorrechte der Landstände im Herzogtum Braunschweig-Wolfenbüttel entwickelten sich in Form von Privilegien, die der welfische Landesherr gewährte. Der Grund zu einer landständischen Verfassung wurde bereits im Mittelalter gelegt. Während des 13. und 14. Jahrhunderts schlossen sich die Prälaten der Stifte und Klöster, die Ritter und die Städte des Herzogtums zu einer Art Genossenschaft zusammen, um gemeinsame Rechte gegenüber dem Landesfürsten zu verteidigen.Wichtigstes Recht der Stände war die Bewilligung von Abgaben und Steuern. Diese wurden den häufig verschuldeten Landesherren unter schriftlich fixierten Bedingungen, den Landesverträgen, zugestanden. Der Begriff Landschaft in der Bedeutung einer politischen Vereinigung der Prälaten, Ritter und Städte findet sich bereits 1488 in einem Reverse Herzog Wilhelms II. († 1503) an die Prälaten. Unter Herzog Heinrich dem Älteren († 1514) wurden die Landstände auch zur Gesetzgebung hinzugezogen. Neue Gesetze bedurften nun der Zustimmung durch die Stände. Der seit 1514 regierende Herzog Heinrich der Jüngere (†&nbsp

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;1568) rief 1530 die Landstände in Salzdahlum zusammen, um über die Verringerung seiner Schuldenlast zu verhandeln. In den drei ständischen Kurien waren 22 Stifte und Klöster, 66 Adelsherren, zehn Städte und drei Flecken vertreten. Zu letzteren zählten Alfeld, Bockenem, Braunschweig, Gandersheim, Helmstedt, Holzminden, Königslutter, Schöningen, Schöppenstedt, Seesen, Stadtoldendorf, Calvörde, Heinrichstadt und Lamspringe. Die Stände gewährten 1530 eine sechsjährige Steuer. In einem der folgenden Landtage wurde eine „Türkensteuer“ für das Reich verhandelt, nachdem die Türken 1529 erstmals Wien belagert hatten.

Im Zeitraum von 1568 bis 1807 sind 59 Landtage an neun verschiedenen Orten nachweisbar. Eine weitere Statistik zählt 55 Landtage für die Zeit von 1500 bis 1621. Zwischen 1585 und 1615 nahm die Stadt Braunschweig zur Demonstration ihrer Unabhängigkeit nicht an den landständischen Versammlungen teil. Die Stände traten jeweils für ein bis zwei Tage zusammen, was mit einem hohen Aufwand verbunden war. Zur Vereinfachung der Verhandlungen mit dem Herzog wurden bevollmächtigte Ausschüsse geschaffen. So ist für das Jahr 1505 ein „Ausschuss der Sechs“ belegt. In den 1580er Jahren wurden ein „Kleiner Ausschuss“ und ein „Großer Ausschuss“ der Landstände mit festen Aufgabenbereichen ins Leben gerufen.

Die Landstände traten 1682 zur Beratung über die Landesfinanzen zusammen. In der Folgezeit ersetzte das Schatzkollegium sowie der „Engere Ausschuss“ die Landschaft, so dass für mehr als 80 Jahre kein Landtag mehr einberufen wurde. Der folgende Landtag tagte erst wieder 1768, als durch ererbte Landesverschuldung und die verschwenderische Hofhaltung Herzog Karls I. († 1780) ein Staatsbankrott drohte. Dieser machte den Ständen erhebliche Zugeständnisse, woraufhin der „Landtagsabschied“ von 1770 eine kurzzeitige Linderung der Finanzkrise erbrachte. Die gestiegene politische Bedeutung des Landtags fand ihren Ausdruck im Neubau des 1793 bis 1798 durch Christian Gottlob Langwagen an der Martinikirche errichteten Landschaftlichen Hauses. Herzog Karl Wilhelm Ferdinand († 1806) übernahm die Hälfte der Baukosten. Der Herzog erließ am 1. Mai 1794 ein Schuldenedikt, wonach ohne Zustimmung der Landstände keine Anleihen aufgenommen werden durften. Dies wurde von den Zeitgenossen als Beginn einer konstitutionellen Ära gefeiert. Der letzte Landtag vor der napoleonischen Besatzung des Herzogtums tagte im Januar 1801.

Der regierende Herzog Karl Wilhelm Ferdinand wurde 1806 in der Schlacht bei Jena und Auerstedt tödlich verwundet. Als Folge des sich daran anschließenden Friedens von Tilsit wurde das Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel kampflos von den Franzosen besetzt und war vom Juli 1807 bis Oktober 1813 mit dem Département Oker Teil des neu gegründeten napoleonischen Königreiches Westphalen. Dieses verfügte auf Ebene des Départements über einen Départementrat und auf Ebene des Königreichs über die Reichsstände des Königreichs Westphalen als Parlament.

Mit der Gründung des Deutschen Bundes hatten sich die Staaten in § 13 der Deutschen Bundesakte verpflichtet, landständige Verfassungen zu erlassen und dort Landtage vorzusehen.

Am 12. Oktober 1819 traten die Landstände im Residenzschloss zur Beratung der Erneuerten Landschaftsordnung zusammen, die gemeinsam mit dem vormundschaftlich regierenden König Georg IV. vereinbart und am 25. April 1820 verabschiedet wurde. Der neue Landtag zählte 130 Abgeordnete. Erstmals waren die freien Bauern mit 20 Abgeordneten vertreten. Der faktisch seit 1826 regierende Herzog Karl II. erkannte die Erneuerte Landschaftsordnung nicht an, entmachtete die Stände und installierte eine Günstlingsherrschaft. Der wachsende Unmut der Bevölkerung eskalierte und führte im September 1830 zur Flucht Herzog Karls II. Infolge der Revolution trat Karls Bruder Wilhelm am 20. April 1831 offiziell die Regentschaft an.

Am 30. September 1831 trat die Landschaft zur Beratung der Neuen Landschaftsordnung zusammen, die am 12. Oktober 1832 erlassen wurde. Mit diesem Braunschweigischen Staatsgrundgesetz wurde ein Ausgleich zwischen Herzog, Rittergutsbesitzern, städtischen Besitzbürgern und freien Bauern geschaffen. Mit dem steuerabhängigen Zensuswahlrecht war der Großteil der Bevölkerung jedoch von der Wahl ausgeschlossen. Die Abgeordnetenzahl des Landtags wurde von 130 auf 48 verringert. Seit 1833 führte der Holzmindener Advokat Karl Steinacker († 1847) die liberale Opposition im Landtag an, dessen Präsident er von 1842 bis 1846 war. Nach der Revolution von 1848/1849 auch in Braunschweig wurden die Landtagssitzungen öffentlich, wofür im Landschaftlichen Haus Zuhörertribünen eingebaut wurden.

Nach dem Tod des kinderlosen Herzogs Wilhelm 1884 wählte die Landesversammlung 1885 Albrecht von Preußen zum Regenten des Herzogtums.

