Susan Boyle

Susan Magdalane Boyle (* 1. April 1961 in Blackburn, West Lothian) ist eine schottische Sängerin, die einem größeren Publikum 2009 durch ihren Auftritt in der dritten Staffel der Castingshow Britain’s Got Talent bekannt wurde. Durch ihre Darbietung von „I Dreamed a Dream“ aus dem Musical Les Misérables erlangte sie internationale Berühmtheit.

Artikel über sie erschienen global; Videos ihres Auftritts wurden in der ersten Woche mehrere zehn Millionen Mal aufgerufen. In der Castingshow erreichte sie schließlich den zweiten Platz. Ihr 2009 erschienenes Debütalbum I dreamed a dream wurde national und international ein kommerzieller Erfolg, ebenso die beiden Nachfolgealben The Gift (2010) und Someone to Watch Over Me (2011).

Boyle ist das jüngste von insgesamt neun Kindern und lebt in Blackburn, einer Stadt in West Lothian nahe Edinburgh in Schottland. Von ihren Klassenkameraden wurde sie aufgrund ihres Aussehens gehänselt; Schulkameraden schrieben ihr eine Lernbehinderung zu und hänselten sie deshalb. Das Wochenmagazin Der Spiegel berichtete im Dezember 2013, dass bei ihr das Asperger-Syndrom diagnostiziert wurde, wie auch eine überdurchschnittliche Intelligenz; Susan Boyle äußerte sich erleichtert über diese Diagnose.

Seit ihrer Kindheit erhielt sie Gesangsunterricht in Livingston, Schottland. Sie beendete ihre Gesangskarriere jedoch, um sich um ihre kranke Mutter zu kümmern, die 2007 im Alter von 91 Jahren starb. Beim Auftritt im Regionalfinale von „Britain’s Got Talent“ sang sie das erste Mal seit dem Tod ihrer Mutter. Boyle erwähnte in der Washington Post, dass sie an dem Wettbewerb im Gedenken an ihre verstorbene Mutter teilgenommen habe. Diese hatte sie dazu angehalten, auch einmal einen Auftritt vor einem größeren Publikum als der Gemeindekirche zu wagen.

Boyle ist unverheiratet und war vor ihrer Gesangskarriere arbeitslos.

In der ersten Runde der dritten Staffel von Britain’s Got Talent bot Boyle am 11. April 2009 „I Dreamed a Dream“ aus dem Musical Les Misérables dar. Dieser Auftritt wurde weit verbreitet und das Video hierzu wurde über 190 Millionen Mal auf der Online-Videoplattform YouTube gesehen. Über diese Reaktion soll Boyle gerührt und erstaunt gewesen sein.

Vor ihrem Auftritt waren Jury und Publikum skeptisch, insbesondere, als sie sich selbstbewusst vorstellte und als Ziel der Teilnahme, trotz ihrer schon 47 Jahre, eine Karriere als professionelle Sängerin und als Vorbild Elaine Paige nannte. Während der Darbietung und danach erhielt sie jedoch stark positive Rückmeldungen und Zustimmung vom anwesenden Publikum und der Jury. Die Fernsehsendung wurde in Schottland im Januar 2009 aufgezeichnet.

Am 24. Mai 2009 konnte sich Boyle mit dem Titel „Memory“ aus dem Musical Cats für das Finale des Wettbewerbs qualifizieren, in dem sie am 30. Mai 2009 den zweiten Platz belegte. Nach dem Auftritt war sie so erschöpft, dass sie in ein Krankenhaus gebracht werden musste.

Im später produzierten ITV-Spezial I Dreamed A Dream: The Susan Boyle Story kam es mit ihrem Idol Elaine Paige zu einem Duett-Auftritt, der mit bislang über 36 Millionen Aufrufen ebenfalls sehr erfolgreich bei YouTube war.

Viele britische Zeitungen berichteten über Boyles Auftritt und die Reaktion darauf im Internet. Colin Robertson, Journalist in der britischen Boulevardzeitung The Sun nannte sie „Paula Potts“ in Anlehnung an den Gewinner der ersten Staffel, Paul Potts.

Auch die internationale Presse wurde auf sie aufmerksam, unter anderem das deutsche Nachrichtenmagazin Der Spiegel, aber auch Zeitschriften in Asien und in Nordamerika berichteten über Boyle. In den USA wurde von ABC News verkündet, dass Boyle womöglich die neueste Popsensation Großbritanniens sei, und sie wurde als „Die Frau, die [den Juroren] Simon Cowell zum Schweigen brachte“ bezeichnet. Auch hier zogen mehrere Journalisten Parallelen zu Paul Potts, der ebenfalls als unerwartetes Gesangstalent durch die britische Castingshow berühmt geworden war.

Ebenso reagierten mehrere US-Fernsehsender in Form von Satelliteninterviews, unter anderem CBS, ABC und FOX

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Die wichtigste Rolle bei der Verbreitung von Boyles Ruhm spielten jedoch Webseiten wie YouTube, Facebook und Twitter. Das Video ihres Auftrittes bei YouTube wurde in den ersten 72 Stunden beinahe 2,5 Millionen Mal abgerufen, bereits am 17. April 2009, sechs Tage nach dem Auftritt, war es mit 22 Millionen Aufrufen das meistgesehene Video des Monats weltweit. Die Los Angeles Times schrieb, dass die Beliebtheit dieses Videos auf der emotionalen Breite innerhalb eines kurzen Zeitrahmens beruhe, was es für das Internet, wo kurze Clips zählen, perfekt mache. Boyles Ruhm wurde auch über die Webseite Twitter verbreitet, u. a. durch Ashton Kutcher und Demi Moore. Als sie davon erfuhr, gab Boyle zu, von Kutcher noch nie gehört zu haben und auch wenn ihr der Name „Demi Moore“ etwas sage, auch über sie relativ wenig zu wissen. Dennoch bedankte sie sich bei beiden für ihre Unterstützung.

Neben dem Medienecho des Hypes um Susan Boyle kurbelte die Sängerin auch Musiknotenverkäufe an. Der von ihr gesungene Titel „I Dreamed a Dream“ gehörte bereits kurz nach dem Auftritt zu den meistgekauften Artikeln auf Musicnotes.com.

Das Album I Dreamed a Dream von Susan Boyle wurde 2009 das Debütalbum mit den höchsten Verkaufszahlen der ersten Woche in Großbritannien. Auch ihre weiteren Alben waren weltweit erfolgreich.

Es folgten viele weitere Auftritte: So trat Boyle am 13. Mai 2012 in Windsor Castle anlässlich des diamantenen Thronjubiläums vor der Queen auf und sang „Mull of Kintyre“ von Paul McCartney. Im November 2012 sang sie gemeinsam mit ihrem Idol Donny Osmond in Las Vegas ein Duett.

Im Juli 2013 ging Susan Boyle auf eine vielumjubelte Tour mit sieben Konzerten durch Schottland. Es war das erste Mal, dass sie live ganze Abende allein gestaltete. Diese Konzertreise diente der Vorbereitung einer internationalen Tour, die 2014 stattfand.

Im Dezember 2013 lief in britischen Kinos der Film The Christmas Candle an, in dem Boyle nicht nur singt, sondern auch eine Nebenrolle übernommen hat.

Bereits 1999 nahm Boyle das Lied Cry Me a River für eine Wohltätigkeits-CD an einer Schule in Whitburn auf. Auch diese Aufnahme wurde nach ihrem Auftritt bei der Casting-Show im Internet veröffentlicht und erhielt sogleich Zuspruch. Außerdem hat sie Anfang des Jahres 2010 als Helping Haiti Charity Song das Lied Everybody hurts von R.E.M. zusammen mit Leona Lewis, Rod Stewart, Mariah Carey, Cheryl Cole, Mika, Michael Bublé, Joe McElderry, Miley Cyrus, James Blunt, Robbie Williams, Gary Barlow, Mark Owen, Jon Bon Jovi, James Morrison, Alexandra Burke, Aston Merrygold, Marvin Humes, Shane Filan, Mark Feehily und Kylie Minogue aufgenommen.