In der Endphase des Ersten Weltkrieges kam es auch in Braunschweig zu revolutionären Unruhen. Herzog Ernst August dankte am 8. November 1918 gegenüber dem örtlichen Arbeiter- und Soldatenrat unter Führung von August Merges ab. Am 10. November bewegte sich ein großer Demonstrationszug vom Schloss zum Landtag, wo eine Alleinregierung der USPD durch den Arbeiter- und Soldatenrat ausgerufen wurde. Die „Sozialistische Republik Braunschweig“ wurde proklamiert und zu ihrem ersten Präsidenten wurde auf Vorschlag des USPD-Politikers Sepp Oerter einstimmig August Merges gewählt. Der „Rat der Volkskommissare“ hingegen, mit Oerter als Vorsitzendem, übte die tatsächliche Regierungsgewalt aus. Dem Rat gehörten acht „Volkskommissare“ an, Minna Faßhauer (Volksbildung), Karl Eckardt (Arbeit), Gustav Gerecke (Ernährung), August Junke (Justiz), Michael Müller (Verkehr und Handel, am 28. Januar 1919 durch Rudolf Löhr abgelöst), Sepp Oerter (Inneres und Finanzen), Gustav Rosenthal (revolutionäre Verteidigung, am 28. Januar 1919 durch Herling abgelöst) und August Wesemeier (Stadt Braunschweig). Am 22. Dezember 1918 fand eine Landtagswahl nach neuem Wahlrecht statt. Die USPD erreichte 14 der 60 Sitze, die MSPD 17, der bürgerliche Landeswahlverband 16 und die liberale demokratische Volkspartei, später DDP, 13 Sitze. Der neue Landtag wurde am 10. Februar 1919 eröffnet. Der neu gewählte Landtagspräsident Jasper vertrat gegenüber dem Arbeiter- und Soldatenrat eine demokratische Gegenposition: In den Wahlen hat das Volk gesprochen, und mit dem Zusammentritt dieser Landesversammlung, der Vertretung des gesamten Volkes, ist die Macht auf die Vertretung des Volkes, auf die Landesversammlung übergegangen. Das Landtagsgebäude wurde am 19. Februar durch linksradikale Arbeitslose gestürmt. Seit dem 22. Februar 1919 regierte der „Rat der Volksbeauftragten“, eine Koalitionsregierung zwischen USPD und SPD, unter ihrem Präsidenten Oerter. Diese Regierung wurde am 17. April durch General Maercker abgesetzt, der die Stadt zur Abwendung eines Bürgerkriegs mit Freikorps-Truppen kampflos besetzt hatte. Am 30. April 1919 wählte der Landtag eine neue Regierung, die von dem SPD-Politiker Heinrich Jasper geführt wurde. Mit dem Inkrafttreten der Weimarer Reichsverfassung am 11. August 1919 wurde die Autonomie der Landesregierung eingeschränkt.

Nach der Landtagswahl vom 16. Mai 1920 wurde am 22. Juni vom Landtag ein neues Staatsministerium mit dem Vorsitzenden Sepp Oerter gewählt. Landesminister waren Gustav Steinbrecher (Arbeit), August Junke (Justiz) und Hans Sievers (Volksbildung), der am 25

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. November 1920 durch Otto Grotewohl ersetzt wurde. Am 22. Dezember 1921 wurde die neue braunschweigische Verfassung durch den Landtag angenommen, womit dessen Amtszeit beendet war. Die Verfassung trat am 6. Januar 1922 in Kraft.

Die Landtagswahl vom 22. Januar 1922 ergab eine sozialistische Mehrheit. Die Koalitionsregierung von USPD und MSPD wurde von August Junke (USPD) angeführt.

Bei den Landtagswahlen am 14. September 1930 erreichte die NSDAP 22,2 % der Stimmen. Obwohl die SPD 41 % erzielte, besaß die Linke keine Mehrheit mehr im Landtag. Ernst Zörner (NSDAP) wurde am 30. September mit 20 zu 17 Stimmen zum Landtagspräsidenten gewählt, mit der gleichen Mehrheit wurde am nächsten Tag eine neue Rechtsregierung gewählt. Die Bürgerliche Einheitsliste bestand aus DNVP, DVP, Zentrum und WP und bildete gemeinsam mit der NSDAP die Regierung mit Werner Küchenthal als Ministerpräsidenten und dem Nationalsozialisten Anton Franzen als Staatsminister für Inneres und Volksbildung.

Die NSDAP-Landespolitiker, darunter Klagges und Landtagspräsident Zörner, betrieben die Einbürgerung Adolf Hitlers, der als Staatenloser nicht für die Reichspräsidentenwahl 1932 hätte kandidieren dürfen. Am 26. Februar 1932 wurde Hitler als Sachbearbeiter für wirtschaftliche Fragen des Landes Braunschweig bei der Braunschweigischen Gesandtschaft in Berlin vereidigt, womit er gleichzeitig die deutsche Staatsangehörigkeit erhielt. Der Landtag stimmte nachträglich am 1. März 1932 der vom Staatsministerium für Inneres beantragten Regierungsratstelle zu.

22. Dezember 1918 (60 Sitze): MSPD 27,7 % – 17 Sitze | Landeswahlverband (DVP, ZENTRUM, Welfen, DNVP u.a.) 26,2 % – 16 Sitze | USPD 24,3 % – 14 Sitze | DDP 21,8 % – 13 Sitze
Liste der Mitglieder des Landtages (Freistaat Braunschweig) (1. Wahlperiode)

16. Mai 1920 (60 Sitze): Landeswahlverband 37,3 % – 23 Sitze | USPD 37,3 % – 23 Sitze | MSPD 14,8 % – 9 Sitze | DDP 9,5 % – 5 Sitze | KPD 1,1 % – 0 Sitze
Liste der Mitglieder des Landtages (Freistaat Braunschweig) (2. Wahlperiode)

22. Januar 1922 (60 Sitze): Landeswahlverband 38,0 % – 23 Sitze | USPD 27,6 % – 17 Sitze | MSPD 19,8 % – 12 Sitze | DDP 10,7 % – 6 Sitze | KPD 4,0 % – 2 Sitze
Liste der Mitglieder des Landtages (Freistaat Braunschweig) (3. Wahlperiode)

7. Dezember 1924 (48 Sitze): SPD 37,4 % – 19 Sitze | DNVP 18,5 % – 10 Sitze | DVP 17,2 % – 9 Sitze | Wirtschaftliche Einheitsliste 8,3 % – 4 Sitze | DDP 5,3 % – 2 Sitze | KPD 4,5 % – 2 Sitze | NSFB 3,4 % – 1 Sitz | Welfen 3,2 % – 1 Sitz | ZENTRUM 1,6 % – 0 Sitze | USPD 0,6 % – 0 Sitze
Liste der Mitglieder des Landtages (Freistaat Braunschweig) (4. Wahlperiode)

27. November 1927 (48 Sitze): SPD 46,2 % – 24 Sitze | DVP 14,3 % – 8 Sitze | DNVP 9,4 % – 5 Sitze | Wirtschaftsverband des Mittelstandes 8,1 % – 4 Sitze | KPD 4,7 % – 2 Sitze | | DDP/Bauernbund 4,6 % – 2 Sitze | NSDAP 3,7 % – 1 Sitz | Volksrechtpartei 1,7 % – 0 Sitze | ZENTRUM 1,7 % – 0 Sitze | Welfen 1,2 % – 0 Sitze
Liste der Mitglieder des Landtages (Freistaat Braunschweig) (5. Wahlperiode)

14. September 1930 (40 Sitze): SPD 41,0 % – 17 Sitze | Bürgerliche Einheitsliste (DNVP, DVP, ZENTRUM u.a.) 26,0 % – 11 Sitze | NSDAP 22,9 % – 9 Sitze | KPD 6,8 % – 2 Sitze | DStP 3,0 % – 1 Sitz | Volksrechtpartei 0,8 % – 0 Sitze | Nationale Mitte 0,2 % – 0 Sitze Liste der Mitglieder des Landtages (Freistaat Braunschweig) (6. Wahlperiode)

Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung vom 30. Januar 1933 begann am 15. März die sogenannte „Mandatsverzichtswelle“ im Land Braunschweig. Sozialdemokratische und kommunistische Landtagsabgeordnete wurden unter Androhung und teilweise Anwendung von Gewalt zur Unterzeichnung einer Erklärung gezwungen, mit der sie auf ihr Landtagsmandat verzichteten. Lediglich Heinrich Jasper unterschrieb trotz massiver Misshandlungen keine derartige Verzichtserklärung. Der Landesvorstand der DVP löste sich auf und der Landesvorstand der DNVP trat vollständig zur NSDAP über. Zur Landtagseröffnung am 29. April 1933 konnte Klagges somit Hitler telegrafisch einen rein nationalsozialistischen Landtag melden. Klagges wurde am 6. Mai 1933 zum braunschweigischen Ministerpräsidenten ernannt und behielt dieses Amt bis zu seiner Festnahme im April 1945. Der gleichgeschaltete Landtag wurde 1934 aufgelöst, nachdem mit dem Gesetz über den Neuaufbau des Reichs vom 30. Januar die Hoheitsrechte der Länder auf das Reich übergegangen waren. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Landtagsgebäude 1944 weitgehend zerstört.

Zwischen dem 6. und 23. April 1945 wurde das Land Braunschweig von den Alliierten Truppen besetzt. Am 24. April ernannte die britische Militärregierung den ehemaligen SPD-Reichstagsabgeordneten Hubert Schlebusch zum Ministerpräsidenten des Landes Braunschweig. Die Militärregierung setzte weiterhin einen Ernannten Braunschweigischen Landtag zur Kontrolle der Braunschweigischen Landesregierung ein. Er bestand vom 21. Februar 1946 (erste Sitzung) bis zum 21. November 1946 (letzte Sitzung). Da das alte Landtagsgebäude ausgebrannt war, tagte es in der „Kant-Hochschule“ (heute Haus der Wissenschaft Braunschweig). Das Land Braunschweig ging am 1. November 1946 im neu geschaffenen Land Niedersachsen auf. Am 20. April 1947 erfolgten die ersten niedersächsischen Landtagswahlen.

Anhalt | Baden | Bayern | Braunschweig | Bremen | Coburg (bis 1920) | Hamburg | Hessen | Lippe | Lübeck | Mecklenburg-Schwerin | Mecklenburg-Strelitz | Oldenburg | Preußen | Reuß (bis 1920) | Saargebiet (unter Völkerbundsverwaltung 1920-1935) | Sachsen | Sachsen-Altenburg (bis 1920) | Sachsen-Gotha (bis 1920) | Sachsen-Meiningen (bis 1920) | Sachsen-Weimar-Eisenach (bis 1920) | Schaumburg-Lippe | Schwarzburg-Rudolstadt (bis 1920) | Schwarzburg-Sondershausen (bis 1920) | Thüringen (ab 1920) | Waldeck (bis 1929) | Württemberg

Juan Gutiérrez Moreno

Juanito 2008

2 Stand: 9. Juli 2009

Juan Gutiérrez Moreno (* 23. Juli 1976 in Cádiz, Spanien), bekannt als Juanito, ist ein ehemaliger spanischer Fußballspieler, der u. a. für Betis Sevilla und Atlético Madrid gespielt hat. Als spanischer Nationalspieler wurde er 2008 Europameister. Zumeist wurde Juanito als Innenverteidiger eingesetzt.

Juanito begann 2000 seine Profikarriere bei Recreativo Huelva für ein Jahr auf Leihbasis, so dass er 2001 bei Betis Sevilla richtig durchstarten konnte und dort seither Stammspieler ist. Er half entscheidend zum Gewinn des spanischen Pokals 2005 und zur Teilnahme an der Champions League 2006/07 mit. Nachdem dem Betis 2008/09 als Tabellenachtzehnter in die Segunda División absteigen musste, schloss er sich zur nächsten Saison ablösefrei Atlético Madrid an.

Im Januar 2011 wurde seinen Vertrag bei Atlético in beidseitigem Einvernehmen aufgelöst, sodass er sich wenig später Real Valladolid anschließen konnte. Er unterschrieb einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2011/12, der in der Folge nicht verlängert wurde.

Juanito debütierte am 21

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. August 2002 gegen Ungarn für die spanische Fußballnationalmannschaft. Er nahm mit Spanien an der EURO 2004, der WM 2006, bei der gegen Saudi-Arabien zum 1:0 Siegtor traf und der EURO 2008 teil, bei der er den Titel erringen konnte

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.

St. Leonhard (Schwörsheim)

Die evangelische Pfarrkirche St

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. Leonhard in Schwörsheim, einem Ortsteil der Gemeinde Munningen im schwäbischen Landkreis Donau-Ries, wurde im 18. Jahrhundert errichtet. Die Kirche im ummauerten Friedhof, an der Kirchstraße, ist ein geschütztes Baudenkmal.

Die zwei östlichen Fensterachsen stammen noch aus der ursprünglichen Kapelle, die Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet wurde. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde das Langhaus nach Westen verlängert

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. Die Sakristei im Osten ist ein moderner Anbau. Die Kirche wurde bis 1958 als Simultankirche genutzt.

Die Saalkirche besitzt eine flache Decke und im Westen eine Empore. Das rechteckige Portal befindet sich im Süden. Der oktogonale Dachreiter besitzt Schallöffnungen mit Segmentbogenschluss. Er wird von einem spitzen Turmhelm bekrönt.

Koordinaten:

Liste der Flaggen im Rhein-Sieg-Kreis

„Der Kreis führt eine Flagge in den Farben rot und weiß, die in der Mitte das Kreiswappen zeigt.“
(Flagge genehmigt am ???)

Wappenbeschreibung:

Unter goldenem (gelbem) Schildthaupt, darin fünf rote Rauten fünfmal von Rot nach Gold (Gelb) geteilt und überdeckt von einem golden (gelben) bekrönten, doppelschwänzigen, silbernen (weißen) Löwen.

Beschreibung der Flagge als Banner:

Gelb-Rot-Gelb im Verhältnis 1 : 4 : 1 längsgestreift mit dem etwas über die Mitte nach oben verschobenen Wappenschild der Gemeinde.

Wappenbeschreibung:
Von Silber (Weiß) und Rot 30mal geschacht, in der oberen Hälfte belegt mit einem durchgehenden, fünflätzigen blauen Turnierkragen. […]

Beschreibung des Banners:
Blau-Weiß-Rot im Verhältnis 1 : 2 : 1 längsgestreift, mit dem Wappenschild der Stadt etwas oberhalb der Mitte.

Das Wappen zeigt in Gold (gelb) einen silbernen (weiß) gegitterten roten Balken, der an der vorderen Flankenstelle ein gestürztes schwarzes Flammenschwert überdeckt.

Das Banner zeigt in Rot-Gelb im Verhältnis 1 : 1 : 1 : 1 längs gestreift im Schild im weißen Bannerhaupt das Stadtwappen.

Die Gemeinde führt eine Gemeindeflagge. Die Grundfarbe ist weiß mit dem farbigen Gemeindewappen.

Wappen

In Rot zwischen zwei schlanken, mit schwarzer Fensterfüllung ausgestatteten, silbernen (weißen) Türmen ein breiter, von drei Türmchen bekrönter, gleichfarbener Zinnenturm; alle stehen auf einem silbernen (weißen) Rippengewölbe und über einer aus der Schildrundung wachsenden, gleichfarbigen Zinnenmauer

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. Das Gewölbe überspannt einen roten Dreiberg, in dessen Mitte ein silberner (weißer) Schild mit steigendem, in der rechten Tatze eine blaue Weintraube haltendem, blaubewehrtem und -bezungtem roten Löwen steht; der Schild ist flankiert von je fünf und bekrönt von zwei silbernen (weißen) Kreuzen. […]

Banner

Das Banner ist Rot-Weiß im Verhältnis 1 : 1 längsgestreift, auf der roten Bahn im oberen Drittel ohne Schild das Wappen der Stadt.

Hissflagge

Rot-Weiß im Verhältnis 1 : 1 quergestreift, im Obereck ohne Schild das Wappen der Stadt.