2012 wurde Susan Boyle die Würde eines Ehrendoktors von der Edinburgher Queen Margaret University verliehen, an der sie einst einen Abschluss in Pflege erworben hatte.

Jean Toussaint Arrighi de Casanova

Jean-Toussaint Arrighi de Casanova, Herzog von Padua (* 8. März 1778 auf Korsika; † 22

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. März 1853 in Paris) mcm taschen sale, war ein französischer General und Politiker.

Arrighi, ein Verwandter Napoleon Bonapartes, wurde auf der Militärschule in Rebais bei Meaux erzogen, trat 1796 in die Armee, begleitete 1797 Joseph Bonaparte als Gesandtschaftssekretär nach Rom, kämpfte dann als Kapitän in Ägypten und wurde bei St. Jean d’Acre schwer verwundet. Bei Marengo avancierte er zum Chef d’escadron, bei Austerlitz zum Obersten der Gardedragoner, und bei Friedland beförderte ihn der Kaiser zum Général de brigade.

Im Jahr 1808 erhielt er den erblichen Titel eines Herzogs von Padua und reiche Domänen in Deutschland. Im Jahr 1809 kämpfte er als Général de division bei Esslingen am Neckar und Wagram und organisierte 1812 die zur Beschützung der französischen Küsten vor Angriffen der Engländer aus Nationalgarden gebildeten Kohorten. Im Frühjahr 1813 wurde er Kommandeur des 3. Kavalleriekorps der Armee, im Mai Gouverneur von Leipzig, ließ trotz des Waffenstillstandes das Lützowsche Freikorps durch Fournier bei Kitzen überfallen, nahm im August an dem unglücklichen Zug Nicolas-Charles Oudinots gegen Berlin teil und verteidigte dann in der Völkerschlacht bei Leipzig die Vorstädte.

Im Jahr 1814 zeichnete er sich noch bei Nogent und Laon und bei der Verteidigung von Paris aus. Während der Hundert Tage 1815 wurde er vom Kaiser nach Korsika gesandt, nach dessen Sturz unter dem Verdacht, die Unabhängigkeit der Insel angestrebt zu haben, geächtet, aber 1820 amnestiert.

Er lebte seitdem in völliger Zurückgezogenheit auf seinem Landsitz Courson. Im Jahr 1849 wurde er von Korsika in die Gesetzgebende Versammlung gewählt und gehörte hier zu den Häuptern der bonapartistischen Partei. Im November des Jahres wurde er von Louis-Napoléon zum Generaldirektor der Posten, nach dem Staatsstreich vom 2. Dezember 1851 zum Mitglied der Konsultativkommission, im Januar 1852 zum Senator, im Dezember des Jahres zum Gouverneur des Invalidenheims ernannt.

Sein Sohn Louis Arrighi de Casanova, Herzog von Padua, war unter Napoléon III. Innenminister.

Sein Name ist am Triumphbogen in Paris in der 21. Spalte (ARRIGHI) eingetragen

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Karl Stemolak

Karl Stemolak (* 8. November 1875 in Graz; † 13. April 1954 in Wien) war ein österreichischer Bildhauer.

Stemolak studierte auf der Akademie der bildenden Künste Wien bei Edmund Hellmer, dessen Schule in seinen Werken ersichtlich ist. Es sind vornehmlich männliche und weibliche Figuren, allein für sich stehend und zeigen anfänglich (bis 1914) die Ruhe und Ausstrahlung antiker Skulpturen, die sicherlich auch von seinen Eindrücken einer Italienreise (1903–1904 / Rompreis) verstärkt beeinflusst wurden.