Das Wappen zeigt in Rot eine silberne (weiße) Torburg mit zwei dreifenstrigen Zinnentürmen und einem spitzbogigen Tor, das durch ein goldenes (gelbes) Fallgitter etwa zur Hälfte ausgefüllt wird. Zwischen den Türmen schwebt ein großes Schild

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, der auf gespaltenem Feld in Silber (Weiß) vorne einen linksgewendeten, doppelschwänzigen, blaugekrönten, -bezungten und -bewehrten roten Löwen, hinten ein durchgehendes Schwarzes Kreuz zeigt.

Die Flagge ist

als Banner: Rot mit dem Stadtwappen ohne Schild in der oberen Hälfte.

als Hissflagge: Rot mit dem Stadtwappen ohne Schild das ganze Tuch ausfüllend.

Der Stadt Lohmar ist ferner das Recht zur Führung einer Flagge verliehen worden. Die Flagge wird geführt

als Banner: Grün-Weiß im Verhältnis 1:1 längsgestreift mit dem Stadtwappen im Schild in der oberen Hälfte,

als Hissflagge: Grün-Weiß im Verhältnis 1:1 längsgestreift (d.h. entlang der längeren Seitenlinie) mit dem Stadtwappen im Schild in der Mitte.

Beschreibung des Wappens:
In Silber (weiß) ein schwarzes Kreuz, belegt mit einem blauen Reichsapfel mit goldenem (gelbem) Kreuz und ebensolchen Beschlägen. […]

Beschreibung der Flagge:
Als Hissflagge: Blau mit dem Stadtwappen zur Stange hin verschoben.

Die Flagge (Banner und Hissflagge) besteht aus den Farben weiß-grün-blau mit dem um das Wort Much ergänzten Wappen der Gemeinde Much in der oberen Hälfte.

Das Wappen zeigt in der oberen Hälfte des Schildes einen halben doppelschweifigen, blaugekrönten, bewehrten und bezungten Löwen in silbernem Felde, in der unteren Hälfte drei goldene Fische in blauem Felde. […]

Das Banner hat die Farben Blau-Weiß und enthält in der oberen Hälfte das Wappenbild.

Das Wappen der Stadt Rheinbach zeigt im geteilten Felde oben in Silber ein durchgehendes schwarzes Kreuz, unten gespalten, links in Silber einen mit dem Barte linkshin gewendeten blauen Schlüssel, hinten in Rot einen halben silbernen Adler im Spalt. […]

Die Flagge der Stadt Rheinbach trägt zu den Stadtfarben schwarz und weiß das Stadtwappen. Sie wird auch als Banner geführt mit dem Wappen etwas oberhalb der Mitte.

Beschreibung des Banners [nicht Teil der amtlichen Bekanntmachung]: Das Banner zeigt die Symbole des Wappens etwas oberhalb der Mitte des Tuches.

Das Stadtwappen zeigt im Schildhaupt in Silber (Weiß) einen schreitenden, doppeltgeschwänzten, blau bewehrten, blau bezungten und blau gekrönten roten Löwen; darunter ein von blau nach silber (weiß) 16-fach geschachtes Feld. […]

Die Flagge hat die Farben Blauweiß und enthält im oberen Teil das Wappenbild.

blau mit goldenem Kreuz. Über dem Wappenschild befindet sich eine goldene Mauerkrone. Die Hauptsatzung gibt keine Auskunft über eine Flagge.

Beschreibung des Banners [nicht Teil der amtlichen Bekanntmachung]: Die Farben der Stadt sind Blau-Weiß. Das Banner zeigt in Blau-Weiß im Verhältnis 1 : 1 längsgestreift im Schild das Stadtwappen etwas oberhalb der Mitte des Tuches.

Die Gemeinde führt als Flagge ein Banner auf weißgelbem Grund. Flaggen(Banner)-beschreibung: Weiß-gelb-weiß im Verhältnis 1:2:1 längsgestreift; auf der mittleren Bahn in voller Breite, leicht zur Stange hin verschoben, der Wappenschild der Gemeinde Swisttal.

Die Flagge der Stadt Troisdorf wird als Banner oder als Hißflagge geführt. Die Flagge zeigt die Farben rot-weiß-rot. Beim Banner sind die Farben im Verhältnis 1 : 7 : 1 längsgestreift mit dem Stadtwappen im Schild etwas oberhalb der Mitte. Die Hißflagge enthält die Farben im Verhältnis 1 : 5 : 1 längsgestreift mit dem Stadtwappen im Schild in der Mitte.

Der Gemeinde Wachtberg ist ferner mit Urkunde des Regierungspräsidenten vom 13. April 1971 das Recht zur Führung einer Flagge verliehen worden. Beschreibung der Flagge: Blau-weiß-blau, längsgestreift im Verhältnis 1:2:1 mit Wappeneindruck.

Der Gemeinde Windeck ist mit Urkunde des Regierungspräsidenten in Köln vom 4. Mai 1972 das Recht zur Führung eines Wappens verliehen worden. Das Gemeindewappen zeigt oben in Silber (weiß) einen schreitenden, blau gekrönten, -bewehrten und –bezungten Löwen; unten in Blau einen silbernen (weißen) Mann im Harnisch, einen silbernen (weißen) und gold (gelb)-schäftigen Streithammer schwingend. […]

Der Gemeinde ist ferner mit Urkunde des Regierungspräsidenten in Köln vom 5. Dezember 1973 das Recht zur Führung einer Flagge verliehen worden. Die Flagge (Banner) besteht aus den Farben blau-weiß-blau im Verhältnis 1 : 4 : 1 längsgestreift mit dem Wappenschild der Gemeinde (= geteilt; oben in Silber (weiß) ein schreitender, blau gekrönter, -bewehrter und -bezungter roter Löwe; unten in Blau ein silberner (weißer) Mann im Harnisch, einen silbernen (weißen) gold (gelb)-schäftigen Streithammer schwingend), etwas oberhalb der Mitte.

Bundesflagge | Bundesdienstflagge | Dienstflagge der Seestreitkräfte der Bundeswehr | Truppenfahnen der Bundeswehr

Landesflaggen: Baden-Württemberg | Bayern | Berlin | Brandenburg | Bremen | Hamburg | Hessen | Mecklenburg-Vorpommern | Niedersachsen | Nordrhein-Westfalen | Rheinland-Pfalz | Saarland | Sachsen | Sachsen-Anhalt | Schleswig-Holstein | Thüringen

Flaggenlisten: Deutschland || Baden-Württemberg | Bayern | Berlin | Brandenburg | Bremen | Hamburg&nbsp mcm taschen sale;| Hessen | Mecklenburg-Vorpommern | Niedersachsen | Nordrhein-Westfalen | Rheinland-Pfalz | Saarland | Sachsen | Sachsen-Anhalt | Schleswig-Holstein | Thüringen || Bundeswehr

Weitere Artikel: Bundespostflagge | Flagge der DDR | Schwarz-Rot-Gold | Flaggen der nationalen Minderheiten in Deutschland | Erkennungsflagge für deutsche Handelsschiffe

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Friedrich Wilhelm Merkel

Friedrich Wilhelm Merkel (* 27. August 1911 in Breslau; † 12. August 2002) war ein deutscher Ornithologe und Professor für Zoologie an der Universität Frankfurt am Main. In seiner Frankfurter Arbeitsgruppe bahnte Merkel den Weg für die Erforschung des Magnetsinns der Tiere.

Friedrich Wilhelm Merkel entstammte einer an biologischen Themen interessierten Familie: Sein Großvater Eduard Merkel war eine Autorität auf dem Gebiet der Systematik und der Ökologie einheimischer Weichtiere, sein Vater war jahrelang Vorsitzender der Breslauer Ortsgruppe des Vereins Schlesischer Ornithologen gewesen. Schon in seiner Schulzeit beschäftigte sich Merkel, der zeitlebens von allen Bekannten stets Fritz genannt wurde, mit dem Verhalten – speziell dem Sozialverhalten – von Beutelmeisen auf den Rieselfeldern von Breslau und beschrieb in einer ersten wissenschaftlichen Publikation deren Polygynie.