Stemolak war sicher kein Einzelgänger und schätzte den künstlerischen Austausch zwischen den Kollegen und ließ diese Erlebnisse auf sich und seine Arbeit einwirken. So zeigen seine späteren Werke zum Beispiel auch die expressionistischen Strömungen moderner Ausdruckskunst, wie sie in Wien bis 1918 beliebt waren und besonders durch Anton Hanak vorgelebt wurden.

Seine Präsidentschaft des Hagenbundes in Wien von 1914 bis zu seiner Auflösung im Jahr 1938 beweist seine diesbezügliche Offenheit. 1946/47 war Stemolak Präsident der Wiener Secession und organisierte die erste Ausstellung nach dem Zweiten Weltkrieg.

Von 1939 bis 1945 und seit 1951 war er Mitglied des Künstlerhauses und der Neuen Secession, von 1948 bis 1954 war er außerdem Präsident der Berufsvereinigung der bildenden Künstler Österreichs.

Im Jahr 1964 wurde in Wien Donaustadt (22. Bezirk) die Stemolakgasse nach ihm benannt.

Seien Arbeiten wurden besonders ab den 30er Jahren von der öffentlichen Hand geschätzt und so schmücken viele Gemeindebauten und öffentliche Anlagen seine Werke

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. Berühmt sind zum Beispiel dabei die Skulpturen am Wiener Amalienbad.

Viele seiner Arbeiten sind in öffentlichen Museen, so in der Österreichische Galerie Belvedere (Bildnis einer Musikerin, Marmor 1905) und in den Sammlungen des Wien Museum (Selbstbildnis 1944).

Samtklettermaus

Die Samtklettermaus (Dendroprionomys rousseloti) ist ein seltenes Nagetier aus der Unterfamilie der Baummäuse. Sie ist die einzige Art der Gattung Dendroprionomys. Bisher sind nur acht Exemplare dieser Maus bekannt, die alle im Zoologischen Garten von Brazzaville gefunden wurden.

Die Erstbeschreibung der Art erfolgte 1966 durch Francis Petter auf Grundlage von drei Exemplaren, die in einem Bambusgestrüpp gefunden wurden

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. Der Holotyp dieser Art hat eine Kopf-Rumpf-Länge von 77 mm und eine Schwanzlänge von 108 mm. Der lange Schwanz wird vermutlich zum Greifen verwendet. Das kurze, dichte und weiche Fell ist oberseits braun und auf der Unterseite hellgrau bis weiß. Auch der Kopf hat eine braune Oberseite und eine weiße Unterseite. Von der Schnauze zieht sich auf jeder Seite ein schwarzbrauner Strich zu den Augen.

An den Händen fehlt der Daumen und auch der fünfte Finger ist klein. Die vorhandenen Finger besitzen kurze Krallen. An den Füßen ist die erste Zehe klein und die fünfte Zehe opponierbar. Die Zehen sind, mit Ausnahme der Ersten

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, mit langen Krallen ausgestattet.

Aufgrund der Zahnstruktur wird angenommen, dass sich die Samtklettermaus von Insekten ernährt.

Der Zoo von Brazzaville liegt in einem Wald auf sandigem Grund in etwa 300 Meter Meereshöhe. Es wird angenommen, dass die Art auch außerhalb des Geländes vorkommt. Die IUCN listet die Art unter „zu wenig Daten vorhanden“ (data deficient).

Heinz Lowin

Heinz Lowin (* 25. Dezember 1938; † 12. Oktober 1987) war ein deutscher Fußballspieler, der im Jahre 1965 mit Borussia Mönchengladbach in die Fußball-Bundesliga aufgestiegen ist.