Durch das Engagement von Vater und Sohn im heimatlichen Ornithologen-Verein hatte Merkel von Kindheit an intensiven Umgang mit engagierten Vogelkundlern. Zu diesen gehörte u.a. der Rittergut-Besitzer Karl Gustav Johannes Waldemar Trettau (geboren am 30. Januar 1893), der vor dem Ersten Weltkrieg Landwirtschaft studiert hatte und nach dem Krieg das 1905 von Trettaus Vater erworbene, 820 Hektar große Rittergut Gimmel im Landkreis Oels bewirtschaftete. Dort konnte Merkel während seines naturwissenschaftlichen Studiums an der Universität Breslau seine Versuchsvögel fangen. Auf Gut Grimmel regte Merkel ferner ein umfangreiches Programm zur Untersuchung der Brutbiologie und der Populationsdynamik von Trauerschnäppern an, das Trettau nach der Vertreibung aus Schlesien im südhessischen Naturschutzgebiet Mönchbruch fortsetzte.

Während seines Studiums war Merkel zur Vertiefung seiner Artenkenntnis in den Vogelwarten von Rossitten und Hiddensee zeitweise als „Planbeobachter“ tätig

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. Die dort aus nächster Nähe erlebten Zugvögel ließen ihn später als Thema seiner 1937 in Breslau eingereichten Dissertation die „Physiologie der Zugunruhe bei Vögeln“ wählen – ein Forschungsgebiet, das auf Dauer zum Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit wurde.

Friedrich Wilhelm Merkel war seit 1939 und bis zu seinem Tod verheiratet mit seiner gleichfalls aus Schlesien stammenden Ehefrau Ilse, die ebenfalls Biologin war.

Bereits Anfang 1938 wechselte Merkel gemeinsam mit seinem Doktorvater an die Frankfurter Universität und übernahm dort eine Stelle als Wissenschaftlicher Assistent. Kurz nach Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde er jedoch zur Wehrmacht eingezogen. An der Ostfront geriet er in russische Gefangenschaft und wurde auch nach Kriegsende noch jahrelang in Sibirien festgehalten. 1950 kehrte er aber nach Frankfurt am Main zurück und beschäftigte sich erneut mit den physiologischen Grundlagen des Vogelzugs: Wie kann man Zugunruhe objektiv messen? Welche Rolle spielt die Fettverdauung beim Vogelzug? Wie ändert sich die Aktivität der endokrinen Drüsen von Zugvögeln im Verlauf des Jahres? „Dabei war er der erste, der auf die Rolle der Photoperiode als Zeitgeber hinwies,“ schrieb sein Schüler Wolfgang Wiltschko in einem Nachruf.

Die besondere wissenschaftliche Leistung von Friedrich Wilhelm Merkel bestand aber darin, dass er den Weg bahnte für den Nachweis des Magnetsinns der Tiere. Schon als Doktorand hatte er einen „Orientierungskäfig“ entwickelt, um mit dessen Hilfe das Verhalten von Zugvögeln – eine mögliche Vorzugsrichtung beim Umherfliegen – beobachten zu können. Im Unterschied zur Lehrmeinung bis hinein in die 1960er-Jahre konnte Merkel anhand von Freilandbeobachtungen nachweisen

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, dass Zugvögel ihre Zugrichtung auch ohne Himmelsmarken (Sonnen- oder Mondstand, Sterne) finden können; hieraus leitete er ab, dass dieses damals zunächst neutral als „nicht-visuell“ bezeichnete Orientierungsvermögen auf dem Erdmagnetfeld beruhen müsse. Sein Doktorand Wolfgang Wiltschko konnte Mitte der 1960er-Jahre mit einem weiterentwickelten Experimentierkäfig tatsächlich als erster die Orientierung von Zugvögeln am Magnetfeld der Erde nachweisen.

Ausgehend von Versuchen zum Heimfindevermögen der Zugvögel begann Merkel Ende der 1960er-Jahre eine Langzeitstudie zur Populationsdynamik und zur Soziobiologie von Staren, die er drei Jahrzehnte lang fortführte. Die Beobachtungskolonie hatte er in seinem Privatgarten angesiedelt, so dass er seine Verhaltensbeobachtungen auch nach seiner Emeritierung fortsetzen konnte. Eines der Ergebnisse dieser Studie war der Nachweis von Polygynie auch bei dieser Tierart.

1988 wurde Merkel während ihrer 100. Jahresversammlung die Ehrenmitgliedschaft der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft verliehen. Nach seinem Ruhestand engagierte er sich im Vogelschutz, leitete mehrere Jahre lang den ornithologischen Verein Vogelkundliche Beobachtungsstation Untermain e. V (dessen Ehrenvorsitz im zuletzt angetragen wurde) und war gleichfalls mehrere Jahre lang Herausgeber von dessen ornithologischer Zeitschrift Luscinia.

Irkutsk

Irkutsk (Ирку́тск) ist die Hauptstadt der russischen Oblast Irkutsk am einzigen Abfluss des Baikalsees, der Angara. Sie ist eine Universitätsstadt mit 587.891 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010) und liegt an der Transsibirischen Eisenbahn.

Irkutsk liegt etwa 70 km entfernt vom südwestlichen Ende des Baikalsees. Östlich der Stadt erstrecken sich südwestliche Ausläufer des Baikalgebirges und südwestlich erheben sich Ausläufer des Ostsajan. Am Südostrand der Stadt wird die Angara zum Irkutsker Stausee aufgestaut, unterhalb seines Staudamms – aber noch im Irkutsker Stadtgebiet – mündet der von Südwesten kommende Irkut ein.

Karte des Baikalgebietes

Satellitenaufnahme von Irkutsk

In Irkutsk herrscht hochkontinentales Klima mit starken Jahresschwankungen. Charakteristisch für Irkutsk sind sehr kalte Winter und warme Sommermonate.

Irkutsk entstand aus einem Kosakenfort (Ostrog), das 1661 von dem Kosakenführer Jakow Pochabow am Ufer des Flusses Angara angelegt wurde. 1686 bekam Irkutsk das Stadtrecht. Erst gegen 1760 wurde der Sibirische Trakt, die erste Straßenverbindung zwischen Moskau und Irkutsk fertiggestellt, und die Stadt entwickelte sich zum Dreh- und Angelpunkt für den Handel mit den Schätzen Sibiriens und den Importen aus dem Kaiserreich China: Pelze, Diamanten, Gold, Seide, Tee, Holz. Mit dem Handelsaufschwung entwickelte sich die Stadt auch zu einem bemerkenswerten Zentrum für Wissenschaft und Kultur – nicht zuletzt dank der großen Zahl von politischen Verbannten. Die Stadt war Ausgangspunkt der ersten beiden Expeditionen von Vitus Bering 1728.

Nach der administrativen Neuordnung Sibiriens 1822 wurde Irkutsk Sitz sowohl eines Generalgouverneurs als auch eines lokalen Gouverneurs.

Im Jahr 1879 zerstörte ein Brand drei Viertel von Irkutsk, 4000 Häuser. Danach entstanden dort erste Ziegel- und Steinbauten, ein Theater (1894–97 erbaut), ein Bahnhof (16. August 1898 erster Zug); auch der Anschluss an die Elektrizitätsversorgung (1896 elektrische Straßenlaternen) und das Telefonnetz folgte. Die Straßen waren zu der Zeit noch ungepflastert und das Abwasser floss in offenen Gräben dahin. Trotzdem war die Stadt um 1900 das „Paris Sibiriens“.

In der sowjetischen Periode wurde die Erschließung und Industrialisierung Sibiriens verstärkt vorangetrieben. Bei Irkutsk wurde in den 1950er-Jahren der Irkutsker Stausee für den Betrieb eines Wasserkraftwerks als bedeutendes Element der planmäßigen Entwicklung der Angara-Jenissei-Region angelegt.

Ihre Bedeutung als politisches und wirtschaftliches Zentrum Sibiriens verlor die Stadt im Verlauf des 20. Jahrhunderts an Nowosibirsk. Jedoch ist Irkutsk bis heute mit seiner Anzahl verschiedener Theater und angesehener Museen eines der wichtigsten kulturellen Zentren Sibiriens. Irkutsk zählt zu den relativ wenigen Städten Sibiriens, in denen die bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts erbauten Kaufmannsbauten, aber auch Beispiele reizvoller sibirischer Holzarchitektur im Stadtzentrum flächendeckend erhalten sind. Im Vergleich zu Städten wie Nowosibirsk oder Ulan-Ude wirkt Irkutsk insbesondere im Zentrum wie eine natürlich gewachsene Stadt mit teils verwinkelten Straßen, in denen der sowjetische Plattenbaustil kaum Spuren hinterlassen hat. Es gibt aber auch großzügig angelegte Plätze und Parks.

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Das Irkutsker Kloster zu Maria Erscheinung wurde 1683 gegründet. Innerhalb der Kircheneinfriedung wurden solche Persönlichkeiten wie die Dekabristen Pjotr Muchanow, Nikolai Panow, Wladimir Bestschasnow bestattet. Neben dem Grab von Bestschasnow befindet sich das Grabmal von Jekaterina Trubezkaja mit ihren 3 Söhnen – Fürstin und Gattin eines der Begründer und Leiter des geheimen Nordbundes der Dekabristen Sergej Trubezkoi. Sie war die erste Ehefrau, die auf eigenen Wunsch ihrem zur Zwangsarbeit verurteilten Mann nach Sibirien folgte. Hier liegt auch das Grab von Grigori Schelechow, einem der Begründer der Vorgesellschaften der Russisch-Amerikanischen Kompagnie. Er war Kaufmann, Reisender, Forscher und Seefahrer, und errichtete die erste permanente russische Siedlung in Alaska.

Die Erlöser-Kirche von 1723 ist das älteste Baudenkmal in der Kirchenarchitektur von Irkutsk. Die Kathedrale zu Christi Erscheinen wurde 1723 gebaut. Die Polnische katholische Kathedrale beherbergt einen Orgelsaal. Sie steht an der Stelle, wo der Irkutsker Ostrog gegründet wurde. Die Gedenkstätte zu Ehren des Sieges des Sowjetvolkes im Großen Vaterländischen Krieg 1941–1945 befindet sich ebenfalls hier.

Das Heimatmuseum wurde im Jahre 1782 gegründet. Die Seitenfassade ist im mauretanischen Stil erbaut. Die Kuppel diente als erstes sibirisches Observatorium. Das Museum verfügt über mehr als 350.000 Exponate. Die Sammlung ist dem Leben in Sibirien gewidmet. Im Museumfundus befinden sich Waffen und Werkzeuge des Urmenschen, eine große Mineraliensammlung, einmalige Herbarien, Tier- und Vogelbälge, alte handgeschriebene Bücher, Berichte geographischer und geologischer Expeditionen, Kleidungsstücke aus vergangenen Jahrhunderten sowie Erzeugnisse des Kunsthandwerks.

Etwas außerhalb von Irkutsk auf halbem Weg zum Weltnaturerbegebiet Baikalsee befindet sich das große Freilichtmuseum Talzy.

Das Kunstmuseum wurde 1870 ursprünglich als eine Privatsammlung gegründet. Es bietet etwa 14.000 Kunstwerke: Gemälde, Skulpturen, Mosaike. Ikonen der Nowgoroder und Sibirischen Schulen aus dem 16. bis 17. Jahrhundert. Daneben Werke der russischen Kunst und auch über Gemälde westeuropäischer Maler des 16. bis 19. Jahrhunderts.

Irkutsk beherbergt ein allgemein anerkanntes Dekabristenmuseum im ehemaligen Haus eines der Führer der Dekabristen, Sergei Trubezkoi. Die Häuser, in denen die Familien der Adelsrevolutionäre Sergei Trubezkoi und Sergei Wolkonski gewohnt haben, sind heute ebenfalls als Gedenkstätten gestaltet. Die Exposition enthält Gebrauchsgegenstände, die den Dekabristen gehörten und daneben auch restaurierte Möbel und Musikinstrumente, die typisch für jene Zeit waren.

Im Jahr 2000 wurde die Kathedrale Unbeflecktes Herz Mariä des 1999 errichteten römisch-katholischen Bistums Irkutsk geweiht.

In Irkutsk wird das Baikaler Wirtschaftsforum abgehalten. Auf dem Wirtschaftsforum werden Fragen der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung der russischen Regionen in Sibirien und im Fernen Osten diskutiert. Putin stoppte auf ein Gutachten der Russischen Akademie der Wissenschaften aus Irkutsk die erste Route der Firma Transneft und kündigt an, dass die Pipeline mindestens 40 km vom Baikalsee entfernt gebaut wird. Die neue Route der geplanten Ölpipeline von Ostsibirien zum Pazifik bietet die Möglichkeit, mehr Erdöl durch die Leitung zu pumpen. Diese Meinung vertrat Alexej Warlamow, stellvertretender russischer Minister für Naturressourcen, auf dem Wirtschaftsforum am Baikal. Da die neue Route über öl- und gasfündige Gebiete im Norden und im Osten Russlands verläuft, sei mit zusätzlichen Öl- und Gasmengen zu rechnen, erläuterte er. Die erste Bauroute musste aus Umweltschutzgründen weiter vom Baikalsee weg verlegt werden. Der erste Strang der Ölleitung soll zwischen Taischet und Skoworodino gebaut werden. Ihre Durchlasskapazität ist mit 30 Millionen Tonnen im Jahr geplant. Parallel soll ein Ölterminal in der russischen Pazifik-Region Primorje entstehen. In der zweiten Etappe soll ein Strang von Skoworodino nach Kosmino mit einer Durchlasskapazität von 50 Millionen Tonnen verlegt werden, wobei die Durchlassleistung der Taischet-Skoworodino-Pipeline auf 80 Millionen Tonnen steigen soll.

In Irkutsk gibt es Industriebetriebe für Eisenhütten-, Schwermaschinen-, Flugzeug-, Schiff- und Kraftfahrzeugbau, Nahrungsmittel-, Leder-, Holz-, chemische und Baustoffindustrie, ein Aluminiumwerk und eine Erdölraffinerie sowie Wasserkraftwerke an der Angara und Wärmekraftwerke.

Irkutsk bildet einen Verkehrsknotenpunkt. Im Sommer 1898 erreichte die Transsibirische Eisenbahn Irkutsk. Reisende und Waggons mussten aber am Baikalsee auf die beiden in Großbritannien gebauten Fähren „Baikal“ und „Angara“ umgeladen werden. Im harten Winter 1904 verlegten die Eisenbahner sogar Schienen auf dem gefrorenen See, damit man bis Wladiwostok fahren konnte. Im Herbst 1905 konnte dann die Baikal-Strecke offiziell dem Verkehr übergeben werden, womit eine durchgehende Zugverbindung zwischen dem europäischen Teil des Russischen Kaiserreiches und Wladiwostok an der Pazifikküste bestand. 1902 wurde mit dem Bau einer Eisenbahnlinie um den Baikalsee begonnen. Mit 38 Tunneln, 248 Brücken und Viadukten wurde die gut 260 Kilometer lange Baikalstrecke zum technisch anspruchsvollsten und mit Abstand teuersten Teilstück der Transsibirischen Eisenbahn. Die Baikal-Eisenbahn überstand den russischen Bürgerkrieg, doch Ende der 50er Jahre versank die alte Strecke von Irkutsk nach Port Baikal in der von einem Wasserkraftwerk aufgestauten Angara. Eine neue Trasse musste durch die Berge ans Südende des Baikalsees verlegt werden.