Zur Runde 1957/58 wurde der bisherige Jugendspieler Heinz Lowin beim VfL Bochum in die Vertragsspielermannschaft für die Oberliga West übernommen. Trainer Herbert Widmayer setzte den Nachwuchsspieler sofort am ersten Spieltag, beim Heimspiel am 11. August 1957 gegen den Meidericher SV als rechter Außenläufer ein. Durch die gute Leistung des VfL in der Runde 1958/59, die Bochumer belegten den vierten Rang, wurde auch der DFB auf den Außenläufer aufmerksam und berief ihn zu drei Einsätzen in der U 23-Nationalmannschaft. Das erste Spiel für die DFB-Mannschaft absolvierte er am 10. Mai 1959 in Bochum gegen England und bildete mit Willi Schulz und Günter Jäger dabei die Läuferreihe. Zehn Tage später, beim 4:2-Erfolg in Krakau gegen Polen, stand er wiederum als linker Läufer auf dem Platz und hatte Josef Parzl und Ferdinand Wenauer an seiner Seite. Auch im dritten Juniorenländerspiel des Jahres 1959 lief Lowin für den DFB auf. Dieses Spiel fand am 7 mcm taschen sale. November in Miskolc gegen Ungarn statt und endete 2:2-Unentschieden. Günter Graetsch, Wenauer und Lowin bildeten die Läuferreihe. Insgesamt bestritt Lowin von 1957 bis 1961 für den VfL in der Oberliga West 99 Spiele mit zwei Toren. Nach dem Abstieg 1961 in die 2. Liga West spielte er 1961/62 eine Saison in der Zweitklassigkeit im Westen und belegte mit Bochum hinter den zwei Oberligaaufsteigern Leverkusen (Heinz Höher, Manfred Manglitz) und Wuppertal (Erich Haase, Erich Ribbeck) den dritten Rang. Zur Runde 1962/63 nahm Lowin das Angebot von Borussia Mönchengladbach aus der Oberliga West an und wechselte an den Niederrhein.

Im letzten Jahr der Oberliga 1962/63 war Bewegung im Personalbereich auf dem Bökelberg: Neuer Trainer wurde Fritz Langner und Nationalspieler Albert Brülls wechselte nach Italien zum FC Modena. Der Mann aus Bochum gehörte sofort mit 29 Einsätzen der Stammbesetzung an und belegte mit Borussia am Rundenende den elften Rang. Da Mönchengladbach nicht für die neue Fußball-Bundesliga qualifiziert war, ging Lowin ab der Saison 1963/64 in der Regionalliga West an den Start. An der Seite der Neuzugänge Horst-Dieter Höttges, Günter Netzer

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, seinem ehemaligen Mannschaftskamerad Egon Milder aus Bochum und Rudolf Pöggeler bestritt er alle 38 Spiele und Gladbach belegte den achten Rang. In den letzten zwei Verbandsspielen (ab dem 27. April 1964) löste Trainer Hennes Weisweiler den es in die Bundesliga zum FC Schalke 04 ziehenden Fritz Langner ab.

Im ersten Trainerjahr mit dem Kölner Fußball-Lehrer Weisweiler, holte die Borussia den Meistertitel im Westen und zog damit in die Bundesligaaufstiegsrunde ein. Weisweiler setzte Heinz Lowin in 31 Spielen in der Regionalligasaison ein. In der erfolgreichen Aufstiegsrunde war er in allen sechs Partien gegen Reutlingen, Kiel und Worms im Einsatz. Insgesamt kam Lowin von 1963 bis 1965 zu 69 Regionalligaspielen mit zwei Toren

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In der Fußball-Bundesliga bestritt Lowin von 1965 bis 1967 für Mönchengladbach 39 Spiele. Den ersten Einsatz hatte er am 21. August 1965 beim 5:0-Heimsieg gegen Tasmania Berlin und sein letztes Bundesligaspiel absolvierte er am 1. April 1967 beim 4:3-Heimsieg gegen Rot-Weiss Essen, wobei er als rechter Verteidiger einen schweren Stand gegen den dribbelstarken Willi Lippens hatte.