Vom Flughafen Irkutsk gehen Direktflüge u. a. nach Moskau, Nowosibirsk und Jakutsk. Am 9. Juli 2006 ereignete sich das schwerste Unglück in der Geschichte des Flughafens. Ein Airbus A310 der russischen Fluggesellschaft S7 Airlines kam beim Landeanflug von der Start- und Landebahn ab, durchschlug eine Betonmauer und brannte in einem anliegenden Garagenkomplex vollständig aus. 127 der 201 Passagiere kamen ums Leben. Da dies nicht der erste schwere Flugunfall auf dem Irkutsker Flughafen war, reagierten die Behörden. Wurde anfangs lediglich ein Umbau des bestehenden Airports diskutiert – die Start- und Landebahn sollte um 400 Meter verlängert, der Garagenkomplex abgerissen werden – will das Verkehrsministerium nun zusätzlich einen neuen Flughafen in der Nähe der ostsibirischen Großstadt errichten. Allein die Baukosten werden auf bis zu 1,5 Mrd. USD (1,2 Mrd. Euro) geschätzt. Hinzu kommen noch etwa 250 Mio. USD (200 Mio. Euro) für den Aufbau der Infrastruktur. Während das Verkehrsministerium die Kosten für das Aerodrom (Roll- und Landebahnen, Signalanlagen) selbst übernimmt, sollen die Gebietsverwaltung und mögliche Privatinvestoren den Bau von Terminal und Infrastruktur finanzieren. Der neue Airport wird etwa auf halber Strecke zwischen Irkutsk und Angarsk liegen. Der Flughafen soll zu einem Drehkreuz in der Region ausgebaut werden.

Der ÖPNV der Stadt wird unter anderem durch die Straßenbahn Irkutsk durchgeführt.

Am Ort befindet sich eine Monitoring-Station des SDKM-Systems.

Seit 1967 unterhält Irkutsk Partnerschaften mit ausländischen Städten und Regionen.

Zu den bekanntesten Söhnen und Töchtern der Stadt Irkutsk gehören folgende Persönlichkeiten:

Der populärste Sport in Irkutsk ist Bandy, eine vom Eishockey abgewandelter Sportart und stellt mit dem Verein Baykal-Energiya einen der erfolgreichsten Vereine in der nationalen Liga. Irkutsk war Austragungsort der Bandy-Weltmeisterschaft 2014.

Der Fußballverein FK Baikal Irkutsk spielt im Lokomotiv Stadion

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, und seit der Saison 2015/16 in der drittklassigen 2. Division.

Stadtkreise: Bratsk | Irkutsk | Sajansk | Sima | Swirsk | Tscheremchowo | Tulun | Ussolje-Sibirskoje | Ust-Ilimsk

Rajons: Alarski | Angarski | Bajandajewski | Balaganski | Bochanski | Bodaibinski | Bratski | Echirit-Bulagatski | Irkutski | Kasatschinsko-Lenski | Katangski | Katschugski | Kirenski | Kuitunski | Mamsko-Tschuiski | Nischneilimski | Nischneudinski | Nukutski | Olchonski | Ossinski | Salarinski | Schelechowski | Schigalowski | Siminski | Sljudjanski | Taischetski | Tscheremchowski | Tschunski | Tulunski | Ussolski | Ust-Ilimski | Ust-Kutski | Ust-Udinski

Verwaltungszentrum: Irkutsk

Alsamai | AngarskS | Baikalsk | Birjussinsk | BodaiboR | BratskS/R | IrkutskS/R | KirenskR | NischneudinskR | SajanskS | SchelechowR | Schelesnogorsk-IlimskiR | SimaS/R | SljudjankaR | SwirskS | TaischetR | TscheremchowoS/R | TulunS/R | Ussolje-SibirskojeS/R | Ust-IlimskS/R | Ust-KutR | Wichorewka

Alexejewsk | Artjomowski | Atagai | Balachninski | BalaganskR | Beloretschenski | Bolschaja Retschka | Bolschoi Lug | Chrebtowaja | Gorno-Tschuiski | Jangel | Jantal | Jurty | KatschugR | Kropotkin | KuitunR | Kultuk | Kunerma | Kwitok | Lessogorsk | Listwjanka | Lugowski | Magistralny | MamaR | Mamakan | Markowa | Meget | Michailowka | Mischeljowka | Nowaja Igirma | Nowobirjussinski | Oktjabrski | Radischtschew | Rudnogorsk | SalariR | Schelesnodoroschny | Schestakowo | SchigalowoR | Schitkino | Schumski | Sogdiondon | Sredni | Swjosdny | Taiturka | Telma | TschunskiR | Tyret Perwaja | Uk | Ulkan | Ust-UdaR | Widim | Witimski

Bajandai* | Bochan* | Jelanzy | Jerbogatschon | Kasatschinskoje | Kutulik* | Nowonukutski* | Ossa* | Ust-Ordynski*

Liste der Städte in der Oblast Irkutsk | Verwaltungsgliederung der Oblast Irkutsk

Anmerkungen: S – Sitz eines Stadtkreises, R – Verwaltungszentrum eines Rajons, * – im Autonomen Kreis der Ust-Ordynsker Burjaten

Ton du Chatinier

Ton du Chatinier (* 13. Januar 1958 in Utrecht) ist ein niederländischer ehemaliger Fußballspieler und aktueller Fußballtrainer. Zuletzt betreute er die Profimannschaft des FC Utrecht in der Eredivisie.

Ton du Chatinier spielte seine ganze aktive Profikarriere beim FC Utrecht. Zuvor spielte er bereits in Jugendmannschaften von Amateurteams, wo er vom damaligen FCU-Nachwuchstrainer Han Berger entdeckt wurde. 1977 rückte er in die Profimannschaft auf und gab bereits im Alter von 16 sein Debüt im Dress der Utrechter. Den endgültigen Durchbruch schaffte er dann zur Saison 1979/80, als er 32 Partien in der Eredivisie absolvierte. Von da an war er ein wichtiger Baustein im Mannschaftsgefüge des Vereins. Eine hartnäckige Leistenverletzung zwang den damals 29-jährigen 1987 zum Karriereende

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. 1980/81 spielte er mit der Mannschaft seine beste Saison und das Team platzierte sich mit Rang 3 so gut wie noch nie in der Vereinsgeschichte. Vier Jahre darauf erfreute sich du Chatinier am Gewinn des KNVB-Pokals. Dies war zudem der erste Titel der Vereinsgeschichte. Schon 1982 erreichte das Team das Finale um den nationalen Cup, scheiterte aber am AZ Alkmaar.

Nach seiner aktiven Laufbahn, kam du Chatinier als Trainer in die Jugendabteilung des FCU. Als 1995 Leo van Veen als Trainer der Profimannschaft gekündigt wurde, übernahm er diesen Posten zusammen mit Henk Vonk in einer Interimslösung. In den Folgejahren war der Fußballlehrer bei Amateurmannschaften tätig, wechselte die Vereine aber regelmäßig. Im Sommer 2008 kam er dann schließlich wieder zum FC Utrecht, wo er in das Assistenztrainerteam von Willem van Hanegem aufgenommen wurde. Nachdem sich der Vorstand von diesem trennte, entschied dieser im Dezember 2008 du Chatinier zum Interimstrainer zu ernennen. Ihm zur Seite stellte man den erfahrenen Henk Vonk. Das erste Spiel unter seiner Leitung, am 28. Dezember 2008, gegen Roda JC Kerkrade wurde mit 3:1 gewonnen. Schließlich legte sein Team eine Serie von sieben Spielen ohne Niederlage hin. Dies brachte du Chatinier Vertrauen und er übernahm den Posten des Cheftrainer vollständig. Nach Ablauf seines ersten halben Jahres bei seinem Heimatklub wurde die Mannschaft Neunter. Ab der Saison 2009/10 stand ihm Jan Wouters als Kotrainer zur Seite. Am Saisonende erreichte das Team den siebten Tabellenplatz und konnte sich in den Playoffs für die Europa-League-Teilnahme qualifizieren, in der es die Gruppenphase erreichte. Die Ligasaison 2010/11 beendete die Mannschaft erneut als Neunter und verpasste damit einen europäischen Wettbewerb

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, worauf du Chatinier und der FC Utrecht ihren Vertrag auflösten.

Die Nick-Adams-Stories

Nick Adams ist der Protagonist mehrerer Kurzgeschichten von Ernest Hemingway.

Hemingway schrieb die Kurzgeschichten während der Zwanziger und Dreißiger Jahre. Die Figur Nick Adams trägt stark autobiographische Züge, sie hat mit Hemingway die Herkunft, die Familienkonstellation und bestimmte Lebenserfahrungen gemein.

Zusammengenommen und nach der Chronologie von Nick Adams´ Leben geordnet ähneln die Geschichten einem Entwicklungsroman. Indianerlager und Der Doktor und seine Frau schildern Nick als Jungen in Begleitung seines geliebten Vaters. Zehn Indianer, Das Ende von Etwas und Drei Tage Sturm handeln von ersten Liebeserlebnissen des Halbwüchsigen. In Der Kämpfer und Die Killer erlebt Nick erste Abenteuer außerhalb der vertrauten provinziellen Umgebung. Müde bin ich, geh zur Ruh, In einem anderen Land und So wie du niemals sein wirst sind Erzählungen aus dem Ersten Weltkrieg, an dem Nick Adams (wie Hemingway) auf Seiten der italienischen Armee teilnimmt. Schnee überm Land ist eine Skifahrergeschichte und spielt in den Alpen, jedoch mit Anklängen an das Heimweh des in Europa lebenden Amerikaners. In Großer doppelherziger Strom kehrt Nick Adams in seine Heimat zurück. Väter und Söhne beginnt mit Erinnerungen Nick Adams´ an seine Jugend und beschließt den Kreis der Geschichten, indem Nick, der nun selbst einen Sohn hat

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, diesem von seinem Großvater erzählt.

Die Wälder im Norden

Auf eigenen Füßen

Krieg

Rückkehr

Zu zweit

Die Nick Adams Stories erschienen zuerst an verstreuten Stellen, unter anderem in Zeitschriften, dann in verschiedenen Anthologien. Beispielsweise sind von den vierzehn Kurzgeschichten in dem Sammelband Men Without Women fünf Nick Adams Stories. Ebenso wurden einige der Nick-Adams-Stories in den 1925 veröffentlichten Sammelband In Our Time (dt. In unserer Zeit) aufgenommen. 1972 erschien ein Sammelband unter dem Titel The Nick Adams Stories, der allerdings nicht alle Nick Adams Stories enthält, dafür einige Texte aus Hemingways Nachlass.

Die Sturmfluten des Frühlings | Fiesta | Die Nick-Adams-Stories | In einem andern Land | Tod am Nachmittag | Die grünen Hügel Afrikas | Das kurze glückliche Leben von Francis Macomber | Schnee auf dem Kilimandscharo | Haben und Nichthaben | Wem die Stunde schlägt | Über den Fluss und in die Wälder | Der alte Mann und das Meer | Paris – Ein Fest fürs Leben | Inseln im Strom | Gefährlicher Sommer | Der Garten Eden

Oberdorfelden

Koordinaten:

Oberdorfelden ist der kleinste Ortsteil der Gemeinde Schöneck im Main-Kinzig-Kreis in Hessen.

Oberdorfelden liegt am Rande der Wetterau auf einer Höhe von 114 m über NN, etwa 6 km nordöstlich von Bad Vilbel.

Die älteste erhaltene Erwähnung des Ortes findet sich in einer Urkunde aus dem Jahr 767. Oberdorfelden lag bei Ausbildung der Landeshoheit im späten Mittelalter im Amt Büchertal der Herrschaft Hanau, ab 1429: Grafschaft Hanau, nach der Landesteilung von 1458: Grafschaft Hanau-Münzenberg.

Das Kirchenpatronat der Kirche von Oberdorfelden gehörte zunächst dem Stift St. Alban vor Mainz. 1570 wurde es von Philipp Ludwig I. von Hanau-Münzenberg gekauft. Im 15. Jahrhundert gehörte als Filiale zu der Pfarrei Oberdorfelden die Kirchengemeinde Niederdorfelden. Kirchliche Mittelbehörde war im Mittelalter das Archidiakonat des Propstes der Kirche St. Maria ad Gradus in Mainz, Landkapitel Roßdorf, in nachreformatorischer Zeit die „Klasse“ (Dekanat) Bergen.

Die Schreibweise des Ortsnamens wechselte mehrfach:

In der Grafschaft Hanau-Münzenberg wurde Mitte des 16. Jahrhunderts nach und nach die Reformation eingeführt. In Oberdorfelden geschah dies zunächst im lutherischen Sinn. In einer „zweiten Reformation“, wurde die Konfession der Grafschaft Hanau-Münzenberg erneut gewechselt: Graf Philipp Ludwig II

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. verfolgte ab 1597 eine entschieden reformierte Kirchenpolitik. Er machte vom Jus reformandi, seinem Recht als Landesherr Gebrauch, die Konfession seiner Untertanen zu bestimmen, und setzte dies für die Grafschaft Hanau-Münzenberg weitgehend als verbindlich durch.

Nach dem Tod des letzten Hanauer Grafen, Johann Reinhard III., 1736 erbte Landgraf Friedrich I. von Hessen-Kassel aufgrund eines Erbvertrages aus dem Jahr 1643 die Grafschaft Hanau-Münzenberg und damit auch das Amt Büchertal und Oberdorfelden. 1803 wurde die Landgrafschaft Hessen-Kassel zum Kurfürstentum Hessen erhoben. Während der napoleonischen Zeit stand das Amt Büchertal ab 1806 unter französischer Militärverwaltung, gehörte 1807–1810 zum Fürstentum Hanau, und dann von 1810 bis 1813 zum Großherzogtum Frankfurt, Departement Hanau. Anschließend fiel es wieder an das Kurfürstentum Hessen zurück. Nach der Verwaltungsreform des Kurfürstentums Hessen von 1821, im Rahmen derer Kurhessen in vier Provinzen und 22 Kreise eingeteilt wurde, ging das Amt Büchertal im neu gebildeten Kreis Hanau auf. Mit der Annexion Kurhessens durch das Königreich Preußen nach dem verlorenen Krieg von 1866 wurde auch Oberdorfelden preußisch.

Am 31. Dezember 1970 wurde Oberdorfelden im Vorfeld der Gebietsreform in Hessen ein Ortsteil der Gemeinde Schöneck (Landkreis Hanau). Der Landkreis Hanau wiederum ging 1974 im Main-Kinzig-Kreis auf.

Am 19. September 1967 wurde der Gemeinde Oberdorfelden im damaligen Landkreis Hanau, Regierungsbezirk Wiesbaden, ein Wappen mit folgender Blasonierung verliehen: In Gold ein rotes Hufeisen mit sechs Nagellöchern

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.

Die Landesstraße 3008 verläuft am südlichen Ortsrand, die Bundesstraße 521 am nördlichen. Der Ort liegt an der Bahnstrecke Bad Vilbel–Stockheim, der sogenannten Niddertalbahn, an der ein Haltepunkt besteht.