Im Sommer 1967 beendete Lowin seine Laufbahn in Deutschland und unterschrieb einen Vertrag bei VVV Venlo in Holland.

Junkersrott

Koordinaten:

Lage von Junkersrott in Niedersachsen

Junkersrott ist ein Ortsteil der Gemeinde Hagermarsch, die sich mit den Gemeinden Hage, Berumbur, Halbemond und Lütetsburg zur Samtgemeinde Hage zusammengeschlossen hat. Bis zur Niedersächsischen Kommunalreform im Jahr 1972 war Junkersrott eine selbständige Gemeinde.

Der Name Junkersrott verweist indirekt auf den in der Nähe befindlichen Adelssitz Schloss Lütetsburg, der auf dem Junkersrotter Gemeindegebiet umfangreiche Ländereien besaß. Die Bedeutung des Ortsnamens, der 1787 erstmals urkundlich erwähnt wird, lautet: „Die einem Junker gehörende Rott (Wohnbezirk)“

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Geologisch handelt es sich bei Junkersrott um ein Kalkmarschgebiet. Es liegt rund 1,5 Meter über NHN und umfasst eine Fläche von rund 6,9 km². Eingedeicht wurde dieses Gebiet zwischen 1300 und 1600.

Während der napoleonischen Zeit gehörte Junkersrott bis 1812 verwaltungsmäßig zur Mairie Hage im Canton Berum. Unter der Herrschaft der Hannoveraner wurde Junkersrott von der Vogtei Nesse aus verwaltet und war damit dem sogenannten Amt Berum zugehörig. Unter der sich anschließenden preußischen Herrschaft bildete der heutige Ortsteil von Hagermarsch ab 1859 einen Ortsteil der Gemeinde Ostermarsch, die dem Amt Norden (Ostfriesland) angehörte. Ab 1885 war Junkersrott eine selbstständige, dem Landkreis Norden angehörige Gemeinde.

In der Zeit des Nationalsozialismus existierte auf dem Gemeindegebiet ein Kriegsgefangenenlager mit Gefangenen aus Frankreich und Belgien. Ort des Gefangenenlagers war das Gasthaus Sophienhof.

1821 lebten in Junkersrott 319 Einwohner. Diese Zahl verringerte sich 1939 auf 123 Einwohner. Nach dem II. Weltkrieg stieg aufgrund des Zuzugs von Flüchtlingen die Einwohnerzahl auf 190 an und sank dann kontinuierlich bis auf 119 Einwohner im Jahr 1972. Aktuelle Zahlen sind nicht bekannt. Junkersrott bildet heute mit den Ortsteilen Hagermarsch, Hilgenriedersiel und Theener die Gemeinde Hagermarsch.

Das Wappen der ehemals selbständigen Gemeinde zeigt ein jeweils zur Hälfte in Gold und Schwarz geteiltes Schild. In der oberen Hälfte ist ein schwarzer, rotbewehrter und wachsender Löwe zu sehen. Die untere Hälfte zeigt eine goldene Garbe. Der Löwe in Gold ist das Knyphausensche Wappentier und verweist auf die historische Beziehung zwischen Junkersrott und dem Schloss Lütetsburg. Die Garbe symbolisiert die Fruchtbarkeit der schwarzen Junkersrotter Marschenlandes.

Der weitaus überwiegende Teil der Einwohner Junkersrotts gehört der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers an. Eingepfarrt sind sie nach Hage; das für sie zuständige Gotteshaus ist die dortige St. Ansgari-Kirche. Die römisch-katholischen Christen gehören zur Pfarreiengemeinschaft St. Ludgerus mit Sitz in Norden. Sie verfügt in Hage über die Filialkirche St. Wiho an der Bahnhofsstraße. Freikirchler (zum Beispiel Baptisten, Mennoniten und Pfingstler) finden im nahe gelegenen Norden die jeweiligen Gemeindezentren.

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